{"id":2103,"date":"2026-04-18T23:12:50","date_gmt":"2026-04-18T23:12:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2103\/"},"modified":"2026-04-18T23:12:50","modified_gmt":"2026-04-18T23:12:50","slug":"madagaskar-aufstand-der-generation-z","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2103\/","title":{"rendered":"Madagaskar: Aufstand der Generation Z"},"content":{"rendered":"<p itemscope=\"\" itemtype=\"http:\/\/schema.org\/BroadcastEvent\">\n<p>                    Dienstag, 21. Oktober 2025, 23:30<br \/>\n                        bis<br \/>\n                    00:00 Uhr<\/p>\n<p>\n                            Samstag, 25. Oktober 2025, 12:45<br \/>\n                            bis<br \/>\n                        13:15 Uhr<br \/>\n                        <\/p>\n<p>    Madagaskar: Aufstand der Generation Z<\/p>\n<p class=\"\">Eigentlich wollte das ARD-Team dar\u00fcber berichten, warum die jungen Menschen in der Hauptstadt Antananarivo seit Wochen gegen den Pr\u00e4sidenten protestierten, Tag f\u00fcr Tag. Auf der einen Seite Protestierende der Gen Z, die gegen Misswirtschaft und f\u00fcr eine bessere Bildung demonstrieren, auf der anderen Seite die Sicherheitskr\u00e4fte. Steine fliegen, Tr\u00e4nengas ist die Antwort, jeden Tag. Dann pl\u00f6tzlich eskaliert die Lage. Ein Teil der Armee meutert gegen den Pr\u00e4sidenten, andere Sicherheitskr\u00e4fte zeigen sich loyal und bek\u00e4mpfen umso brutaler die Demonstrierenden. Einen Tag lang ist nicht klar, wer sich durchsetzt und ob es vielleicht zum B\u00fcrgerkrieg kommt. Einen Tag Unruhe und totales Chaos. Am Ende verl\u00e4sst der Pr\u00e4sident das Land und die Armee \u00fcbernimmt die Macht.<\/p>\n<p class=\"\">Thomas Aders, ARD-Studio Johannesburg<\/p>\n<p>    Gr\u00f6nland: Skandal um Spiralen<\/p>\n<p class=\"\">Es ist ein Skandal, der bis heute nachwirkt und der das Verh\u00e4ltnis zwischen D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland tief belastet. Vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren lie\u00df die d\u00e4nische Regierung Tausenden gr\u00f6nl\u00e4ndischen Frauen Spiralen einsetzen. Die ehemalige Kolonialmacht wollte die Geburtenrate absenken, denn D\u00e4nemark finanzierte schon damals gro\u00dfe Teile des Staatshaushaltes Gr\u00f6nlands, inklusive Gesundheitswesen. Und die Gesundheitskosten wollte die Regierung in Kopenhagen dringend reduzieren. Die Gr\u00f6nl\u00e4nderinnen bekamen viele Kinder, nicht selten schon als Jugendliche. Zwangsverh\u00fctung schien das Mittel der Wahl zu sein, denn in vielen F\u00e4llen wurden den M\u00e4dchen und Frauen Spiralen ohne ihre Zustimmung eingesetzt. Manche waren erst 13 Jahre alt. Mehr als 4.000 Gr\u00f6nl\u00e4nderinnen leben bis heute mit den Folgen. Viele k\u00f6nnen keine Kinder bekommen, andere k\u00e4mpfen mit Scham und Wut \u00fcber das, was ihnen angetan wurde. Das Vertrauen zwischen Ex-Kolonialmacht und ehemaliger Kolonie hat schweren Schaden genommen, ausgerechnet jetzt, wo Gr\u00f6nland durch seine Bodensch\u00e4tze und strategische Lage wieder st\u00e4rker in den Fokus internationaler Interessen ger\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"\">Autorin: Sofie Donges, ARD-Studio Stockholm<\/p>\n<p>    Lissabon: Wie reiche Auswanderer Einheimische verdr\u00e4ngen<\/p>\n<p class=\"\">Die Immobilienpreise in Portugal explodieren. Die Wohnungsnot in den beliebten St\u00e4dten wie Lissabon und Porto spitzt sich immer weiter zu. Die Preise f\u00fcr Mieten schie\u00dfen durch die Decke, viele Einheimische k\u00f6nnen sich ihr Zuhause nicht mehr leisten. Ursache sind nicht nur Touristen, sondern vor allem wohlhabende Ausl\u00e4nder und digitale Nomaden, die das Land als neue Heimat entdecken. Amerikaner suchen hier Sicherheit, g\u00fcnstige Gesundheitsversorgung und Lebensqualit\u00e4t. Doch der Boom hat seinen Preis. Familien wie die von Marta und Luis werden aus der Stadt verdr\u00e4ngt, m\u00fcssen in weit entfernte Vororte ziehen, weit weg von ihrem geliebten Lissabon. Gleichzeitig w\u00e4chst die internationale Community, feiern Amerikaner ihren Nationalfeiertag Fourth of July in portugiesischen Caf\u00e9s. Portugal wirkt fast wie ein Paradies, doch hinter den Hotspots f\u00fcr Reisende verbirgt sich eine Gesellschaft, die zerrissen scheint zwischen Tourismus, Wohlstand und zunehmender Verdr\u00e4ngung. ARD-Korrespondentin Kristina B\u00f6ker zeigt hautnah, warum Portugal an seiner Beliebtheit fast zerbricht.<\/p>\n<p class=\"\">Autorin: Kristina B\u00f6ker, ARD-Studio Madrid<\/p>\n<p>                        Redaktion<br \/>\n                        Philipp\u00a0Abresch<br \/>\n                        Philipp\u00a0Weber<\/p>\n<p>                        Redaktionsassistenz<br \/>\n                        Ines\u00a0Schween<\/p>\n<p>                        Redaktionsleiter\/in<br \/>\n                        Gabi\u00a0Kostorz<\/p>\n<p>                        Produktionsleiter\/in<br \/>\n                        Stefanie\u00a0R\u00f6hrig<\/p>\n<p>                        Sprecher\/in<br \/>\n                        Philipp\u00a0Abresch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dienstag, 21. Oktober 2025, 23:30 bis 00:00 Uhr Samstag, 25. 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