{"id":21040,"date":"2026-05-24T07:55:09","date_gmt":"2026-05-24T07:55:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21040\/"},"modified":"2026-05-24T07:55:09","modified_gmt":"2026-05-24T07:55:09","slug":"gabun-ist-afrikas-unbekanntes-safari-paradies-wo-der-regenwald-bis-an-den-atlantik-reicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21040\/","title":{"rendered":"Gabun ist Afrikas unbekanntes Safari-Paradies: Wo der Regenwald bis an den Atlantik reicht"},"content":{"rendered":"<p>Waldelefanten trotten zum Ozean, Flusspferde schaukeln gern in den Wellen, Gorillas br\u00fcllen. In dem zentralafrikanischen Land reicht der Regenwald bis zum Atlantik. Eine Strandsafari, die selbst Afrikakenner vor Staunen verstummen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die F\u00e4hrte ist noch ganz frisch\u201c, fl\u00fcstert Yorick Igalo und deutet mit dem Finger auf den Fu\u00dfabdruck im Schlamm. Eindrucksvoll zeichnet sich dort die m\u00e4chtige Spur eines Gorillas ab. Sie k\u00f6nnte auch von einem plattf\u00fc\u00dfigen Riesen stammen.<\/p>\n<p>\u201eSo wie es aussieht, hat der Silberr\u00fccken hier gerade erst den Sumpf durchquert.\u201c Nicht weit davon sind die F\u00e4hrten einer ganzen Affenhorde zu sehen. \u201eWahrscheinlich war hier der ganze Clan unterwegs\u201c, wispert der Guide, \u201ewir k\u00f6nnen versuchen, ihnen auf den Fersen zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Der Tag ist noch jung, doch der Regenwald in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/gabun\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/gabun\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gabuns<\/a> Loango-Nationalpark ist l\u00e4ngst erwacht. In den Baumkronen krakeelen Hornv\u00f6gel. Schillernde Nektarv\u00f6gel lassen im \u00fcppig gr\u00fcnen Dickicht am Waldrand Kobaltblau und Orangegelb aufblitzen. Der Chor der Wildnis wird von Minute zu Minute vielstimmiger. Ein mal anmutiger, mal bizarrer Vogelgesang, begleitet von Streichern, Bl\u00e4sern und Trommlern Abertausender Amphibien und Insekten.<\/p>\n<p>Ein Ausflug in den tropischen Regenwald Gabuns f\u00fchrt in eine Tierwelt, die selbst erfahrene <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/safari\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/safari\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Safari<\/a>-Urlauber zum Staunen bringt. Denn das K\u00fcstenland ist eine der wald- und wildreichsten Regionen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/afrika-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/afrika-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrikas<\/a> \u2013 und mit nur 2,4 Millionen Einwohnern zugleich eine der am d\u00fcnnsten besiedelten.\u00a0<\/p>\n<p>Am Morgen Gorillas, am Abend Buckelwale<\/p>\n<p>Gabun gilt afrikaweit seit Langem als Vorreiter in Sachen Naturschutz. Wohlhabend durch immense Bodensch\u00e4tze, kann es sich leisten, seine Natur zu achten. Etwa 85 Prozent des zentralafrikanischen Landes sind bewaldet \u2013 der Export von Tropenholz wurde verboten, Wald von ausl\u00e4ndischen Investoren zur\u00fcckgekauft.<\/p>\n<p>2002 verlieh der damalige Pr\u00e4sident Omar Bongo Ondimba gleich 13 artenreichen Gebieten Nationalpark-Status. In den Schutzgebieten sind Gorillas, Schimpansen, Mandrills, Waldelefanten, Flusspferde und Rotb\u00fcffel zu Hause. Auch die L\u00f6wen, die seit 1996 als ausgerottet galten, sind wieder da. Daneben k\u00f6nnen Touristen in Gabun vor allem von Juli bis September Buckelwale beobachten.<\/p>\n<p>Am Morgen Dschungeltiere sichten und am Abend die gro\u00dfen Meeress\u00e4uger \u2013 das ist so in kaum einem anderen Land m\u00f6glich.  <\/p>\n<p>Im Sommer 2023 jedoch bremste ein Milit\u00e4rputsch den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tourismus<\/a> in Gabun. Auch wenn Ausl\u00e4nder davon nie direkt betroffen waren, war die Verunsicherung gro\u00df. Inzwischen stuft das Ausw\u00e4rtige Amt die innenpolitische Lage als ruhig ein, und die Reisenden kehren zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Mehr von WELT in der Google-Suche: <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2Fpreferences%2Fsource%3Fq%3Dwelt.de&amp;data=05%7C02%7Csoenke.krueger%40welt.de%7Ceddc4e23038a41bcc77008deb702b786%7Ca1e7a36c6a4847689d653f679c0f3b12%7C0%7C0%7C639149419608990620%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=fx9n7soUSdgRKEOxQl1TGsVO455FAZaEATZPGcQOA0Y%3D&amp;reserved=0\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2Fpreferences%2Fsource%3Fq%3Dwelt.de&amp;data=05%7C02%7Csoenke.krueger%40welt.de%7Ceddc4e23038a41bcc77008deb702b786%7Ca1e7a36c6a4847689d653f679c0f3b12%7C0%7C0%7C639149419608990620%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=fx9n7soUSdgRKEOxQl1TGsVO455FAZaEATZPGcQOA0Y%3D&amp;reserved=0&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">WELT als Medium bevorzugen<\/a><\/p>\n<p>Die meisten von ihnen werden sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, die Str\u00e4nde und Safaripfade mit niemandem teilen zu m\u00fcssen. Der Cond\u00e9 Nast Traveller z\u00e4hlt Gabun deshalb zu seinen \u201eBest Places to Go 2026\u201c. Ob viele Reisende dem Aufruf folgen werden, das kaum bekannte Land zu entdecken, wird sich angesichts steigender <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/flugpreise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/flugpreise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Flugpreise<\/a> erst zeigen. Auch die \u00fcberschaubare Auswahl an Lodges und Zeltcamps macht eine Safaritour durch Gabun exklusiv \u2013 und damit kostspieliger als vergleichbare Safariziele.\u00a0<\/p>\n<p>Guide Igalo ist jedenfalls gl\u00fccklich \u00fcber das zunehmende Interesse an seinem Land. Er f\u00fchrt eine Gruppe Besucher tiefer in den Wald. Den Gorillas kommen die Touristen heute jedoch nicht auf die Schliche. Daf\u00fcr beobachten sie am Abend Pinselohrschweine, B\u00fcffel und Waldelefanten \u2013 die bedrohten, kleineren Verwandten des Savannenelefanten \u2013 direkt an der K\u00fcste.\u00a0<\/p>\n<p>Tennisballgro\u00dfe Eier<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag geht es in den auf einer Halbinsel gelegenen Pongara-Nationalpark. Guide Abdoul Koumangoye Moto pirscht mit Safari-Urlaubern zum Strand. Nichts l\u00e4sst erahnen, dass man sich nur 25 Kilometer Luftlinie von Gabuns Hauptstadt Libreville befindet.<\/p>\n<p>Hier, an der dem offenen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/atlantik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/atlantik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Atlantik<\/a> zugewandten Seite der Pongara-Halbinsel, kommen sich die Urlauber vor wie Gestrandete an einer abgeschiedenen K\u00fcste. Der wuchernde Urwald ist nur durch einen schmalen Streifen Sand von den herandonnernden Wellen getrennt. Das aufgeregte Kreischen einer Affenbande l\u00e4sst aufhorchen.<\/p>\n<p>Eine Gruppe Halsband-Mangaben, Verwandte der Paviane mit rotbraunem Schopf, verk\u00fcndet ihren Unmut \u00fcber die St\u00f6rung ihres Fr\u00fchst\u00fccks mit Meerblick. Einzig der angeschwemmte M\u00fcll erinnert daran, dass auch Gabuns K\u00fcste nicht von der Plastikschwemme ausgespart wird, die inzwischen auch die entlegensten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/inseln\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/inseln\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Inseln<\/a> der Welt erreicht.<\/p>\n<p>\u201eManchmal sehen wir hier fr\u00fchmorgens Elefanten oder Flusspferde am Meer\u201c, erz\u00e4hlt Moto. \u201eIch habe auch schon Leoparden und Antilopen am Strand gesehen. Sie scheinen die frische Brise genauso zu genie\u00dfen wie wir Menschen.\u201c<\/p>\n<p>Andernorts in Afrika haben Wildtiere kaum noch Zugang zum Meer, in Gabun jedoch grenzt an einem Gro\u00dfteil der fast 900 Kilometer langen K\u00fcste noch immer tropischer Regenwald direkt an den Atlantik. Am Ende der Wanderung entdeckt der Guide tats\u00e4chlich Elefanten- und Flusspferdspuren im Sand. \u201eSie haben sich wieder in den Wald zur\u00fcckgezogen.\u201c<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Abend bricht Moto noch einmal mit seinen G\u00e4sten auf \u2013 diesmal nicht zu Fu\u00df, sondern mit einem Strandmobil mit dicken Reifen. Die See ist in dieser Nacht deutlich aufgew\u00fchlter als noch am Morgen. Durchs Scheinwerferlicht des Safarigef\u00e4hrts huschen in der Dunkelheit Heerscharen von aufgeschreckten Krabben. Ein Gr\u00fcppchen Rotb\u00fcffel hat es sich am Sandstrand bequem gemacht. Die Wiederk\u00e4uer r\u00e4umen missmutig und widerwillig das Feld.<\/p>\n<p>Die ber\u00fchmten surfenden Hippos, Gabuns vorwitzige Flusspferde, die sich \u2013 au\u00dfergew\u00f6hnlich selten in Afrika \u2013 auch in den Wellen des Ozeans tummeln, lassen sich bei dem st\u00fcrmischen Wetter leider nicht blicken, nur ihre Spuren am Strand sind zu sehen. \u00a0 <\/p>\n<p>Daf\u00fcr entdeckt der Guide einen anderen Giganten: eine Lederschildkr\u00f6te \u2013 weltweit die gr\u00f6\u00dfte ihrer Art. Am Fu\u00df des Regenwaldes ist ein Weibchen gerade dabei, seine Eier abzulegen. Das gewaltige Tier, dessen Panzer gr\u00f6\u00dfer ist als die Ladefl\u00e4che einer Schubkarre, hat mit seinen Hinterflossen gerade ein tiefes Loch in den Sand gegraben. Gabun geh\u00f6rt zu den wichtigsten Eiablage-St\u00e4tten der Lederschildkr\u00f6ten.<\/p>\n<p>\u201eManche der Tiere werden noch deutlich gr\u00f6\u00dfer als dieses und erreichen das Gewicht eines Kleinwagens\u201c, erkl\u00e4rt Moto. Das Guinness-Buch der Rekorde bezeugt tats\u00e4chlich ein Tier, das 2,91 Meter lang und 961 Kilogramm schwer war. Im Licht von Motos Taschenlampe k\u00f6nnen die Touristen dabei zusehen, wie die tischtennisballgro\u00dfen Eier in die freigelegte Kuhle fallen. Dann f\u00fcllt das Tier das Loch wieder sorgf\u00e4ltig mit Sand.\u00a0<\/p>\n<p>Wenn alles gut geht, werden in etwa 60 Tagen die Schl\u00fcpflinge ihrer Mutter in den Ozean folgen. Die Wissenschaft wei\u00df bis heute nicht, wie lange es tats\u00e4chlich dauert, bis die erwachsenen Tiere zur Eiablage an die K\u00fcste Gabuns zur\u00fcckkehren. Einen Gro\u00dfteil ihres Lebens verbringen sie in Hochseegebieten Hunderte Kilometer von der K\u00fcste entfernt. Die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr ihre Fortpflanzungsf\u00e4higkeit reichen von sieben bis 20 Jahren.\u00a0<\/p>\n<p>Weltvergessen blicken die Urlauber dem Koloss nach, wie er sich seinen Weg zur\u00fcck ins Meer bahnt. Bald ist er mit ein paar kr\u00e4ftigen Flossenschl\u00e4gen in den Atlantikwogen verschwunden. \u201eNur wenige Menschen bekommen dieses Schauspiel mit eigenen Augen zu sehen\u201c, sagt Moto.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg entlang der Brandung des Atlantiks lasse ich meine Gedanken von den heranbrausenden Wellen aufw\u00fchlen. Die Reise f\u00fchlt sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr mich an wie eine Flucht an einen Ort, an dem jegliches Zeitgef\u00fchl versagt. Wer derzeit einen R\u00fcckzugsort fernab allen Weltget\u00f6ses sucht, wird in Gabuns \u00fcberbordender Natur eine Zuflucht finden.<\/p>\n<p>Tipps und Informationen:<\/p>\n<p>Wie kommt man hin? Etwa mit Air France \u00fcber Paris oder mit Ethiopian Airlines \u00fcber Addis Abeba nach Libreville. Eine Reihe an Safari-Veranstaltern bieten von dort aus Transfers in verschiedene Nationalparks. Selbstfahrer sollten je nach Ziel vor allem in der Regenzeit Pufferzeit einplanen.<\/p>\n<p>Wo wohnt man gut? Pongara Lodge: Gelegen zwischen einem Sandstrand und dem Regenwald an einem entlegenen K\u00fcstenabschnitt des Nationalparks, lassen sich hier Wale und Lederschildkr\u00f6ten beobachten, Regenwaldwanderungen und Pirschfahrten unternehmen. Bungalow f\u00fcr bis zu 4 Personen ab 345 Euro\/Nacht (<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/gabonwildlife-camps.com\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/gabonwildlife-camps.com\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">gabonwildlife-camps.com<\/a>). Loango Savannah Camp: Am Ufer der Iguela-Lagune stehen Bootsfahrten, Buschwanderungen und Safaris zur Auswahl. Die Natur um das Camp erm\u00f6glicht Tierbeobachtungen, am nahen Atlantikstrand werden h\u00e4ufig B\u00fcffel und Elefanten gesichtet, all-inclusive ab 2950 Euro pro Person (<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/inivatourism.com\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/inivatourism.com\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">inivatourism.com<\/a>).<\/p>\n<p>Veranstalter: \u201eIvory Tours\u201c bietet Reisen in die sch\u00f6nsten Nationalparks Gabuns, 10-t\u00e4gige Naturreise nach Pongara und Loango ab 4190 Euro pro Person im Doppelzimmer (<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/ivory-tours.de\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/ivory-tours.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">ivory-tours.de<\/a>). \u201eSwan Hellenic\u201c bietet Expeditionskreuzfahrten entlang der westafrikanischen K\u00fcste, die unter anderem auch Halt f\u00fcr Pirschfahrten im Loango-Nationalpark Station macht. 11 N\u00e4chte ab 8925 Euro pro Person in der Au\u00dfenkabine inklusive Verpflegung (<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.swanhellenic.com\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.swanhellenic.com\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">swanhellenic.com<\/a>).<\/p>\n<p>Weitere Informationen:\u00a0<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/visitgabon.ga\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/visitgabon.ga\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">visitgabon.ga<\/a><\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Reise wurde unterst\u00fctzt von Ivory Tours. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabh\u00e4ngigkeit finden Sie unter <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/was-uns-ausmacht\/downloads\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/was-uns-ausmacht\/downloads&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">go2.as\/unabhaengigkeit<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waldelefanten trotten zum Ozean, Flusspferde schaukeln gern in den Wellen, Gorillas br\u00fcllen. 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