{"id":21268,"date":"2026-05-25T01:11:57","date_gmt":"2026-05-25T01:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21268\/"},"modified":"2026-05-25T01:11:57","modified_gmt":"2026-05-25T01:11:57","slug":"acht-mitglieder-von-ps4-kenia-helfen-in-afrikanischen-slums-nairobi-pirmasens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21268\/","title":{"rendered":"Acht Mitglieder von \u201ePS:4 Kenia\u201c helfen in afrikanischen Slums &#8211; Nairobi\/Pirmasens"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\">\u00dcberw\u00e4ltigende Eindr\u00fccke bieten sich einer achtk\u00f6pfigen Gruppe des Pirmasenser Vereins \u201ePS:4 Kenia\u201c. In Slums der Stadt Juja helfen sie Kindern ebenso wie Senioren.<\/p>\n<p>Ort des Geschehens sind die Slums von Gachororo, einem Stadtteil von Juja. Katharina Wilhelm-Otieno, promovierte Ethnologin aus <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Pirmasens\" data-rtr-id=\"cd6e1209f9945ffc9d26589e46a9773e36e900dc\" data-rtr-score=\"73.66666666666667\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"8\" href=\"http:\/\/rheinpfalz.de\/lokal\/pirmasens.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pirmasens<\/a>, ist eine Kennerin des Landes und der Menschen dort. Einen Gro\u00dfteil ihres Berufslebens verbringt die 32-J\u00e4hrige f\u00fcr <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Afrika\" data-rtr-id=\"575dc4aff2bbf326c9a2f3b9dc4649c4c892aca6\" data-rtr-score=\"6.955046649703138\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"13\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrika<\/a> zust\u00e4ndige Redakteurin des Magazins \u201eE+Z\/D+C\u201c in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. In ihrer Freizeit unterst\u00fctzt sie die \u00c4rmsten der Armen. \u201eHoffnung schenken\u201c, das ist der scheinbar bescheidene Anspruch der Entwicklungshelferin. <\/p>\n<p>Wie in den Jahren zuvor ist eine Gruppe Ehrenamtlicher des Pirmasenser Vereins \u201ePS:4 <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Kenia\" data-rtr-id=\"9b029d36c8813a09b7da42ef6506ac2e39f5a144\" data-rtr-score=\"42.507209499575914\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"18\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/kenia\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kenia<\/a>\u201c in das  afrikanische Land aufgebrochen. Die Pirmasenser Gruppe zaubert jungen M\u00e4dchen ein L\u00e4cheln ins Gesicht, wenn sie an Nachmittagen gemeinsam spielen, Ketten aus Steinen basteln, singen, tanzen, Yoga machen oder Weihnachtsgeb\u00e4ck zubereiten. Der Partnerverein vor Ort \u201eNguvu Edu Sport\u201c unterst\u00fctzt die Kinder aus den Slums, versorgt sie mit Essen und zahlt Schulgeld, Miete und Lebensmittel. Am vergangenen Samstag beim Seniorenmittag wurden nach Gebeten und Ansprachen 200 Kilogramm Mehl an die Besucher ausgeteilt.<\/p>\n<p>\u00c4rzte-Team konnte nicht mitfahren<\/p>\n<p>Wilhelm-Otieno schl\u00e4gt den Bogen zur Weltpolitik. \u201eVon den Budgetk\u00fcrzungen der USA f\u00fcr das Gesundheitswesen ist insbesondere der afrikanische Kontinent betroffen. Deshalb sind die Workshops auch ohne Operationen in Gacheroro von immenser Bedeutung\u201c, sagt sie. <\/p>\n<p>Elementare Grunds\u00e4tze in der medizinischen Versorgung zu vermitteln, steht auf der prall gef\u00fcllten To-Do-Liste. Dieses Jahr konnten die \u00c4rzte des Teams nicht mitfahren. Das Lizenzierungsverfahren f\u00fcr ausl\u00e4ndische \u00c4rzte wurde von kenianischer Seite ausgesetzt. \u201eDie Leidtragenden sind die Kinder\u201c, stellt die aus Dieburg kommende Krankenschwester, Marlen Wenzel, fest. Sie hat im St. John\u2019s Hospital zusammen mit kenianischen Helfern 500 Menschen mit Vortr\u00e4gen \u00fcber Wundversorgung, Ern\u00e4hrung, Krankheitsbilder und Verh\u00fctung erreicht. Sozialarbeiter unter den Zuh\u00f6rern sollen als Multiplikatoren fungieren. \u201eDie hygienischen Umst\u00e4nde und das sehr geringe medizinische Verst\u00e4ndnis stimmen mich sehr traurig und ber\u00fchren mich\u201c, sagt Wenzel.<\/p>\n<p>Drastische Szenen im Slum-Alltag<\/p>\n<p>Der Vereinsvorsitzende Andreas Petry ist seit 13 Jahren regelm\u00e4\u00dfig in der Entwicklungshilfe Kenias an vorderster Front engagiert. Er schildert drastische Szenen des Alltags: Menschen kauern in den Armenvierteln am Stra\u00dfenrand \u2013 viele lebend, einige aber auch tot. Ursachen der hohen Sterblichkeit sind mangelnde hygienische Zust\u00e4nde. Dem soll mit dem Bau von \u00f6ffentlichen Toiletten und Duschen in den Slums von Gachororo entgegengewirkt werden. Finanziert wird das Vorhaben ausschlie\u00dflich mit Spenden. Es fehle nur noch die Genehmigung der Beh\u00f6rden, berichtet der pensionierte Kriminalbeamte aus Pirmasens. Die Bewachung, vor allem nachts, geh\u00f6rt dazu. Damit soll sichergestellt werden, dass Frauen ohne \u00c4ngste ihre K\u00f6rperhygiene betreiben k\u00f6nnen. H\u00e4ufige Vergewaltigungen auf dem Weg zu den \u00f6ffentlichen Toiletten sollen damit verhindert werden. <\/p>\n<p>Wenn die Gruppe n\u00e4chste Woche den Heimflug antritt, ist sie um 500 Kilogramm Gep\u00e4ck leichter. S\u00fc\u00dfigkeiten, Medikamente, Spiele und Hygieneartikel  haben ihre Besitzer gewechselt. Einer der Sponsoren ist die M\u00fcnzhandlung Reppa. \u201eWir machen die Welt f\u00fcr einige Hundert Menschen ein wenig besser\u201c, lautet das Fazit Petrys. <\/p>\n<p class=\"rhp-closing-headline\">Weiter lesen<\/p>\n<p class=\"rhp-closing-credits\">Welche Erfahrungen eine Pirmasenserin in Juja gemacht hat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcberw\u00e4ltigende Eindr\u00fccke bieten sich einer achtk\u00f6pfigen Gruppe des Pirmasenser Vereins \u201ePS:4 Kenia\u201c. 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