{"id":21350,"date":"2026-05-25T07:04:35","date_gmt":"2026-05-25T07:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21350\/"},"modified":"2026-05-25T07:04:35","modified_gmt":"2026-05-25T07:04:35","slug":"kenia-ordensfrauen-helfen-suchtkranken-vatican-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/21350\/","title":{"rendered":"Kenia: Ordensfrauen helfen Suchtkranken &#8211; Vatican News"},"content":{"rendered":"<p>Im \u201eHoly Innocents BPSS Centre\u201c in der kenianischen Kleinstadt Timau haben es sich Ordensschwestern und Laienfachkr\u00e4fte zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die mit Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen zu k\u00e4mpfen haben. Die in der Gemeinde als \u201eFreunde der Trunkenbolde\u201c bekannten Schwestern verbinden Glauben, Wissenschaft und Mitgef\u00fchl, um verwundete Leben zu heilen und dort wieder Hoffnung zu geben, wo die Gesellschaft aufgegeben hat.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2025-11\/sisters-project-josephine-kwenga-kenia-landwirtschaft.html\" title=\"Kenia: Ordensschwester st\u00e4rkt durch Landwirtschaft Gemeinschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/novembre\/14\/PS-154-COPERTINA_.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kenia: Ordensschwester st\u00e4rkt durch Landwirtschaft Gemeinschaft\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Emanzipation der Gemeinschaft durch nachhaltige Landwirtschaft ist die Grundlage der Arbeit von Schwester Josephine Kwenga. Die Ordensfrau hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bauern &#8230;\n     <\/p>\n<p>von Sr. Michelle Njeri, OSF<\/p>\n<p>Das \u201eHoly Innocents BPSS Centre\u201c ist ein auf dem Glauben basierendes Rehabilitationszentrum f\u00fcr psychische Erkrankungen, das vom Bischof der Di\u00f6zese Meru, Salesius Mugambi, und Sr. Veronica Nkirote Rukunga gegr\u00fcndet wurde. Sr. Rukunga ist auch die Gr\u00fcnderin der Ordensgemeinschaft der unschuldigen Kinder, die mit der Leitung des Zentrums betraut ist.<\/p>\n<p>Das 2021 entstandene Zentrum ist eine Antwort auf eine der dringendsten sozialen Krisen Kenias: Alkohol- und Drogenabh\u00e4ngigkeit sowie zunehmende psychische Probleme. In dem Wunsch, die Verwundeten der Gesellschaft mit Liebe, Barmherzigkeit und Mitgef\u00fchl zu heilen, ohne zu verurteilen, haben die Schwestern einen Ort geschaffen, an dem Schmerz auf Sinn trifft und Zerbrochenheit auf Hoffnung.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/02\/PS-160-FOTO1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Bischof Salesius Mugambi von Meru und Sr. Veronica Nkirote Rukunga, Direktorin des BPSS-Zentrums der unschuldigen Kinder in Timau\" title=\"Bischof Salesius Mugambi von Meru und Sr. Veronica Nkirote Rukunga, Direktorin des BPSS-Zentrums der unschuldigen Kinder in Timau\"\/><\/p>\n<p>\n   Bischof Salesius Mugambi von Meru und Sr. Veronica Nkirote Rukunga, Direktorin des BPSS-Zentrums der unschuldigen Kinder in Timau\n  <\/p>\n<p>Eine Mission, die aus Glauben und Mitgef\u00fchl hervorgegangen ist <\/p>\n<p>\u201eDie Kongregation der Schwestern der unschuldigen Kinder reagiert auf die Bed\u00fcrfnisse der verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft. Unser Charisma ist inspiriert von der schmerzensreichen Mutter Gottes, die an der Seite ihres leidenden Sohnes stand &#8211; so wie wir als Schwestern jetzt an der Seite derer sind, die mit Sucht und psychischen Erkrankungen k\u00e4mpfen,&#8220; beschreibt Sr. Veronica Nkirote Rukunga die Kongregation und die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Zentrums. \u201eVon Anfang an sind viele Menschen zu uns gekommen, um Hilfe zu erhalten, und konnten wieder in die Gemeinschaft integriert werden. Wir, die Dienerinnen der unschuldigen Kinder, stellen uns dem heutigen Herodes: dem Missbrauch von Alkohol und Drogen\u201c.<\/p>\n<p>Das Zentrum bietet rund um die Uhr eine ganzheitliche Betreuung an, die sich auf folgende vier S\u00e4ulen st\u00fctzt: biologisch, psychologisch, sozial und spirituell. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Patienten nicht nur k\u00f6rperlich, sondern ganzheitlich mit W\u00fcrde und Mitgef\u00fchl behandelt werden.<\/p>\n<p>Heilung f\u00fcr K\u00f6rper, Geist und Seele <\/p>\n<p>Die angebotenen Dienstleistungen sind vielf\u00e4ltig. Wie Sr. Purity Mathenge, die das Zentrum verwaltet, erkl\u00e4rt, \u201ebietet es seit 2021 station\u00e4re und ambulante Rehabilitation, psychiatrische Betreuung, Einzel- und Gruppentherapie, medizinische Entgiftung und geistliche Begleitung an.\u201c Seitdem konnten die Schwestern miterleben, wie sich das Leben vieler Menschen ver\u00e4ndert hat. \u201eEin Mann, den wir von der Stra\u00dfe geholt haben, hat inzwischen einen festen Job, ein anderer ist heute Teil unseres Teams. Diese Meilensteine motivieren uns, weiterzumachen\u201c, erkl\u00e4rt Sr. Purity. Ihr Team umfasst Psychiater, Krankenschwestern, Psychologen, Berater und Sozialarbeiter. Jeder hat eine bestimmte Rolle. \u201eUnd wir beten darum, dass sich uns immer mehr Partner und wohlwollende Menschen anschlie\u00dfen&#8220;, hofft Sr. Purity.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/02\/PS-160-FOTO2.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Sr. Purity Mathenge mit Kelvin Mwega und Ann Wangari, Mitarbeiter des Zentrums\" title=\"Sr. Purity Mathenge mit Kelvin Mwega und Ann Wangari, Mitarbeiter des Zentrums\"\/><\/p>\n<p>\n   Sr. Purity Mathenge mit Kelvin Mwega und Ann Wangari, Mitarbeiter des Zentrums\n  <\/p>\n<p>Wissenschaft, professionelle Betreuung und spirituelle Heilung <\/p>\n<p>Auf klinischer Ebene bietet das Zentrum eine strukturierte und individuelle Betreuung an. Wie Kelvin Mwega, Psychologe und Leiter der klinischen Dienste des Zentrums, erkl\u00e4rte, werden \u201evor der Aufnahme Labortests f\u00fcr lebenswichtige Organe wie Leber und Nieren durchgef\u00fchrt. Je nach individuellen Bed\u00fcrfnissen bieten wir medizinisch unterst\u00fctzte Entgiftung und Therapien an, die biologische, psychologische, soziale und spirituelle Unterst\u00fctzung umfassen.\u201c<\/p>\n<p>Auch Familientherapie und Lebenskompetenztraining sind Teil des Programms. \u201eNach der Entlassung machen wir Hausbesuche und Nachuntersuchungen, um R\u00fcckf\u00e4lle zu vermeiden\u201c, so Kelvin Mwega weiter. \u201eWas mich antreibt, ist zu sehen, wie Menschen sich erholen: Menschen, die andere bereits abgeschrieben hatten. Das gibt mir Mut und Hoffnung. Kein Fall ist hoffnungslos. Es ist nur eine Frage der Zeit. Rehabilitation funktioniert.\u201c<\/p>\n<p>Eine Gemeinschaft, die sich um andere k\u00fcmmert <\/p>\n<p>Diese lebensver\u00e4ndernde Arbeit hat viele Menschen au\u00dferhalb der Klostermauern dazu inspiriert, sich dieser Mission anzuschlie\u00dfen. Menschen wie Vincent Mutwiri, ein Laienmitglied der Kongregation. \u201eWir unterst\u00fctzen die Schwestern der unschuldigen Kinder, weil ihr Charisma einzigartig und dringend notwendig ist\u201c, betont er. \u201eWir gehen dorthin, wo die Schwestern nicht hingehen k\u00f6nnen, um Aufkl\u00e4rungsarbeit zu tun, Hilfe zu leisten und die Gemeinden zu unterst\u00fctzen.\u201c Die Schwestern werden oft als \u201eFreunde der Trunkenbolde\u201c bezeichnet. Ein \u201eTitel\u201c, den sie \u2013 wie Mutwiri meint \u2013 \u201emit Demut tragen: \u201eIhre Liebe rettet Leben, und die Gemeinschaft sieht das.\u201c<\/p>\n<p>Sr. Joan: \u201eDu bist nicht allein\u201c <\/p>\n<p>Sr. Joan Nyakato, die als Betreuerin im Zentrum arbeitet, ermutigt Menschen, die mit Suchtproblemen oder psychischen Erkrankungen zu k\u00e4mpfen haben, mit anderen \u00fcber ihre Schwierigkeiten zu reden. \u201eNimm Kontakt auf, lass uns dar\u00fcber reden. Wir alle brauchen einen klaren Kopf und ein n\u00fcchternes Leben. Es ist nicht das Ende; du bist nicht allein. Wir sind bereit, dir die Hand zu reichen\u201c, sagt sie. \u201eJeder ist eingeladen, Zeit, Ressourcen und seine Kraft zur Verf\u00fcgung zu stellen. Gemeinsam k\u00f6nnen wir die L\u00fccke schlie\u00dfen und unseren Br\u00fcdern und Schwestern helfen, sich von ihrer Sucht zu befreien.\u201c<\/p>\n<p>Ein Aufruf zum Mitgef\u00fchl <\/p>\n<p>In einer Welt, in der Suchtprobleme und psychische Erkrankungen oft mit Stigmatisierung und Schweigen einhergehen, zeigen die Schwestern, Mitarbeiter und Laienmitarbeiter Kenia und der Welt, dass jeder erl\u00f6st werden kann. Ihr Aufruf ist einfach und dringend: Lasst uns gemeinsam eine n\u00fcchterne, geheilte und mitf\u00fchlende Gesellschaft aufbauen!\u201c<\/p>\n<p>(vaticannews &#8211; skr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im \u201eHoly Innocents BPSS Centre\u201c in der kenianischen Kleinstadt Timau haben es sich Ordensschwestern und Laienfachkr\u00e4fte zur Aufgabe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":21351,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[11],"tags":[884,29,118,119,3728,224,229],"class_list":["post-21350","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kenia","tag-sistersproject","tag-afrika","tag-kenia","tag-kenya","tag-medizin-und-gesundheit","tag-ordensvertreter","tag-solidaritaet"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116633944908871588","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21350\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}