{"id":2234,"date":"2026-04-19T00:41:45","date_gmt":"2026-04-19T00:41:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2234\/"},"modified":"2026-04-19T00:41:45","modified_gmt":"2026-04-19T00:41:45","slug":"namibias-agrarsektor-boomt-und-deutschland-profitiert-lebensmittelpraxis-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2234\/","title":{"rendered":"Namibias Agrarsektor boomt \u2013 und Deutschland profitiert \u2013 Lebensmittelpraxis.de"},"content":{"rendered":"<p>                Beitrag teilen<\/p>\n<p>Namibia investiert in Schlachth\u00f6fe und Logistik \u2013 und r\u00fcckt damit st\u00e4rker in den Fokus des deutschen Handels. Metro und Block House machen es vor.<\/p>\n<p>\n                                            Donnerstag, 27. November 2025, 07:40 Uhr\n                                    <\/p>\n<p>\n                    Stefanie Claudia M\u00fcller und Theresa Kalmer                <\/p>\n<p>                      Freilandhaltung in Namibia: Die Rinder leben auf weitl\u00e4ufigen Farmen und wachsen ohne industrielle Mast auf.                    <\/p>\n<p>                      Bildquelle: Getty Images, Valentin K\u00fclbs\n                            <\/p>\n<p>Mit rund drei Millionen Einwohnern und reichen Bodensch\u00e4tzen ist das fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Namibia ein d\u00fcnn besiedeltes, aber wirtschaftlich ambitioniertes Land. Bis heute tr\u00e4gt es die Last der deutschen Kolonialzeit. Der V\u00f6lkermord an den Herero und Nama wirkt bis heute nach, und Fragen der Wiedergutmachung werden noch immer verhandelt. Dennoch n\u00e4hern sich beide Staaten wirtschaftlich an \u2013 auch im Agrarhandel. Besonders dynamisch entwickelt sich ein Segment, das f\u00fcr den deutschen Lebensmittelhandel zunehmend relevant wird: namibisches Rindfleisch.<\/p>\n<p>Das bilaterale Handelsvolumen w\u00e4chst leicht. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) erwartet f\u00fcr dieses Jahr ein namibisches Wirtschaftswachstum von 4 Prozent. Der Nahrungsmittelsektor legt sogar noch schneller zu: Laut der Au\u00dfenhandelsagentur GTAI betr\u00e4gt das durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstum 6,7 Prozent. Bis 2029 k\u00f6nnte der Branchenumsatz knapp zwei Milliarden US-Dollar (1,73 Mrd. Euro) erreichen. Das gr\u00f6\u00dfte Segment war 2024 der Fleischsektor, gefolgt von S\u00fc\u00dfwaren, Snacks, Gem\u00fcse, Eiern und Milchprodukten sowie Brot- und Getreidewaren.<\/p>\n<p>Historische Verbindungen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Kolonialzeit pr\u00e4gten Deutschland und S\u00fcdafrika die Strukturen der heutigen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Das mehr als 100 Jahre alte Schienennetz erleichtert bis \u00adheute den Transport in dem d\u00fcnn besiedelten Land, das zweieinhalbmal so gro\u00df ist wie Deutschland. In Walvis Bay hat DP World, einer der gr\u00f6\u00dften Hafenbetreiber der Welt, zudem eine temperaturkontrollierte Distributionsanlage er\u00f6ffnet, die die K\u00fchlkette im Land st\u00e4rken soll.<\/p>\n<p>Die Farmwirtschaft ist traditionell gro\u00dffl\u00e4chig organisiert. Viele Betriebe umfassen 3.000 bis 30.000 Hektar und setzen auf extensive Weidehaltung. Diese Form der Tierhaltung ist unter den klimatischen Bedingungen Namibias wirtschaftlich sinnvoll. Bei der extensiven Weidehaltung leben die Tiere \u00fcberwiegend von nat\u00fcrlichem Futter, bewegen sich frei \u00fcber offene Weiden und wachsen langsamer. Dadurch sinken die Kosten f\u00fcr Stallbau und Futter, es entsteht jedoch ein hoher Bedarf an Fl\u00e4chen- und Wassermanagement. Gleichzeitig f\u00fchrt diese Haltung zu robusten Herden und beeinflusst Qualit\u00e4t, Zartheit und Geschmack des Fleisches positiv \u2013 ein wesentlicher Grund f\u00fcr das Profil namibischer Premiumware.<\/p>\n<p>Einige Betriebe bem\u00fchen sich zudem, Transportstress zu minimieren. Auf der Krumhuk-Farm bei Windhoek werden die Tiere nach Angaben des Managements beispielsweise auf der Weide geschossen. Zugleich entspricht die Verarbeitung nicht \u00fcberall europ\u00e4ischen Standards. Nur zwei Schlachth\u00f6fe verf\u00fcgen derzeit \u00fcber eine EU-Exportlizenz \u2013 hier ist also noch Entwicklungsbedarf.<\/p>\n<p>Viele Farmen geh\u00f6ren nach wie vor deutschst\u00e4mmigen Familien. In l\u00e4ndlichen Regionen ist Deutsch weit verbreitet. Die Landwirtschaft wird von wei\u00dfen namibischen Familienbetrieben dominiert. Zugleich haben zahlreiche Farmen ihr Angebot um touristische Aktivit\u00e4ten erweitert: Lodge-Betriebe, Safaris und Wildbeobachtung geh\u00f6ren l\u00e4ngst zum Gesch\u00e4ftsmodell. Einige bieten sogar Jagdtouren an. Der Tourismus schafft zus\u00e4tzliche Einnahmequellen und hat sich zu einem wichtigen Standbein der Farmwirtschaft entwickelt. J\u00e4hrlich besuchen rund 100.000 Deutsche das Land \u2013 die gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Touristengruppe. Der Tourismus ist nach Bergbau und dem Export landwirtschaftlicher G\u00fcter eine der wichtigsten Einnahmequellen Namibias, das erst 1990 die Unabh\u00e4ngigkeit von S\u00fcdafrika erlangte.<\/p>\n<p>Superm\u00e4rkte auf hohem Niveau<\/p>\n<p>Der Lebensmittelhandel in Namibia wird haupts\u00e4chlich von s\u00fcdafrikanischen Ketten wie Checkers dominiert. Diese bieten auch deutsche Marken wie Lorenz an. Auch die Spar-Gruppe ist stark vertreten. Auff\u00e4llig ist, wie modern die M\u00e4rkte sind und wie sicher das Land ist. Der Checkers-Markt in der Grove Mall in Windhoek bietet Frische, Design und Technologie auf europ\u00e4ischem Standard \u2013 lediglich die Fleischtheken sind gr\u00f6\u00dfer. Die Preise liegen leicht unter dem europ\u00e4ischen Niveau, wobei Fleisch und Frischeprodukte oft besonders hochwertig sind.<\/p>\n<p>Schlachth\u00f6fe bauen aus<\/p>\n<p>F\u00fcr den deutschen Lebensmittelhandel ist Rindfleisch aus Namibia besonders interessant. Es ist in Deutschland vor allem \u00fcber die Metro erh\u00e4ltlich und wird inzwischen auch in Block-House-Restaurants verwendet. In den vergangenen zwei Jahren haben die namibische Regierung und private Geldgeber \u2013 darunter laut GTAI die s\u00fcdafrikanische Industrial Development Corporation (IDC) \u2013 verst\u00e4rkt in Schlachth\u00f6fe investiert. Dazu z\u00e4hlt auch der neue Savanna-Beef-Schlachthof bei Okahandja.<\/p>\n<p>Laut der namibischen Tageszeitung \u201eNew Era\u201c hat Savanna Beef inzwischen die Testphase erreicht. Im September 2025 f\u00fchrte das Unternehmen eine erfolgreiche Testschlachtung mit mehr als 20 Rindern durch. Die zwischen Windhoek und Okahandja gelegene Anlage soll ab Februar 2026 eine Kapazit\u00e4t von rund 250 Rindern pro Tag erreichen. Derzeit werden alle Systeme \u2013 von K\u00fchlanlagen \u00fcber Entbeinung bis zur Vakuumverpackung \u2013 im laufenden Betrieb \u00fcberpr\u00fcft. Savanna Beef strebt zun\u00e4chst eine Zulassung f\u00fcr die SADC-Region an, einen Wirtschaftsraum mit 16 Staaten im s\u00fcdlichen Afrika, und bereitet anschlie\u00dfend den EU-Akkreditierungsprozess vor.<\/p>\n<p>Deutsche Konzerne interessiert<\/p>\n<p>Auch der deutsche Fleischkonzern T\u00f6nnies hat 2023 konkretes Interesse an einem Produktionsstandort in Namibia gezeigt. Zu diesem Zweck reiste Firmeninhaber Clemens T\u00f6nnies zum damaligen Pr\u00e4sidenten Hage Geingob. Die Pl\u00e4ne wurden jedoch nicht weiterverfolgt, wie das Unternehmen inzwischen mitteilte.<\/p>\n<p>Namibia ist derzeit das einzige afrikanische Land, das sowohl in die EU als auch in die USA Fleisch exportieren darf. Auf dem China-Afrika-Kooperationsforum (FOCAC) im September 2024 wurde zudem angek\u00fcndigt, dass China k\u00fcnftig Lammfleisch und Trockenfr\u00fcchte aus Namibia importieren will. Eine Halal-Zertifizierung f\u00fcr den Nahen Osten bereitet das Land gerade vor.<\/p>\n<p>In Deutschland w\u00e4chst die Nachfrage nach namibischem Fleisch langsam, aber stetig. Zu den wichtigsten Importeuren z\u00e4hlt das Unternehmen South Trade der Familie K\u00fclbs, das inzwischen auch Block House beliefert und neben Rindfleisch auch namibisches Holz exportiert.<\/p>\n<p>Agrarabh\u00e4ngigkeit bleibt<\/p>\n<p>Trotz aller Dynamik bleibt die strukturelle Abh\u00e4ngigkeit vom Agrarsektor eine Herausforderung: Mehr als 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung sind direkt oder indirekt in der Landwirtschaft t\u00e4tig. Im Jahr 2024 trugen die Land- und Forstwirtschaft 3,7 Prozent und die Fischerei weitere 2,8 Prozent zum BIP bei. Laut GTAI entfallen etwa zwei Drittel der Agrarproduktion auf die Viehzucht und ein Drittel auf den Ackerbau und die Forstwirtschaft.<\/p>\n<p>F\u00fcr den deutschen Lebensmittelhandel bietet Namibia ein kleines, aber klares Angebot: hochwertiges Premiumfleisch, gest\u00fctzt durch stabile Logistik und politische F\u00f6rderung. Und weil Namibia einen besonderen Fokus auf den Agrarsektor legt, k\u00f6nnte sich das Land langfristig als verl\u00e4sslicher Spezialanbieter etablieren \u2013 und dem deutschen Fleischsortiment eine zus\u00e4tzliche Herkunftsregion er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>\u201eRindfleisch aus Namibia steht f\u00fcr hohe Qualit\u00e4t\u201c Interview mit\u00a0Valentin K\u00fclbs, Managing Director von South Trade<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/thumb_LP-Valentin-Kuelbs.jpg\" alt=\"Valentin K\u00fclbs\" width=\"120\" height=\"90\" class=\"quotebox__intro-image\"\/><\/p>\n<p>Wie hat sich der Fleischexport in Namibia entwickelt?<\/p>\n<p>Seit den 1990er-Jahren exportiert Namibia Rindfleisch in die EU. Lange gingen die meisten Lieferungen aufgrund fester Abnahmevereinbarungen nach Gro\u00dfbritannien \u2013 auch weil bis etwa 2018 nur ein Schlachthof f\u00fcr den EU-Export zertifiziert war. Inzwischen sind es zwei. Rindfleisch aus Namibia steht f\u00fcr Freilandhaltung, hormonfreie Aufzucht und hohe Qualit\u00e4t \u2013 auch in Deutschland. Zusammen mit Botswana ist es das einzige afrikanische Land, das Rindfleisch in die EU exportieren darf.<\/p>\n<p>Welche Tierwohlstandards gelten in Namibia?<\/p>\n<p>Bei der Haltung garantiert Namibia die Freilandzucht. Es wird kaum zugef\u00fcttert, und die Tiere werden nicht industriell gem\u00e4stet. Sie bewegen sich, haben normalerweise weniger Stress und einen l\u00e4ngeren Lebenszyklus. Das merkt man beim Geschmack.<\/p>\n<p>Wohin bewegen sich die Preise?<\/p>\n<p>Namibia passt sich dem globalen Preisgef\u00fcge so gut wie m\u00f6glich an. Derzeit schlagen Rindfleischpreise alle Rekorde. Das wirkt sich auch in Namibia positiv auf die Preise aus, die Farmern f\u00fcr Schlachtrinder gezahlt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr Deutsche wird es damit zum Gourmet-Produkt. Der Preis liegt rund 5 bis 10 Prozent \u00fcber dem von argentinischem Rindfleisch.\u00a0<\/p>\n<p>Was machen Sie genau f\u00fcr den deutschen Lebensmittelhandel?<\/p>\n<p>South Trade hat sich auf den Import und Handel von namibischem Fleisch spezialisiert. Wir m\u00f6chten eine kurze Lieferkette schaffen, die h\u00f6here Preise erm\u00f6glicht. Das schaffen wir nur, indem wir direkt mit Abnehmern arbeiten, die den Wert des namibischen Rindfleisches und seiner urspr\u00fcnglichen Aufzuchtart verstehen.<\/p>\n<p>Wie sieht es mit dem langfristigen Potenzial f\u00fcr namibisches Fleisch aus?<\/p>\n<p>Nach inzwischen zehn Jahren Erfahrung im Handel mit namibischem Fleisch und weiteren Produkten sehe ich im Export von Lebensmitteln und verwandten Erzeugnissen gro\u00dfes Potenzial, mit dem sich viele Probleme im Land l\u00f6sen lie\u00dfen. Namibia bietet enormes Potenzial f\u00fcr nachhaltige Gourmet-Lebensmittel, die auf dem europ\u00e4ischen Markt hohe Preise erzielen und \u00fcber einen strukturierten Exportmarkt Entwicklungshilfe f\u00fcr Farmer erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte Stefanie Claudia M\u00fcller\u00a0<\/p>\n<p>        Bilder zum Artikel<\/p>\n<p>                    Bild \u00f6ffnen<br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LEHNamibiaFleischMetroHamburgjpg-659b8f8ef018cef0c0f80a942f062710-467b1ee72ebde12fbaace3a561793901.j.jpeg\" alt=\"Namibisches Rindfleisch bei Metro in Hamburg: ein Nischenprodukt mit wachsender Bedeutung f\u00fcr Gastronomie und Handel.\" loading=\"lazy\" width=\"350\" height=\"217\"\/><\/p>\n<p>                    Bild \u00f6ffnen<br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LPValentinKuelbsjpg-f36010303647500c58c90b870031fbc2-47b38fd96636359d2f458d96c9dc118f.jpg\" alt=\"Valentin K\u00fclbs wurde auf einer Rinder- und Schafsfarm in Namibia geboren.\" loading=\"lazy\" width=\"350\" height=\"217\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beitrag teilen Namibia investiert in Schlachth\u00f6fe und Logistik \u2013 und r\u00fcckt damit st\u00e4rker in den Fokus des deutschen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2235,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[1658,1655,1660,1661,1662,1654,1657,414,1656,1652,1653,1663,1659],"class_list":{"0":"post-2234","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-block-house","9":"tag-deutscher-handel","10":"tag-export","11":"tag-freilandhaltung","12":"tag-lebensmittelhandel","13":"tag-logistik","14":"tag-metro","15":"tag-namibia","16":"tag-premiumfleisch","17":"tag-rindfleisch","18":"tag-schlachthoefe","19":"tag-south-trade","20":"tag-tierwohl"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2234\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}