{"id":22598,"date":"2026-05-28T06:44:45","date_gmt":"2026-05-28T06:44:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/22598\/"},"modified":"2026-05-28T06:44:45","modified_gmt":"2026-05-28T06:44:45","slug":"muenchner-krankenschwester-bringt-medizinische-hilfe-in-ihr-heimatland-madagaskar-mercy-ships-deutschland-e-v-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/22598\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchner Krankenschwester bringt medizinische Hilfe in ihr Heimatland Madagaskar, Mercy Ships Deutschland e.V., Story"},"content":{"rendered":"<p>Seit Anfang November arbeitet Fahendrena Vanessa Rose de Lima Body (Vanessa Body) aus M\u00fcnchen ehrenamtlich auf dem Hospitalschiff Africa Mercy\u00ae der Hilfsorganisation Mercy Ships in Madagaskar. Es ist bereits der f\u00fcnfte Hilfseinsatz der internationalen Hilfsorganisation in dem afrikanischen Land. F\u00fcr die geb\u00fcrtige Madagassin geht damit ein lang ersehnter Wunsch in Erf\u00fcllung: Die ausgebildete Krankenschwester vom Uniklinikum M\u00fcnchen bringt dringend ben\u00f6tigte medizinische Hilfe in ihr Heimatland nach Afrika. Mitte Dezember kehrt die 28-J\u00e4hrige nach Deutschland zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Bereits w\u00e4hrend ihrer Schulzeit auf Madagaskar lernte Vanessa Body Deutsch als Fremdsprache. Inspiriert von ihrem Cousin, der 2014 auf dem Hospitalschiff Africa Mercy vor Ort als \u00dcbersetzer arbeitete, war f\u00fcr sie schon fr\u00fch klar, dass sie einmal einen medizinischen Beruf ergreifen und eines Tages selbst f\u00fcr Mercy Ships im Dienst sein wollte. Als Vanessa Body 2017 als Au-pair nach Gmund am Tegernsee kam und ihre Deutschkenntnisse w\u00e4hrend eines anschlie\u00dfenden Bundesfreiwilligenjahres vertiefte, begann sie schlie\u00dflich die Ausbildung als Krankenschwester in der Stadtklinik von Bad T\u00f6lz. Ihre Berufserfahrung sammelte sie vorwiegend in der An\u00e4sthesie und Notfallambulanz. Ihr weiterer Weg f\u00fchrte sie an ihren derzeitigen Arbeitsplatz, das Uniklinikum M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Vanessa Body beschreibt sehr eindr\u00fccklich die prek\u00e4re Versorgungslage der Menschen in ihrer Heimat. \u201eWer in Madagaskar medizinische Hilfe ben\u00f6tigt, muss zahlen. Behandlungen, Medikamente \u2013 all das ist sehr teuer und die meisten Menschen k\u00f6nnen es sich nicht leisten. Wer also kein Geld hat, muss sich mit seiner Erkrankung abfinden. Eine Krankenversicherung gibt es dort l\u00e4ngst nicht f\u00fcr alle\u201c, berichtet Body \u00fcber die Zust\u00e4nde im Gesundheitswesen des ostafrikanischen Inselstaates. In der Hauptstadt Antananarivo, in der auch ihre Eltern leben, gibt es jedoch einige Krankenh\u00e4user. F\u00fcr die Menschen, die allerdings auf dem Land leben, ist neben den hohen Kosten, allein der Weg zu einer Behandlung nahezu unm\u00f6glich \u2013 hunderte Kilometer, kaum Stra\u00dfeninfrastruktur. \u201eManchmal m\u00fcssen die Menschen sterben, weil es einfach keine Hilfe auf dem Land gibt\u201c, wei\u00df Vanessa Body \u00fcber die Situation vor Ort. \u201eDie Arbeit von Mercy Ships hat daher eine gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr dieses Land. Menschen k\u00f6nnen durch Spendengelder, kostenlos operiert werden und durch Fortbildungsprogramme werden lokale Fachkr\u00e4fte geschult, sodass auch nachhaltige Hilfe vor Ort bleibt.\u201c<\/p>\n<p>Vanessa Body freut sich, dass sie nun ihren eigenen Landsleuten auf dem Hospitalschiff pers\u00f6nlich zur Seite stehen kann: \u201eAls Teil des An\u00e4sthesie-Teams an Bord, kann ich daf\u00fcr sorgen die Sprachbarrieren zu \u00fcberwinden. F\u00fcr die Patienten ist es eine vollkommen fremde Umgebung. Ich helfe ihnen dabei, das Vertrauen zu den \u00c4rzten aufzubauen, vermittle ihnen ein Gef\u00fchl der Sicherheit und nehme ihnen die Angst. Das ist ein wunderbarer Dienst, den ich dort einbringen darf.\u201c<\/p>\n<p>Mitte Dezember wird Vanessa Body nach Deutschland und an ihren Arbeitsplatz in M\u00fcnchen zur\u00fcckkehren. Der zehnmonatige Hilfseinsatz der Organisation in Madagaskar endet ein paar Tage sp\u00e4ter. \u201eOhne den Einsatz unserer Ehrenamtlichen k\u00f6nnte Mercy Ships seine Arbeit nicht leisten. Allein in diesem Jahr kamen rund 100 ehrenamtliche Fachkr\u00e4fte aus Deutschland und \u00d6sterreich. Am Internationalen Tag des Ehrenamts m\u00f6chten wir betonen, wie unverzichtbar ihr Beitrag ist \u2013 sei es im medizinischen Bereich, in der Technik oder in vielen anderen Funktionen an Bord\u201c, unterstreicht Lydia Rieger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Mercy Ships Deutschland mit Sitz in Landsberg am Lech, die Bedeutung des Ehrenamts auf den Hospitalschiffen von Mercy Ships.<\/p>\n<p>Weitere Informationen auf mercyships.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Anfang November arbeitet Fahendrena Vanessa Rose de Lima Body (Vanessa Body) aus M\u00fcnchen ehrenamtlich auf dem Hospitalschiff&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22599,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[245],"tags":[10091,10092,941,10095,2547,10096,3141,3143,339,380,379,2444,564,10093,3691,10094],"class_list":["post-22598","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-madagaskar","tag-africa-mercy","tag-anaesthesie","tag-ausbildung","tag-ehrenamtliche","tag-entwicklungszusammenarbeit","tag-fortbildungsprogramme","tag-freiwilligenarbeit","tag-gesundheitsversorgung","tag-hilfe","tag-madagascar","tag-madagaskar","tag-medizinische","tag-muenchen","tag-notfallmedizin","tag-soziale-gerechtigkeit","tag-spendenaktionen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116650853164115786","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22598"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22598\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}