{"id":22855,"date":"2026-05-28T18:26:17","date_gmt":"2026-05-28T18:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/22855\/"},"modified":"2026-05-28T18:26:17","modified_gmt":"2026-05-28T18:26:17","slug":"diplomatische-krise-im-tschad-konrad-adenauer-stiftung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/22855\/","title":{"rendered":"Diplomatische Krise im Tschad &#8211; Konrad-Adenauer-Stiftung"},"content":{"rendered":"<p>Tschad ist ein wichtiger Partner des Westens im Kampf gegen Dschihadisten in einer volatilen Region:\u00a0 Das Land ist umgeben von den Krisenstaaten Libyen, Sudan und der Zentralafrikanischen Republik (ZAR). W\u00e4hrend in der ZAR russische S\u00f6ldner der Wagner-Gruppe aktiv sind, brachen im April im Sudan in der Hauptstadt Khartum und in der an Tschad angrenzenden Region Darfur schwere K\u00e4mpfe aus. Zudem grenzt Tschad an Afrikas bev\u00f6lkerungsreichsten Staat Nigeria sowie Kamerun, wo ebenfalls Dschihadisten ihr Unwesen treiben. Tschads Armee ist au\u00dferdem wichtig f\u00fcr die Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen in Nord-Mali. Tschad ist einer der gr\u00f6\u00dften Truppensteller, und die tschadischen Truppen wurden bereits 2013 bei der R\u00fcckeroberung Nord-Malis durch die franz\u00f6sische Armee eingesetzt. Vor allem aber f\u00fcr Frankreich hat der Sahel-Staat eine zentrale Bedeutung in der Region: Das europ\u00e4ische Land unterh\u00e4lt seit der Unabh\u00e4ngigkeit seiner ehemaligen Kolonie 1960 am Flughafen der Hauptstadt N\u2019Djamena einen seiner gr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in Afrika und das Hauptquartier seiner Anti-Terror-Mission in der Sahelregion.<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt auch, warum Frankreich, die Europ\u00e4ische Union und andere westliche Nationen wie die Vereinigten Staaten Tschad immer unterst\u00fctzt haben, obwohl das Land seit Jahrzehnten autorit\u00e4r regiert wird. Die Weltbank und andere Geldgeber finanzieren immer wieder Projekte wie z.B. den Bau einer Erd\u00f6lpipeline, wenngleich die Regierung die Einnahmen aus dem \u00d6lgesch\u00e4ft f\u00fcr den Kauf von Waffen nutzte und nicht wie vereinbart f\u00fcr eigene Infrastrukturprojekte. Zu gro\u00df ist die Sorge, dass Tschad mit seinen dutzenden ethnischen Gruppen auseinanderbrechen k\u00f6nnte &#8211; wie schon Libyen nach dem Sturz von Muammar Gaddafi 2011. Pr\u00e4sident Idriss D\u00e9by hielt das Land 31 Jahre mit eiserner Faust zusammen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Fragiler Staat und politische Clanwirtschaft<\/p>\n<p>Seit der Unabh\u00e4ngigkeit wurde das Land \u2013 das fast viermal so gro\u00df wie Deutschland ist &#8212; immer wieder von Rebellionen ersch\u00fcttert. Gaddafi zettelte in den 80er Jahren einen Grenzkrieg an und unterst\u00fctzte verschiedene Rebellengruppen. Seit seinem Sturz nutzen Rebellen das Chaos in Libyen, um im abgeschiedenen S\u00fcden des Landes St\u00fctzpunkte zu errichten. Idriss D\u00e9by und seine Vorg\u00e4nger nutzten stets gro\u00dfe Anteile der staatlichen Mittel f\u00fcr den Kampf gegen die Rebellen \u2013 entweder um Waffen zu kaufen oder um Rebellen-Anf\u00fchrern Regierungsposten anzubieten und deren K\u00e4mpfer in die Armee einzugliedern.\u00a0<\/p>\n<p>Tschad bleibt trotz seiner \u00d6l- und Goldvorkommen eines der unterentwickeltesten L\u00e4nder der Welt, das am untersten Ende von globalen Entwicklungsindizes steht. Der Dauerkonflikt hat dazu gef\u00fchrt, dass der Staat au\u00dferhalb der Hauptstadt und den St\u00e4dten im S\u00fcden kaum pr\u00e4sent ist. In den n\u00f6rdlichen Regionen, die fast die H\u00e4lfte des Territoriums ausmachen, gibt es nach Angaben von Analysten fast gar keine Pr\u00e4senz staatlicher Einrichtungen. Die Folge: Die meisten Menschen haben keinen Zugang zu Dienstleistungen, sofern sie nicht nach N\u2019Djamena fahren. Auch die Goldvorkommen finden sich vor allem im Norden und werden von Rebellen und Banditen ausgebeutet.<\/p>\n<p>Das Hauptproblem ist dabei, dass sich die ethnischen Gruppen im Tschad nie auf eine einvernehmliche Machtverteilung einigen konnten. Auch D\u00e9by bevorzugte bei der Verteilung von Staatressourcen stets seinen Zaghawa-Clan. Dadurch hat sich viel Frust aufgestaut, der sich jetzt entl\u00e4dt. Der D\u00e9by &#8211; Clan gilt zudem als in sich gespalten.<\/p>\n<p>Nach der T\u00f6tung von Idriss D\u00e9by 2021 bei K\u00e4mpfen gegen Rebellen \u00fcbernahm sein Sohn Mahamat D\u00e9by die Macht und versprach eine demokratische Transition und Wahlen innerhalb von 18 Monaten. Damals hatten Zivilaktivisten auf demokratische Reformen gehofft, auch weil der damals erst 37 Jahre alte D\u00e9by sich zun\u00e4chst konziliant gab.<\/p>\n<p>Doch auch Mahamat D\u00e9by zeigt in letzter Zeit &#8211; wie schon sein Vater &#8211; zunehmend autorit\u00e4re Z\u00fcge. Die Regierung hielt zwar letztes Jahr den vereinbarten nationalen Dialog mit Vertretern von Opposition, ehemaligen Rebellengruppen und der Zivilgesellschaft ab. Doch kurz vor dem Ende des Dialogprozesses im Oktober 2022 verf\u00fcgte die Regierung als \u201eErgebnis\u201c, dass die Wahlen nun um zwei Jahre verschoben werden w\u00fcrden und dass D\u00e9by als Kandidat antreten d\u00fcrfe \u2013 Opposition und westliche Diplomaten waren schockiert. Die Opposition hatte sich auf den Dialog schlie\u00dflich nur unter der Bedingung eingelassen, dass eine Kandidatur D\u00e9bys ausgeschlossen wird. Als Aktivisten und Oppositionsparteien im Oktober 2022 gegen die Verschiebung der Wahlen demonstrierten, wurden Dutzende Menschen \u2013 vermutlich von den staatlichen Sicherheitskr\u00e4ften \u2013 erschossen. Offizielle gaben die Zahl der Opfer mit 50 an, Menschenrechtsgruppen sprechen aber von mehr als 100 Toten.<\/p>\n<p>Die Regierung trieb das Narrativ daraufhin auf die Spitze und bezeichnete die Demonstranten als bewaffnete Rebellen. Hunderte Menschen wurden darauf in Schauprozessen zu Haftstrafen verurteilt und in das Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Koro Toro gebracht. Einige der Verurteilten \u00fcberlebten nach Aussagen von Menschenrechtsgruppen den Transport dorthin nicht oder starben im Gef\u00e4ngnis. Mehr als 260 Inhaftierte wurden inzwischen nach Kritik aus dem Ausland per Amnestie wieder freigelassen, doch die Atmosph\u00e4re im Land bleibt angespannt. Oppositionelle sollen sich im Hausarrest befinden, und es gibt immer noch keinen Wahltermin.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Kritik unerw\u00fcnscht<\/p>\n<p>Der deutsche Botschafter Gordon Kricke hatte, wie schon andere EU-Staaten, bei der tschadischen Milit\u00e4rregierung immer wieder auf die demokratischen Defizite hingewiesen, die sich aus der verschleppten Transition ergeben. Das kam nicht gut an, die Regierung warf Kricke \u201eunh\u00f6fliches Verhalten\u201c vor und wies den deutschen Botschafter schlie\u00dflich aus. Diplomaten werten die Ausweisung als \u201eWarnschuss\u201c an andere L\u00e4nder, sich mit Kritik zur\u00fcckzuhalten. Auch die Art und Weise, wie die Ausweisung geschah, stie\u00df sehr unangenehm auf: Die Entscheidung wurde am Abend zu Beginn der Osterferien per Mitteilung in den sozialen Medien ver\u00f6ffentlicht. Kopien von Krickes Reisepass und seiner Bordkarte f\u00fcr den R\u00fcckflug wurden an Lokalmedien weitergegeben. Aus Solidarit\u00e4t kamen Vertreter anderer Botschafter zum Flughafen in N\u2019Djamena, um Kricke zu verabschieden. Die EU verurteilte die Ausweisung Krickes als bedauerlich und feindliche Geste.<\/p>\n<p>Tschad hatte wohl erst gehofft, dass Deutschland nicht auf die Ausweisung reagieren w\u00fcrde. Ein tschadischer Regierungsvertreter betonte noch unmittelbar nach der Aufforderung zur Ausreise, dass die Regierung keinen Bruch mit Deutschland w\u00fcnsche und die Akkreditierung eines neuen deutschen Botschafters pr\u00fcfen wolle. Als Reaktion forderte das [1]Ausw\u00e4rtige Amt allerdings wenig sp\u00e4ter die tschadische Botschafterin in Berlin, Mariam Ali Moussa (eine ehemalige Ministerin unter Idriss D\u00e9by) auf, ebenfalls innerhalb von zwei Tagen aus Deutschland auszureisen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Doppelspiel Frankreichs<\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen Deutschland und Tschad hat auch offengelegt, dass Frankreich hier ein Doppelspiel spielt. Die fr\u00fchere Kolonialmacht hat zwar Erkl\u00e4rungen der Europ\u00e4ischen Union mitgetragen, die Tschads verschleppte Transition und die Unterdr\u00fcckung von Protesten kritisieren. Nach deutschen Medienberichten hat der franz\u00f6sische Botschafter auch Kritik an der Regierung ge\u00fcbt \u2013 Beobachter best\u00e4tigen dies allerdings nicht. Allenfalls habe es sehr diskrete Kritik gegeben, w\u00e4hrend Kricke deutlich geworden sei, hei\u00dft es. Deutschland hatte schon im Vorfeld des Dialogs mit anderen EU-Staaten D\u00e9by treffen wollen, um auf einen konkreten Wahltermin zu dr\u00e4ngen \u2013 Frankreich stand aber nicht hinter dieser Idee, sagt ein Diplomat in N\u2018Djamena. Paris hat seit der Unabh\u00e4ngigkeit des Landes immer an der Seite des jeweiligen Autokraten gestanden. Franz\u00f6sische Jets mussten Idriss D\u00e9by zweimal retten, indem sie Rebellenangriffe Richtung Hauptstadt stoppten \u2013 dies wurde von Paris als Anti-Terror-Mission bezeichnet, obwohl es sich bei den Rebellen nicht um Dschihadisten wie in Mali handelte.<\/p>\n<p>Zuviel steht f\u00fcr Paris im Tschad auf dem Spiel: Die franz\u00f6sische Armee unterh\u00e4lt mehrere Milit\u00e4rbasen in dem Land. Als Frankreich seine Soldaten aus Nord-Mali und Burkina Faso im Streit mit den Milit\u00e4rregierungen dort abzog, wurden einige von ihnen nach Tschad und Niger verlegt. Im Niger regt sich allerdings Widerstand gegen\u00fcber den etwa 2.200 stationierten Soldaten. Die genaue Zahl der Truppen dort ist geheim ebenso wie die franz\u00f6sische Truppenst\u00e4rke im Tschad \u2013 so heikel ist das Thema in beiden L\u00e4ndern. Tschad war bisher eine Art R\u00fcckfalloption f\u00fcr die franz\u00f6sische Armee, allerdings gibt es auch dort eine starke antifranz\u00f6sische Stimmung. Diese wird angefeuert von pro-russischen Trollen in den sozialen Medien, aber die enge Beziehung zur Regierung ist auch vielen Einheimischen ein Dorn im Auge. Tschad ist das Paradebeispiel von \u201eFranceafrique\u201c \u2013 damit wird der Einflussbereich Frankreichs in ehemaligen Kolonien bezeichnet.<\/p>\n<p>Frankeich wirkt dabei meist im Einklang mit den Vereinigten Staaten, die im Tschad ebenfalls einen wichtigen Stabilit\u00e4tsanker sehen. Beide haben bei der Weltbank und anderen internationalen Institutionen immer wieder Hilfen f\u00fcr das Land durchsetzt. Letztes Jahr bekam Tschad trotz seiner demokratischen Defizite als erstes Land im Rahmen der G20-Initiative einen Schuldenerlass vom Pariser Club[2] und die Weltbank hat eine Zahlung von US$ 570 Millionen vom Internationen W\u00e4hrungsfonds IMF freigegeben. Vergessen war, dass \u00d6leinnahmen f\u00fcr Waffen ausgegeben wurden.<\/p>\n<p>Die US-Regierung versucht derzeit als Schwerpunkt ihrer Afrika-Politik, den Einfluss Russlands und der Wagner-S\u00f6ldner einzud\u00e4mmen \u2013 so etwa bei den Nachbarn Zentralafrikanische Republik, Libyen und Sudan. Es halten sich Ger\u00fcchte, dass Wagner tschadische Rebellen unterst\u00fctzen k\u00f6nnte. Vor diesem Hintergrund ist es unwahrscheinlich, dass die USA auf Tschad oder Frankreich Druck aus\u00fcben werden, demokratische Reformen in dem Sahelstaat vorzunehmen. Im Gegenteil &#8211; die aktuell ausgebrochene, neue Krise im Nachbarstaat Sudan d\u00fcrfte die \u00c4ngste vor einer Destabilisierung Tschads neu anfachen. Allerdings zeigt das Beispiel Sudans, wo sich die regul\u00e4re Armee und eine paramilit\u00e4rische Truppe bek\u00e4mpfen, auch, dass Milit\u00e4rs letztlich auch kein Garant sind f\u00fcr Sicherheit und Entwicklung.<\/p>\n<p>Das Doppelspiel Frankreichs im Tschad zeigt auch, dass Deutschland sich im Sahel zwar mit Paris weiter abstimmen muss, aber auch innerhalb der EU \u00fcber eine eine Strategie nachdenken sollte, die nicht automatisch deckungsgleich mit der franz\u00f6sischen ist. Frankreich ist bei der Bev\u00f6lkerung in der Sahelregion zunehmend unbeliebt. In Mali und Niger, wo die Bundeswehr stationiert ist, ist Deutschland \u2013 wie auch die anderen EU-Staaten \u2013 Frankreich stets gefolgt. Beide Sahel-Staaten haben bereits den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, dass Deutschland k\u00fcnftig eine gr\u00f6\u00dfere Rolle in der Region spielen sollte. Deutschland gilt als ehrlicher Makler ohne koloniale Vergangenheit \u2013 daraus ergibt sich eine Chance f\u00fcr Berlin.<\/p>\n<p>[1] Idriss D\u00e9by starb offiziell bei einem Frontbesuch durch K\u00e4mpfe mit Rebellen, die genauen Umst\u00e4nde sind aber ungekl\u00e4rt. Einige Analysten haben Zweifel an der offiziellen Todesursache ge\u00e4u\u00dfert und eine Intrige innerhalb der Armee vermutet.<\/p>\n<p>[2] Club de Paris &#8211; informelles Gremium, in dem staatliche Gl\u00e4ubiger mit einem in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Schuldnerland zwecks Umschuldungsverhandlungen oder Schuldenerlass zusammentreffen (vgl. https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pariser_Club)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tschad ist ein wichtiger Partner des Westens im Kampf gegen Dschihadisten in einer volatilen Region:\u00a0 Das Land ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[242],"tags":[3839,10189,365,3101,1777,3099,309,3105,3104,3100,1773,364,1774],"class_list":["post-22855","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-tschad","tag-3839","tag-auslandsbuero-frankreich","tag-chad","tag-europa-und-internationales","tag-hauptabteilung-europaeische-und-internationale-zusammenarbeit","tag-laenderberichte","tag-mali","tag-online-redaktion-startseite","tag-online-redaktion-uebersicht","tag-regionalprogramm-sahel","tag-startseite","tag-tschad","tag-uebersichtsseite"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116653613550762350","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}