{"id":2329,"date":"2026-04-19T01:50:54","date_gmt":"2026-04-19T01:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2329\/"},"modified":"2026-04-19T01:50:54","modified_gmt":"2026-04-19T01:50:54","slug":"rudolstadt-festival-2025-7-tipps-fuer-konzerte-zum-laenderschwerpunkt-mali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2329\/","title":{"rendered":"Rudolstadt Festival 2025: 7 Tipps f\u00fcr Konzerte zum L\u00e4nderschwerpunkt Mali"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung2\" class=\"jumpLabel\">J\u00e4germusik: Hunter Folk &amp; Sahel Roots <\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nHunter Folk ist in der langen Musiktradition Malis ein beliebtes Genre, man h\u00f6rt aktuelle Versionen dieser Lieder auch in den Taxis in Bamako, denn die Texte bewahren viel von der Weisheit und der Lebensweise der Vorv\u00e4ter, &#8222;aus einer Welt, die auf Respekt und Vertrauen gr\u00fcndet&#8220;, hei\u00dft es im Programmheft des Rudolstadt Festivals.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nW\u00e4hrend Hunter Folk tief in der Tradition wurzelt, ist das Duo Malian Roots\u00a0 deutlich urbaner und von anderen Stilen der Moderne gepr\u00e4gt. Mit drei Duos, darunter auch Sahel Roots, bringt das Rudolstadt Festival diese ethnische Musik auf die B\u00fchne. &#8222;Dunun n\u00e8g\u00e8 be sogo faa bali la \u2013 Diejenigen, die nicht jagen, sind verr\u00fcckt nach J\u00e4germusik&#8220;, kommentiert Mali-Kenner Bernhard Hanneken.\n<\/p>\n<p>\nWann und wo?<br \/>\nFreitag, 4. Juli 2025, 13:30 Uhr: Burgterrasse <\/p>\n<p>Freitag, 4. Juli 2025, 14:30 Uhr: Bauernh\u00e4user<\/p>\n<p>Sonnabend, 5. Juli 2025, 20 Uhr: Theater im Stadthaus\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung3\" class=\"jumpLabel\">Mediterranean Blues: Baba Sissoko<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer S\u00e4nger, Perkussionist und Ngoni-Spieler Baba Sissoko entstammt einer ber\u00fchmten Dynastie von Griot-Musikern aus Mali, ein Erbe, das er mit seiner Band in der Diaspora weiterf\u00fchrt. Sissoko lebt schon lange im S\u00fcden Italiens, in Kalabrien. &#8222;Mediterranean Blues&#8220; hei\u00dft sein aktuelles Projekt, in dem er die alte und neue Welt grenzenlos bis \u00fcbers Mittelmeer verbindet, mit erdiger Bluesharp, Drumset, Funk-Gitarre, Drumset und \u2013 Ngoni.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Diese Grooves bauen eine Br\u00fccke zwischen Vergangenheit und Gegenwart&#8220;, res\u00fcmiert Festivalkurator Bernhard Hanneken. &#8222;Der Blues geh\u00f6rt ihm, Sissoko&#8220;, lobt ein italienischer Kritiker eins seiner Live-Alben, denn Sissoko erz\u00e4hle Geschichten, die er aus der Seele sch\u00f6pfe, seinen &#8222;Mediterranean Blues&#8220;.\n<\/p>\n<p>\nWann und wo?<br \/>\nFreitag, 4. Juli 2025, 18 Uhr<br \/>Heinepark, Gro\u00dfe Bu\u0308hne\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Ein Gott an der Gitarre: Vieux Farka Tour\u00e9<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nVieux ist der Sohn von Ali Farka Tour\u00e9, und der war einer der besten Gitarristen Afrikas. Nicht jedem gelingt es, aus dem Schatten eines musikalischen \u00dcbervaters zu treten: Vieux Farka Tour\u00e9, nun selbst Gitarren-Virtuose und Songwriter, kennt sein Erbe genau und hat trotzdem eine eigene Stimme, einen eigenen Weg im &#8222;W\u00fcstenblues&#8220; aus Niafunke gefunden.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAuch auf dem Album &#8222;Les Racines&#8220; bleibt die flie\u00dfende Songhai-Musik aus dem Norden von Mali seine Basis. Darin scheint er mit seiner Godin-Gitarre, die er 2006 geschenkt bekommen hat, zu verschmelzen: &#8222;Diese Gitarre und ich sind eine Person&#8220;, sagt Vieux Farka Tour\u00e9, der an die verbindende Kraft der Musik in seinem zerrissenen Land glaubt. &#8222;Ich bitte meine Br\u00fcder, einander zu helfen, unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit, von Kayes bis Koulikoro, von Segou bis Mopti, von Gao bis Kidal, von Meneka bis Taoudeni, von Timbuktu bis Niafunke. Lasst uns vers\u00f6hnen und einen Ausweg aus der Krise finden. Nur Einigkeit schafft St\u00e4rke. Lasst uns Frieden schlie\u00dfen.&#8220;\n<\/p>\n<p>\nWann und wo?<br \/>\nFreitag, 4. Juli 2025, 20 Uhr<br \/>Heinepark, Gro\u00dfe Bu\u0308hne\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Musik-Helden auf der Spur: Le Mali 70 Earkestra<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\n2019 reiste das Omniversal Earkestra aus Berlin nach Mali auf der Suche nach den &#8222;Helden&#8220; der Mali-Musik der sp\u00e4ten 60er- und fr\u00fchen 70er-Jahre, die Westafrika auf die Landkarte des globalen Konzertlebens brachten. Bamako war die erste Station, die Reise ging weiter gen Norden, um legend\u00e4re Musiker in Segou, Mopti und Timbuktu zu treffen. Mit einigen Barden probten sie intensiv und kehrten f\u00fcr Studioaufnahmen mit ihnen nach Bamako zur\u00fcck.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Album wurde eine Hommage an eine besondere Periode in der reichen Musikgeschichte Malis. Der Film \u00fcber dieses Projekt, &#8222;LeMali70&#8220;, l\u00e4uft Sonntag um 11 Uhr im Cineplex, zu sehen gibt es darin unter anderem erstaunliche Archivaufnahmen von Bands aus der goldenen \u00c4ra malischer Tanzmusik, \u00fcberliefert durch Orwo-Filme aus Wolfen, die halten bis heute.\n<\/p>\n<p>\nWann und wo?<br \/>\nSonnabend, 5. Juli 2025, 21 Uhr: Heinepark Gro\u00dfe Bu\u0308hne<\/p>\n<p>Sonntag, 6. Juli 2025, 11 Uhr, Cineplex:<br \/>Film &#8222;LeMali70&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"J\u00e4germusik: Hunter Folk &amp; Sahel Roots Hunter Folk ist in der langen Musiktradition Malis ein beliebtes Genre, man&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2330,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[237],"tags":[1710,29,1724,1734,1715,1727,1736,1730,1719,1716,1737,1733,1725,1726,1729,1713,1278,1722,1728,1738,1739,1731,309,1449,1723,1720,1277,1735,1721,1712,1709,1717,1732,1711,1714,1718],"class_list":{"0":"post-2329","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-mali","8":"tag-1710","9":"tag-afrika","10":"tag-artour","11":"tag-buehne","12":"tag-empfehlungen","13":"tag-erlebnis-musik","14":"tag-feature","15":"tag-film","16":"tag-folk","17":"tag-gastland-2025","18":"tag-hoerspiele","19":"tag-kino","20":"tag-kino-royal","21":"tag-kinoroyal","22":"tag-klassik","23":"tag-konzert","24":"tag-kultur","25":"tag-kulturfernsehen","26":"tag-lebenslaeufe","27":"tag-lesezeit","28":"tag-lesung","29":"tag-literatur","30":"tag-mali","31":"tag-mdr","32":"tag-mdr-figaro","33":"tag-mdr-kultur","34":"tag-musik","35":"tag-oper","36":"tag-radio","37":"tag-rudolstadt","38":"tag-rudolstadt-festival","39":"tag-tanz","40":"tag-theater","41":"tag-thueringen","42":"tag-tipps","43":"tag-weltmusik"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2329"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2329\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}