{"id":23380,"date":"2026-05-30T06:24:25","date_gmt":"2026-05-30T06:24:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23380\/"},"modified":"2026-05-30T06:24:25","modified_gmt":"2026-05-30T06:24:25","slug":"ebola-in-dr-kongo-erste-internationale-lieferung-von-unicef-notfallhilfsguetern-zur-ebola-bekaempfung-eingetroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23380\/","title":{"rendered":"Ebola in DR Kongo: Erste internationale Lieferung von UNICEF-Notfallhilfsg\u00fctern zur Ebola-Bek\u00e4mpfung eingetroffen"},"content":{"rendered":"<p>Kinshasa\/Dakar\/Wien \u2013 Die Hilfsg\u00fcter, darunter pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung f\u00fcr Gesundheitspersonal an vorderster Front, Medikamente, Hygienematerialien und medizinische Ausr\u00fcstung, wurde vom globalen Beschaffungs- und Logistikzentrum von UNICEF in Kopenhagen \u00fcber einen spezialisierten humanit\u00e4ren Luftdienst eingeflogen, der von der Generaldirektion f\u00fcr Europ\u00e4ischen Katastrophenschutz und humanit\u00e4re Hilfe (ECHO) der Europ\u00e4ischen Kommission unterst\u00fctzt wird. Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus in den betroffenen Gemeinschaften einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>\u201eWir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit, um diesen Ausbruch einzud\u00e4mmen. Die Lage ist weiterhin \u00e4u\u00dferst besorgniserregend und dynamisch. Diese Notfalllieferungen sind entscheidend, um Einsatzkr\u00e4fte an vorderster Front zu sch\u00fctzen und betroffene Gemeinschaften zu unterst\u00fctzen, darunter auch Kinder\u201c, sagte John Agbor, UNICEF-Vertreter, der sich derzeit in Bunia in der DRK aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Die Hilfsg\u00fcter sollen fast 100.000 Menschen unterst\u00fctzen, darunter Kinder und Familien, die in Gemeinschaften leben, die bereits mit einer fragilen humanit\u00e4ren Situation konfrontiert sind, gepr\u00e4gt von Vertreibung, Konflikten und eingeschr\u00e4nktem Zugang zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit nationalen Beh\u00f6rden und humanit\u00e4ren Partnern intensiviert UNICEF weiterhin zentrale S\u00e4ulen der Reaktion, insbesondere Infektionspr\u00e4vention und -kontrolle, Versorgung und Logistik, Risikokommunikation und Einbindung der Gemeinschaften sowie Wasser-, Sanit\u00e4r- und Hygienema\u00dfnahmen sowie direkte Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kinder und Familien, die vom Ausbruch betroffen sind.<\/p>\n<p>\u201eRisikokommunikation und die Einbindung der Gemeinschaften sind entscheidend f\u00fcr die Eind\u00e4mmung von Ebola. Fr\u00fchere Ausbr\u00fcche haben gezeigt, dass der Aufbau von Vertrauen und die Beteiligung der Gemeinschaften ma\u00dfgeblich f\u00fcr eine erfolgreiche Reaktion sind. Das bedeutet, eng mit lokalen Gemeinschaften, Gemeindef\u00fchrern, religi\u00f6sen Gruppen, Frauenverb\u00e4nden, Jugendgruppen und Gesundheitspersonal an vorderster Front zusammenzuarbeiten, um das Bewusstsein, die fr\u00fchzeitige Erkennung und sichere Verhaltensweisen zu st\u00e4rken\u201c, erg\u00e4nzte Gilles Fagninou, UNICEF-Regionaldirektor f\u00fcr West- und Zentralafrika.<\/p>\n<p>Bis zum 26. Mai 2026 wurden in der DRK insgesamt 121 best\u00e4tigte Ebola-F\u00e4lle sowie 17 Todesf\u00e4lle unter den best\u00e4tigten F\u00e4llen gemeldet. Die nationalen Beh\u00f6rden haben zudem insgesamt 1.077 Verdachtsf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<p>Die rasche Ausbreitung des Ausbruchs \u00fcber Provinzen hinweg und in mehreren Gesundheitszonen im Nordosten der DRK unterstreicht den dringenden Bedarf an anhaltenden und koordinierten Ma\u00dfnahmen, um das Virus einzud\u00e4mmen und Kinder, Familien sowie Gemeinschaften zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>UNICEF hat seine h\u00f6chste Notfallstufe aktiviert und bereits 6,525 Millionen US-Dollar aus eigenen Kernmitteln bereitgestellt, um den dringendsten Bedarf zu decken. Mehr denn je ist UNICEF auf flexible und zeitnahe Finanzierung angewiesen, um die Ma\u00dfnahmen aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass Kinder und Familien weiterhin lebensrettende Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n<p>Hinweise<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/weshare.unicef.org\/Folder\/2AM4087ZH7IY\">Foto- und Videomaterial<\/a> zur redaktionellen Nutzung.<\/p>\n<p>Bleiben Sie immer informiert und abonnieren Sie den <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029VbBnyHIFSAt7BBGE3a3V\">UNICEF \u00d6sterreich WhatsApp-Channel<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kinshasa\/Dakar\/Wien \u2013 Die Hilfsg\u00fcter, darunter pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung f\u00fcr Gesundheitspersonal an vorderster Front, Medikamente, Hygienematerialien und medizinische Ausr\u00fcstung, wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23381,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[8156,8158,192,194,190,188,193,191,462,461,189,10365,8157],"class_list":["post-23380","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-apa","tag-apa-ots","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-kongo","tag-ngos","tag-ots"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116662099100635713","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23380\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}