{"id":23396,"date":"2026-05-30T07:29:19","date_gmt":"2026-05-30T07:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23396\/"},"modified":"2026-05-30T07:29:19","modified_gmt":"2026-05-30T07:29:19","slug":"nigeria-noerdliche-regionen-leiden-unter-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23396\/","title":{"rendered":"Nigeria: N\u00f6rdliche Regionen leiden unter Hunger"},"content":{"rendered":"<p>Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes sind im Nordosten Nigerias mehr als 3,3 Millionen Menschen von Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen. Die meisten von ihnen sind Landwirte und Fischer. Sie leiden unter bewaffneten Gruppen und Banditen und den Auswirkungen des Klimawandels.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-07\/nigeria-die-liturgie-nicht-zum-geldmachen-missbrauchen.html\" title=\"Nigeria: Die Liturgie nicht zum Geldmachen missbrauchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/febbraio\/13\/1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Nigeria: Die Liturgie nicht zum Geldmachen missbrauchen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Den Heiligen Charakter der Liturgie nicht durch deren Kapitalisierung herabw\u00fcrdigen: Das fordert Erzbischof Michael Francis Crotty von den Priestern im Land. Der Apostolische &#8230;\n     <\/p>\n<p>So k\u00f6nnten aus Sicherheitsgr\u00fcnden die einen ihre Weidefl\u00e4chen f\u00fcr das Vieh nicht nutzen, w\u00e4hrend die anderen keinen Zugang zu den Gew\u00e4ssern des Tschadsees und der gr\u00f6\u00dften Fl\u00fcsse wie Niger und Taraba h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ein langer Rattenschwanz <\/p>\n<p>Diese Lage hat laut Rotem Kreuz in den nord\u00f6stlichen Regionen bei der notleidenden Bev\u00f6lkerung zu Flucht, Kinderarbeit, hohen Schulabbruchquoten und Kinderehen gef\u00fchrt. Auch die nordwestlichen Regionen seien davon betroffen. Nach Angaben des Roten Kreuzes geh\u00f6ren zu den am st\u00e4rksten betroffenen Gruppen Kinder unter f\u00fcnf Jahren sowie stillende M\u00fctter.<\/p>\n<p>Die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vermutet, dass in diesem Jahr w\u00e4hrend der Sommermonate, also der Zeit vor der Ernte, in der die l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung des Landes am st\u00e4rksten von den Banden gef\u00e4hrdet sei, mehr als 30 Millionen Menschen von Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen sein werden.<\/p>\n<p>Hilfsbem\u00fchungen reichen nicht aus\u00a0 <\/p>\n<p>   Das Internationale Rote Kreuz ist daher t\u00e4tig geworden, um die Folgen dieser Lage zu mildern. Seit Anfang 2025 haben 21.000 Familien Saatgut f\u00fcr den Anbau sowohl in der Trocken- als auch in der Regenzeit erhalten, ebenso wie landwirtschaftliche Ger\u00e4te zur Erleichterung der Produktion und zur Verbesserung der Effizienz.\n <\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung der internationalen Organisation zielt auch darauf ab, die Ern\u00e4hrung zu diversifizieren \u2013 mit Mais, Reis, Tomaten und Okra \u2013 sowie die Instandsetzung von Wasserversorgungsanlagen f\u00fcr den Anbau zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die vom Internationalen Roten Kreuz ergriffenen Ma\u00dfnahmen drohen jedoch nicht auszureichen, um das Problem der Ern\u00e4hrungsunsicherheit zu l\u00f6sen. Diese sind schlie\u00dflich eine Folge anderer grundlegender Probleme, allen voran eben der Pr\u00e4senz gewaltsamer Gruppen.<\/p>\n<p>Klimawandel schadet Landwirtschaft zus\u00e4tzlich <\/p>\n<p>Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels, der ebenfalls eine Ursache f\u00fcr Binnenmigration darstellt. In Nigeria zeigt sich der Klimawandel in zwei Formen: in D\u00fcrreperioden und im entgegengesetzten Ph\u00e4nomen von \u00dcberschwemmungen. Ersteres betrifft die nordwestlichen Regionen, Letzteres die \u00f6stlichen Regionen.<\/p>\n<p>Diese beiden Gebiete liefern jedoch die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte f\u00fcr das ganze Land. Sinkt dort die Produktion, sind die Auswirkungen vor allem in den s\u00fcdlichen Regionen mit ihrer hohen Bev\u00f6lkerungsdichte zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Eine ungewisse Zukunft <\/p>\n<p>Nigeria hat eine wachsende Bev\u00f6lkerung und geh\u00f6rt zu den bev\u00f6lkerungsreichsten L\u00e4ndern der Welt. Die inneren Instabilit\u00e4ten, die durch die Ern\u00e4hrungsunsicherheit verursacht werden, drohen dabei weitaus gr\u00f6\u00dfere und unabsehbare Folgen zu haben.<\/p>\n<p>(fides &#8211; rva)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes sind im Nordosten Nigerias mehr als 3,3 Millionen Menschen von Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6294,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[2928,205,1300,2267,77,3351,1260],"class_list":["post-23396","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nigeria","tag-arbeit","tag-gewalt","tag-klimawandel","tag-kriminalitaet","tag-nigeria","tag-wasser-und-ernaehrung","tag-zivilgesellschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116662354709496210","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23396"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23396\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}