{"id":23696,"date":"2026-05-31T09:54:47","date_gmt":"2026-05-31T09:54:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23696\/"},"modified":"2026-05-31T09:54:47","modified_gmt":"2026-05-31T09:54:47","slug":"ki-konferenz-in-ghana-praefekt-ruffini-erinnert-an-menschenwuerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/23696\/","title":{"rendered":"KI-Konferenz in Ghana: Pr\u00e4fekt Ruffini erinnert an Menschenw\u00fcrde"},"content":{"rendered":"<p>Bei einem Kongress in Accra hat der Pr\u00e4fekt des vatikanischen Dikasteriums f\u00fcr Kommunikation zum Schutz von Menschlichkeit und Menschenw\u00fcrde im Zeitalter von K\u00fcnstlicher Intelligenz aufgerufen. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der Apostolische Nuntius in Ghana, Erzbischof Julien Kabor\u00e9.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-08\/uruguay-legalisierung-der-sterbehilfe-angedacht.html\" title=\"Uruguay: Legalisierung der Sterbehilfe angedacht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/08\/12\/21\/1755027697672.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Uruguay: Legalisierung der Sterbehilfe angedacht\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Die Abgeordnetenkammer Uruguays hat einem Gesetzentwurf zur Sterbehilfe zugestimmt, jetzt fehlt noch das gr\u00fcne Licht des Senats. Die Kirche in dem s\u00fcdamerikanischen Land kritisiert &#8230;\n     <\/p>\n<p>Die Rede von Paolo Ruffini wurde bei dem Kongress der \u201eUnion catholique africaine de la presse\u201c (UCAP) von einem Vertreter des Kommunikations-Dikasteriums vor mehr als 150 Delegierten aus 30 Nationen verlesen. Die Konferenz findet noch bis zum 17. August in Accra statt. Es geht um die Frage, wie menschliche Werte im Zeitalter von KI gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Wahre, das Gerechte, das Sch\u00f6ne <\/p>\n<p>Ruffini forderte in seinem Text dazu auf, die Geschichte \u201emit der Intelligenz des Herzens\u201c und \u201emit der Weisheit der Liebe\u201c zu lesen und zu erz\u00e4hlen. In einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Institutionen und V\u00f6lkern durch soziale Medien \u201eradikal\u201c ver\u00e4ndert w\u00fcrden, stelle sich die Frage, \u201ewie Algorithmen und die Maschinen, die sie verarbeiten, der Menschheit in Wahrheit, Wissen, Bewusstsein und Sch\u00f6nheit dienen k\u00f6nnen\u201c, so der Pr\u00e4fekt. Es gelte \u201ezu verhindern, dass Algorithmen und ihre Verarbeiter ein Herrschaftssystem schaffen, das alles pulverisiert und dabei das Wahre, Gerechte und Sch\u00f6ne ignoriert\u201c und die Einzigartigkeit und W\u00fcrde des Einzelnen opfere.<\/p>\n<p>Wir st\u00fcnden aktuell vor einem \u201eScheideweg\u201c, so der Vatikanvertreter weiter. Auf der einen Seite gebe es die \u201eDiktatur der Maschine, geleitet vom totalit\u00e4ren Denken\u201c, auf der anderen Seite \u201edie menschliche Freiheit, ohne die es keine Wahrheit gibt\u201c. Daraus ergebe sich die Aufforderung, die F\u00e4higkeit der Medienfachleute zu st\u00e4rken, ihre verschiedenen Zielgruppen \u00fcber die Notwendigkeit aufzukl\u00e4ren, menschliche Werte in einer Welt zu f\u00f6rdern und zu bewahren, die \u201estark vom technologischen Fortschritt, insbesondere von der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI)\u201c, beeinflusst sei.<\/p>\n<p>Miteinander <\/p>\n<p>Kommunikation sei in erster Linie ein \u201egegenseitiges Geschenk unserer selbst\u201c, das aus der Beziehung entsteht, die wir miteinander aufbauen, betonte Ruffini. Gemeinschaft sei das \u201eGeheimnis\u201c der Kommunikation der Kirche im Geiste der Synode \u00fcber Synodalit\u00e4t. Heute, da der Planet in einer Spirale aus Gewalt und Krieg versinke und es immer schwieriger werde, \u201eR\u00e4ume der Begegnung und des Dialogs im Hinblick auf das Gemeinwohl und den Frieden\u201c zu schaffen, k\u00f6nne keine Kirche oder einzelne Gemeinschaft davon ausgehen, isoliert zu leben: Unser Wohlergehen sei mit dem der anderen verbunden.<\/p>\n<p>Die spontanen und \u201esogar informellen\u201c Verbindungen, die wir dank der Technologie kn\u00fcpfen k\u00f6nnten, m\u00fcssten daher als \u201eReichtum und Ressource\u201c angesehen werden, um eine immer differenziertere Erfahrung des \u201ekirchlichen Wir\u201c mit Bewusstsein und Unterscheidungsverm\u00f6gen zu f\u00f6rdern, so Ruffini. Dabei brauche es eine \u201eangemessene ethische Handhabung\u201c der k\u00fcnstlichen Intelligenz und einen Rechtsrahmen, der sich auf den Menschen konzentriere. Dies betone auch Papst Leo XIV..<\/p>\n<p>Ruffinis Text trug in Accra Monsignor Janvier Yameogo, ein Mitarbeiter der theologisch-pastoralen Direktion des Kommunikations-Dikasteriums, vor. Die Konferenz in Accra findet zum Thema \u201eGleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt und Bewahrung menschlicher Werte im Zeitalter der k\u00fcnstlichen Intelligenz\u201c statt.<\/p>\n<p>Nuntius: Unregulierte KI birgt Gefahren <\/p>\n<p>Der Apostolische Nuntius in Ghana, Erzbischof Julien Kabor\u00e9, betonte in seinem Beitrag bei der Konferenz, dass \u201enur der Mensch, der von Gott geschaffen und zur Gemeinschaft berufen ist, die F\u00e4higkeit besitzt, nach der Wahrheit zu suchen, das Gute zu wollen und sich an der Sch\u00f6nheit zu erfreuen\u201c. Die Kirche betrachte den technologischen Fortschritt einschlie\u00dflich der k\u00fcnstlichen Intelligenz als \u201eedle Frucht der menschlichen Kreativit\u00e4t, als Echo des g\u00f6ttlichen Bildes, nach dem wir geschaffen wurden\u201c, betonte Kabor\u00e9. Gleichwohl k\u00f6nne man \u201edie realen Bedrohungen\u201c durch eine \u201eunregulierte\u201c KI, durch die \u201eManipulation des Bewusstseins\u201c, durch die \u201eErosion\u201c authentischer Beziehungen und durch die \u201eVerflachung der Wahrheit in algorithmischen Pr\u00e4ferenzen\u201c nicht ignorieren.<\/p>\n<p>Daraus ergebe sich ein Appell an die katholischen Medienvertreter, ihre Arbeit \u201estets in der unantastbaren W\u00fcrde des Menschen und im Dienste einer Kultur der Begegnung, der Solidarit\u00e4t und der Wahrheit\u201c zu verankern, mit einem Herzen, das \u201eoffen ist f\u00fcr die Wahrheit, die Liebe und Gott\u201c. Insbesondere gegen\u00fcber den afrikanischen Medienvertretern bekr\u00e4ftigte der Nuntius die \u201eedle\u201c Mission, als Vermittler von \u201eFrieden und Vers\u00f6hnung\u201c zu wirken.<\/p>\n<p>Der Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichtet <\/p>\n<p>Bei der Vorstellung der Konferenz hatte das Organisationskomitee betont, dass sich die Teilnehmer \u201eunter dem Banner des Glaubens, der beruflichen Zusammenarbeit und eines gemeinsamen Ziels\u201c versammeln. Der Journalistenverband von Ghana bezeichnete das Engagement der Medienvertreter, \u201eihre Arbeit an den dauerhaften Werten der Wahrheit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Mitgef\u00fchl zu verankern\u201c, als \u201ewesentlich\u201c.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einem Kongress in Accra hat der Pr\u00e4fekt des vatikanischen Dikasteriums f\u00fcr Kommunikation zum Schutz von Menschlichkeit und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23697,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[13],"tags":[29,10437,227,151,1128,730,10439,10438],"class_list":["post-23696","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ghana","tag-afrika","tag-dikasterium-fuer-die-kommunikation","tag-ethik","tag-ghana","tag-journalismus","tag-medien","tag-paolo-ruffini","tag-wissenschaft-und-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116668587365778160","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23696"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23696\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}