{"id":25899,"date":"2026-06-05T10:59:08","date_gmt":"2026-06-05T10:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/25899\/"},"modified":"2026-06-05T10:59:08","modified_gmt":"2026-06-05T10:59:08","slug":"afrika-ein-projekt-gestaltet-die-arbeit-von-ordensschwestern-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/25899\/","title":{"rendered":"Afrika: Ein Projekt gestaltet die Arbeit von Ordensschwestern neu"},"content":{"rendered":"<p>Das \u201eSisters Blended Value Project&#8220; vermittelt katholischen Ordensschwestern in Afrika die F\u00e4higkeiten, ihre Hilfsdienste in nachhaltige Sozialunternehmen umzugestalten. Die Initiative konzentriert sich auf Kapazit\u00e4tsaufbau, Zugang zu Finanzmitteln, M\u00e4rkten und Zusammenarbeit, um das Selbstvertrauen der Ordensschwestern zu st\u00e4rken und das institutionelle Management zu verbessern. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-05\/sisters-project-italien-umbrien-santa-rita-brasilien-familie.html\" title=\"Auf den Spuren der heiligen Rita: Eine Brasilianerin in Roccaporena\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/maggio\/20\/SP_181-FOTO-COPERTINA.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Auf den Spuren der heiligen Rita: Eine Brasilianerin in Roccaporena\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Sr. Maria At\u00edlia Collet hat durch Rita, die \u201eHeilige der aussichtslosen F\u00e4lle\u201c, einen Weg gefunden, ihrem Leben und dem Leben Tausender Pilger eine Richtung zu geben. Bevor sie &#8230;\n     <\/p>\n<p>Von Sr. Christine Masivo CPS<\/p>\n<p>Das \u201eSisters Blended Value Project&#8220; wurde ins Leben gerufen, um Ordensschwestern dabei zu helfen, Nachhaltigkeit neu zu \u00fcberdenken und ihre Einrichtungen zu st\u00e4rken. Dr. Angela Ndunge von der Strathmore University Business School, die das Projekt leitet, erl\u00e4utert, dass es seit sechs Jahren l\u00e4uft und von der Conrad N. Hilton Foundation in Zusammenarbeit mit ACWECA (Association of Consecrated Women in Eastern and Central Africa) unterst\u00fctzt wird. Es begann in Kenia, Uganda, Tansania und Sambia und wurde nun auf Malawi ausgeweitet.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Vatican News sagt Dr. Ndunge, dass \u201eOrdensfrauen f\u00fcr viele eine S\u00e4ule der Hoffnung sind und in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung und Sozialarbeit t\u00e4tig sind, oft in marginalisierten Gemeinschaften.&#8220; Die COVID-19-Pandemie hatte verheerende Auswirkungen und machte die Anf\u00e4lligkeit vieler Dienste der Ordensschwestern deutlich. So entstand das Projekt: Es zielt vor allem darauf ab, Ordensschwestern dabei zu unterst\u00fctzen, ihre sozialen Dienste in nachhaltige Sozialunternehmen umzuwandeln.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/maggio\/20\/SP_182-FOTO1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Schwestern lernen an konkreten Beispielen\" title=\"Schwestern lernen an konkreten Beispielen\"\/><\/p>\n<p>\n   Schwestern lernen an konkreten Beispielen\n  <\/p>\n<p>\u201eOrdensfrauen sind f\u00fcr viele eine S\u00e4ule der Hoffnung, besonders in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung und Sozialarbeit\u201c<\/p>\n<p>Ein Weckruf <\/p>\n<p>Die Pandemie wurde zu einem Wendepunkt f\u00fcr Ordensgemeinschaften: Diejenigen, die auf Schulen und Krankenh\u00e4user angewiesen waren, mussten schlie\u00dfen oder ihren Betrieb einschr\u00e4nken. \u201eViele der Ordensschwestern waren in dieser Zeit von Geldnot betroffen&#8220;, erkl\u00e4rt Dr. Ndunge. \u201eDies wirkte sich auf die schutzbed\u00fcrftigen Gemeinschaften aus, denen die Ordensschwestern halfen, und machte deutlich, wie wichtig langfristige Finanzierung und eine bessere Vorbereitung auf k\u00fcnftige Krisen sind.&#8220; Dies warf wichtige Fragen zur Nachhaltigkeit dieser verschiedenen Initiativen und sozialen Dienste auf.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/maggio\/20\/SP_182-FOTO2.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Schwestern bei einer Sitzung\" title=\"Schwestern bei einer Sitzung\"\/><\/p>\n<p>\n   Schwestern bei einer Sitzung\n  <\/p>\n<p>Neue Kompetenzen <\/p>\n<p>Das Projekt baut auf Fortbildung. F\u00fcr Dr. Ndunge sollen viele Schwestern F\u00fchrungsaufgaben \u00fcbernehmen, doch \u201everf\u00fcgen sie nicht immer \u00fcber die erforderlichen fachlichen Kompetenzen oder eine langfristige strategische Vision f\u00fcr ihre Dienste.&#8220; Durch Schulungen lernen die Schwestern Budgetierung, Buchf\u00fchrung, F\u00fchrung und strategische Planung. \u201eIn der Vergangenheit haben sich die Schwestern auf ein Wohlt\u00e4tigkeitsmodell konzentriert. Wir helfen ihnen, \u00fcber soziales Unternehmertum nachzudenken und Einkommensquellen zu erschlie\u00dfen, die ausreichen, um diese sozialen Dienste kontinuierlich zu finanzieren.&#8220;<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/maggio\/20\/SP_182-FOTO3.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Beim Spielen mit Kindern\" title=\"Beim Spielen mit Kindern\"\/><\/p>\n<p>\n   Beim Spielen mit Kindern\n  <\/p>\n<p>\u201eIn der Vergangenheit haben sich die Schwestern auf ein Wohlt\u00e4tigkeitsmodell konzentriert. Wir helfen ihnen, \u00fcber soziales Unternehmertum nachzudenken\u201c<\/p>\n<p>Zugang zu Finanzmitteln und M\u00e4rkten <\/p>\n<p>\u201eDie Ordensschwestern standen beim Zugang zu Finanzmitteln vor sehr gro\u00dfen Herausforderungen&#8220;, sagt Dr. Ndunge. Sie merkt an, dass dies bei vielen Ordensgemeinschaften \u00c4ngste und Zur\u00fcckhaltung ausgel\u00f6st habe, da sie Schwierigkeiten h\u00e4tten, finanzielle Unterst\u00fctzung zu erhalten, und in einigen F\u00e4llen von Kreditgebern ausgenutzt worden seien. Dieses Projekt hilft den Ordensschwestern dabei, ethische und innovative Finanzierungsm\u00f6glichkeiten zu finden und gleichzeitig ihre Finanzkompetenz zu verbessern. Die Schwestern werden zudem dabei unterst\u00fctzt, M\u00e4rkte f\u00fcr ihre Dienstleistungen und Produkte zu erschlie\u00dfen. Viele Ordensgemeinschaften betreiben landwirtschaftliche Betriebe, Schulen und Gesundheitseinrichtungen, denen jedoch Strategien zur Maximierung ihres wirtschaftlichen Potenzials fehlen.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/maggio\/20\/SP_182-FOTO4.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Eine Schwester k\u00fcmmert sich um ein Kleinkind in der Klinik\" title=\"Eine Schwester k\u00fcmmert sich um ein Kleinkind in der Klinik\"\/><\/p>\n<p>\n   Eine Schwester k\u00fcmmert sich um ein Kleinkind in der Klinik\n  <\/p>\n<p>Eine Erfolgsgeschichte <\/p>\n<p>Das \u201eSisters Blended Value Project&#8220; hat eine von Ordensschwestern in Kitui, Kenia, betriebene Schneiderei grundlegend ver\u00e4ndert. Urspr\u00fcnglich stellten die Schwestern Schuluniformen als kleine einkommensschaffende T\u00e4tigkeit her. Durch Schulungen in den Bereichen Qualit\u00e4tsverbesserung, Unternehmensf\u00fchrung und strategisches Wachstum konnten sie ihren Betrieb und ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken. In der Folge erhielten sie den Zuschlag einer Universit\u00e4t f\u00fcr die Lieferung von Abschlussroben, nachdem sie h\u00f6here Qualit\u00e4tsstandards erf\u00fcllt hatten. Dieser Erfolg markierte einen Wendepunkt und verwandelte ihr internes Projekt in ein wettbewerbsf\u00e4higes Sozialunternehmen. \u00dcber die Steigerung der finanziellen Nachhaltigkeit hinaus st\u00e4rkte der Erfolg ihr Selbstvertrauen, sich auf gr\u00f6\u00dferen M\u00e4rkten zu engagieren, und zeigte, wie gezielter Kapazit\u00e4tsaufbau den Schwestern helfen kann, ihre Dienste auszuweiten und gleichzeitig ihrer Sendung treu zu bleiben.<\/p>\n<p>Zusammenarbeit und Motivation <\/p>\n<p>Die Schwestern werden dazu ermutigt, \u00fcber die Kongregationsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig durch gemeinsames Lernen und die Inanspruchnahme der jeweiligen Dienstleistungen zu unterst\u00fctzen, beispielsweise durch den Kauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in von Schwestern gef\u00fchrten Einrichtungen. Diese Zusammenarbeit st\u00e4rkt sowohl ihre Mission als auch ihre langfristige Nachhaltigkeit. Trotz Herausforderungen wie gro\u00dfe Entfernungen, begrenzte Internetverbindung und unzuverl\u00e4ssige Stromversorgung sind viele Schwestern weiterhin lernbegierig und offen f\u00fcr neue Ans\u00e4tze zur Nachhaltigkeit, w\u00e4hrend sie gleichzeitig ihre Gemeinschaften st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Wachsender Auftrag <\/p>\n<p>Dr. Ndunge hofft, dass das Projekt die pastorale Arbeit der Ordensschwestern weiter st\u00e4rke, damit diese besser f\u00fcr die Evangelisierung ger\u00fcstet seien, und betont: \u201eSie sollten sich stets ihrer Berufung und ihres Charismas bewusst sein, ganz gleich, wie klein oder gro\u00df ihre Projekte auch sein m\u00f6gen.&#8220; Sie hebt zudem hervor, wie wichtig es sei, den Dienst mit dem pers\u00f6nlichen Wohlbefinden und den eigenen Grundbed\u00fcrfnissen in Einklang zu bringen, und \u00e4u\u00dfert gleichzeitig die Hoffnung auf st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung durch Partner.<\/p>\n<p>Das \u201eSisters Blended Value Project&#8220; st\u00e4rkt das Selbstvertrauen und baut Kompetenzen, Netzwerke und F\u00fchrungskompetenzen auf, um einen nachhaltigen Dienst und eine nachhaltige Evangelisierung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">#sistersproject<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das \u201eSisters Blended Value Project&#8220; vermittelt katholischen Ordensschwestern in Afrika die F\u00e4higkeiten, ihre Hilfsdienste in nachhaltige Sozialunternehmen umzugestalten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25900,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[884,29,228,6009,885],"class_list":["post-25899","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-afrika","tag-sistersproject","tag-afrika","tag-jugend","tag-kultur-und-gesellschaft","tag-religioese-orden"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116697154521561286","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}