{"id":2644,"date":"2026-04-19T05:33:58","date_gmt":"2026-04-19T05:33:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2644\/"},"modified":"2026-04-19T05:33:58","modified_gmt":"2026-04-19T05:33:58","slug":"kirchenvertreter-in-madagaskar-begruessen-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2644\/","title":{"rendered":"Kirchenvertreter in Madagaskar begr\u00fc\u00dfen Wandel"},"content":{"rendered":"<p>Kirchenvertreter in Madagaskar werben f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung der neuen Regierung unter dem Armeeoberst Michael Randrianirina. Zugleich warnten sie vor einer R\u00fcckkehr der alten politischen Eliten, wie das katholische Hilfswerk missio Aachen am Samstag mitteilte.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-10\/madagaskar-nach-unruhen-militaer-uebernimmt-macht.html\" title=\"Madagaskar: Milit\u00e4r \u00fcbernimmt die Macht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2025\/10\/17\/11\/1760694704879.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Madagaskar: Milit\u00e4r \u00fcbernimmt die Macht\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Nach tagelangen Unruhen hat das Milit\u00e4r in Madagaskar die Macht \u00fcbernommen. Zuvor war die Angst vor einem drohenden B\u00fcrgerkrieg aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen gestiegen. &#8230;\n     <\/p>\n<p>Von der neuen F\u00fchrung erhofften sich die Menschen vor allem wirtschaftliche Verbesserungen. Der 51-j\u00e4hrige Randrianirina war am Freitag nach mehrw\u00f6chigen Demonstrationen gegen die alte Regierung und einem Putsch als neuer Staatschef vereidigt worden.<\/p>\n<p>Die Zukunft bleibe ungewiss, da einige ehemalige Politiker ohne das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung versuchten, wieder an die Macht zu gelangen, zitierte missio Aachen den Bischof Luc Olivier Razafitsimialona aus der Di\u00f6zese Tolagnaro. \u201eEs handelt sich nicht um einen einfachen Milit\u00e4rputsch, sondern um eine Neuausrichtung des Landes, die die Bev\u00f6lkerung mit Unterst\u00fctzung der Armee tr\u00e4gt\u201c, erkl\u00e4rte er. Razafitsimialona warnte demnach vor direkten Interventionen oder Sanktionen dritter Staaten, die vor allem die Schw\u00e4chsten treffen w\u00fcrden. Wichtig sei, dass in dem bitterarmen Land wichtige Infrastrukturprojekte fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Schwierige Lage <\/p>\n<p>Madagaskar leidet laut missio unter schlechter Verkehrsinfrastruktur, st\u00e4ndigen Stromausf\u00e4llen, prek\u00e4rer Wasserversorgung, hoher Arbeitslosigkeit, Korruption und einer schwachen Wirtschaft. Bischof Razafitsimialonas Forderung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Afrikanische Union nach Milit\u00e4rputschen \u00fcblicherweise die Mitgliedschaft des betreffenden Landes aussetzt und mit Sanktionen droht. \u201eDas gef\u00e4hrdet unter anderem die Finanzhilfe des Internationalen W\u00e4hrungsfonds, mit der auch staatliche Stromversorger saniert werden sollen\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des Hilfswerks. Die katholische Kirche in Madagaskar wolle alles tun, um Gewalt im aktuellen politischen Transformationsprozess zu verhindern.<\/p>\n<p>Auch andere Projektpartner von missio Aachen hofften auf einen politischen Neuanfang. Rund 80 Prozent der Madagassen leben unter der Armutsgrenze. Fast zehn Millionen Menschen ben\u00f6tigen missio zufolge humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung. \u201eNach mehreren D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und Zyklonen sind weite Teile des S\u00fcdens von Hunger betroffen, \u00fcber zwei Millionen Menschen haben nicht genug zu essen.\u201c<\/p>\n<p>(kap &#8211; cs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kirchenvertreter in Madagaskar werben f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung der neuen Regierung unter dem Armeeoberst Michael Randrianirina. 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