{"id":2772,"date":"2026-04-19T07:13:04","date_gmt":"2026-04-19T07:13:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2772\/"},"modified":"2026-04-19T07:13:04","modified_gmt":"2026-04-19T07:13:04","slug":"hintergruende-des-umsturzes-in-madagaskar-hitzige-stimmung-ueberall-am-indischen-ozean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2772\/","title":{"rendered":"Hintergr\u00fcnde des Umsturzes in Madagaskar: Hitzige Stimmung \u00fcberall am Indischen Ozean"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">   Als Delegierte aus 15 Anrainerstaaten des Indischen Ozeans, von Indien bis S\u00fcdafrika, am Montag auf der franz\u00f6sischen Insel R\u00e9union zum viert\u00e4gigen Workshop der IORA (Indian Ocean Rim Association) \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.maurice-info.mu\/2025\/10\/14\/strengthening-disaster-risk-governance-in-the-iora-region.html\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">\u201eSt\u00e4rkung des Umgangs mit Risiken in Katastrophen\u201c<\/a> zusammenkamen, ahnten sie nicht, welche Risiken gerade ganz echt um sie herum dr\u00e4uten. Madagaskars Pr\u00e4sident Andry Rajoelina, bedr\u00e4ngt von einer Revolte der Jugend, war am Vortag von Frankreichs Milit\u00e4r aus seinem Pr\u00e4sidentenpalast geholt und nach R\u00e9union gebracht worden, auf dem Weg zum Exil in Dubai.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">M\u00f6glicherweise waren manche IORA-Katastrophensch\u00fctzer bei ihrer Einreise am Flughafen Roland-Garros auf R\u00e9union am Sonntag ungewollt Zeugen der hochgeheimen Flucht, zu der sich Rajoelina erst am sp\u00e4ten Montagabend in einem Internetvideo bekannte. Um das Machtvakuum in Madagaskar zu f\u00fcllen, trat am sp\u00e4ten Dienstag Oberst Michael Randrianirina mit vier Kameraden vor die Kameras und erkl\u00e4rte Rajoelina f\u00fcr abgesetzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Bei der Er\u00f6ffnung des IORA-Gipfels am Montag verlor R\u00e9unions franz\u00f6sischer Pr\u00e4fekt Patrice Latron \u00fcber die dramatischen Ereignisse kein Wort. Er betonte seine drei Regeln des Risikomanagements: antizipieren, indem menschliche und materielle Ressourcen rechtzeitig verf\u00fcgbar sind; reagieren, indem direkt in den ersten Stunden einer Krise gehandelt wird; koordinieren, indem die L\u00e4nder des Indischen Ozeans sich eng mit Paris absprechen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Bezogen auf den Umsturz in Madagaskar, ergeben diese technischen Hinweise im Nachhinein eine au\u00dfenpolitische Positionierung. Frankreich sieht sich als F\u00fchrungsmacht im westlichen Indischen Ozean in allen Bereichen, von humanit\u00e4rer Hilfe bei Wirbelst\u00fcrmen bis zur Regelung politischer Ersch\u00fctterungen. Nachdem er den IORA-Workshop er\u00f6ffnet hatte, wurde Latron am Montag in <a href=\"https:\/\/la1ere.franceinfo.fr\/reunion\/madagascar-ou-est-passe-le-president-andry-rajoelina-1632422.html\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">einem TV-Interview<\/a> zur Lage im 900 Kilometer entfernten Madagaskar mit der Aussage zitiert, man sei \u201ewachsam\u201c und es gebe \u201ePl\u00e4ne f\u00fcr den Fall, dass etwas passiert\u201c.<\/p>\n<p>      \u201eExfiltration\u201c als Risikomanagement<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Erst in Reaktion auf diese versteckte Ank\u00fcndigung einer Milit\u00e4rintervention und erste franz\u00f6sische Meldungen \u00fcber Rajoelinas Flucht meldete sich vom Rand des Gaza-Gipfels in \u00c4gypten Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron zu Wort. Er werde nichts best\u00e4tigen, warnte er, aber seine \u201eoberste Priorit\u00e4t\u201c sei die \u201eFreundschaft Frankreichs mit dem madegassischen Volk\u201c. Frankreich, so scheint es, hat den ger\u00e4uschlosen Machtwechsel in Madagaskar nicht nur geduldet, sondern bef\u00f6rdert \u2013 Risikomanagement im Sinne von Pr\u00e4fekt Latron.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Denn Rajoelinas \u201eExfiltration\u201c deeskalierte die sich zuspitzende Konfrontation in Madagaskar, seit Oberst Randrianirina, Kommandant einer Eliteeinheit, sich am Samstag <a href=\"https:\/\/x.com\/africatodayMG\/status\/1977077261846163666\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow\">in einer \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rung<\/a> gegen den Pr\u00e4sidenten gestellt hatte. Damit es nicht aussieht wie ein Putsch, auf den internationale Strafma\u00dfnahmen folgen m\u00fcssten, wurde eine Kulisse der Legalit\u00e4t errichtet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Madagaskars Parlament trat am Dienstag zusammen und setzte Rajoelina ab. Der dekretierte aus Dubai heraus die Aufl\u00f6sung des Parlaments. Das Parlament rief das Verfassungsgericht an. Dieses stellte fest, wegen Rajoelinas Abgang sei das oberste Staatsamt vakant, und bat \u201edie zust\u00e4ndigen milit\u00e4rischen Autorit\u00e4ten, verk\u00f6rpert durch Oberst Michael Randrianirina, zur Wahrnehmung der Funktionen des Staatschefs\u201c. Der Oberst hat nun das Parlament wieder eingesetzt und alle anderen Institutionen suspendiert.<\/p>\n<p>      Madagaskar, eine einzigartige Insel<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">Madagaskar ist ein Unikum: die \u00e4lteste Insel der Welt seit der Separation von Indiens Landmasse vor 90 Millionen Jahren, mit einer entsprechend einzigartigen Natur. Zwei Prozent aller Mangroven und Korallenriffe der Welt befinden sich an Madagaskars K\u00fcsten und trennen einige der fischreichsten Gew\u00e4sser der Erde von einem Land von Vanille und Nelken, mit seltenen Mineralien unter der Erde und Regenw\u00e4ldern voller Tiere und Pflanzen, die es sonst nirgends gibt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">Kaum ein Land auf der Welt hat solche nat\u00fcrlichen Reicht\u00fcmer, kaum eines geht so sorglos damit um. In den letzten Jahrzehnten hat skrupelloser Raubbau Madagaskar verw\u00fcstet. Weite Landstriche sind nur noch Steppe, das Gros der Bev\u00f6lkerung lebt in bitterer Armut. Rajoelina wurde als Pr\u00e4sident zum reichsten Mann Madagaskars, w\u00e4hrend sein Volk verelendet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"12\">Dass Madagaskar die gr\u00f6\u00dften D\u00fcrren und Hungersn\u00f6te seit Jahrzehnten erleide, sei nicht seine Schuld, sagte Rajoelina erst vor einem Jahr. \u201eFakten au\u00dferhalb unseres Willens\u201c seien der Grund, warum die Menschen weder Wasser noch Strom h\u00e4tten, erkl\u00e4rte er und behauptete, er wolle \u201edem Volk die Wahrheit sagen\u201c.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7994985\/1200\/grafik-online-taz-251016-Madagaskar.webp\" data-pswp-width=\"1200\" data-pswp-height=\"700\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/grafik-online-taz-251016-Madagaskar.webp\" alt=\"Eine Karte zeigt die Lage von Madagaskar im Indischen Ozean\" title=\"Eine Karte zeigt die Lage von Madagaskar im Indischen Ozean\" height=\"388\" type=\"image\/webp\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Lage von Madagaskar im Indischen Ozean<\/p>\n<p>Infografik:<br \/>\ntaz<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\">Es ist nur die halbe Wahrheit. Fakt ist: Die Region des Indischen Ozeans erlebt tats\u00e4chlich den globalen Klimawandel h\u00e4rter als andere Weltregionen. \u201eViel schneller, als wir denken\u201c, erw\u00e4rmt sich das Meereswasser, analysierte vergangenes Jahr <a href=\"https:\/\/www.downtoearth.org.in\/climate-change\/indian-ocean-is-heating-up-much-faster-than-we-think-at-a-rate-of-1-7-3-8-c-per-century-95871\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">das Indische Institut f\u00fcr Tropische Meteorologie in einer Studie<\/a>: das Tempo der Meereserw\u00e4rmung sei dabei, sich zu verdreifachen, von einer Rate von 1,2 Grad pro 100 Jahren im Zeitraum 1950\u20132020 auf bis zu 3,8 Grad bis Ende dieses Jahrhunderts.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"14\">Statt 20 extrem hei\u00dfe Tage pro Jahr seien dann \u00fcber 200 zu erwarten und die Mindestwassertemperatur an der Oberfl\u00e4che werde konstant 28 Grad \u00fcbersteigen \u2013 der W\u00e4rmegrad, ab dem Extremwetterereignisse zur Normalit\u00e4t werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"15\">Dies betrifft direkt zwei Milliarden Einwohner der K\u00fcstenregionen des Indischen Ozeans, von Indonesien \u00fcber S\u00fcdasien bis Ostafrika. Unter ihnen, warnt die indische Aga-Khan-Stiftung, befindet sich ein Gro\u00dfteil der \u00e4rmsten Menschen der Erde.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\">\u201eFr\u00fcher gab es in Mosambik alle zwei bis vier Jahre einen Sturm, heute jedes Jahr, und er zerst\u00f6rt alles, was sich die Leute aufbauen, und sie m\u00fcssen von vorn anfangen\u201c, <a href=\"https:\/\/akf.org\/article\/the-indian-ocean-how-can-coastal-communities-adapt-to-a-rapidly-changing-environment\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">erl\u00e4uterte Stiftungsexpertin Apoorva Orza in einem Interview<\/a>. \u201eNehmen wir ein Dorf in Indien, das fr\u00fcher 500 Millimeter Regen im Jahr hatte, \u00fcber das Jahr verteilt. Jetzt fallen die 500 Millimeter in wenigen Tagen, schwemmen die Erde weg, zerst\u00f6ren Ernten.\u201c<\/p>\n<p>      Verheerende Zyklone jedes Jahr<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\">Um Madagaskar herum ist das gelebte Realit\u00e4t. Weit \u00fcber 1.000 Menschen fielen 2019 dem Zyklon \u201eIdai\u201c zum Opfer, der sich \u00fcber dem Meer zwischen Mosambik und Madagaskar bildete und nacheinander in beiden L\u00e4ndern, aber vor allem in Mosambik Verw\u00fcstungen anrichtete. Ende 2024 traf der Zyklon Chido frontal die zu Frankreich geh\u00f6rende Komoreninsel Mayotte; Tausende Tote wurden bef\u00fcrchtet, am Ende 39 geborgen, aber viele Menschen blieben vermisst. Auch dieses Jahr haben Sturmfluten auf Madagaskar mehr Opfer gefordert als die Unruhen der vergangenen Wochen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"19\">Die Bev\u00f6lkerung gibt sich immer weniger mit der Erkl\u00e4rung zufrieden, der Klimawandel sei schuld und die Regierenden k\u00f6nnten nichts machen. Sie verlangen gerade angesichts der Lage eine Politik, die die Katastrophen nicht noch beschleunigt. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Machtwechsel-auf-den-Seychellen\/!6119367\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auf den Seychellen<\/a> wurde am vergangenen Wochenende die Regierung abgew\u00e4hlt \u2013 zu den vielen Gr\u00fcnden z\u00e4hlen undurchsichtige Gesch\u00e4fte mit Investoren aus Katar, die mit einem Luxustourismusprojekt Korallenriffe und Meeresschildkr\u00f6ten gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\">2023 und 2024 gab es Erdrutschsiege der bisherigen Opposition auf Mauritius und auf den <a href=\"https:\/\/taz.de\/Stichwahl-in-den-Malediven\/!5964212\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Malediven<\/a>. Mauritius hatte 2020 die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Demonstrationen-nach-Oel-Katastrophe\/!5706387\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gr\u00f6\u00dften Massenproteste seiner Geschichte<\/a> erlebt, nachdem ein \u00d6ltanker aus Japan nahe zwei Meeresschutzgebieten havarierte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"21\">Der Jugendaufstand in Madagaskar nahm sich jetzt die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kenianischer-Aktivist-ueber-Proteste\/!6098194\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jugendproteste in Kenia<\/a> zum Vorbild, die unter dem Schlagwort \u201eGeneration Z\u201c im Sommer 2024 auf die Stra\u00dfe gingen. Im benachbarten <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vor-den-Wahlen-in-Tansania\/!6118000\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tansania<\/a>, wo am 29. Oktober Wahlen ohne ernsthafte Opposition stattfinden, haben vor Kurzem unzufriedene Milit\u00e4rs zum Umsturz aufgerufen. In Mosambik sind islamistische Rebellen im Norden des Landes, wo Frankreich Erdgas f\u00f6rdern will, wieder in Aktion getreten. Die gesamte Region brodelt. Madagaskar zeigt, wohin das f\u00fchren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Delegierte aus 15 Anrainerstaaten des Indischen Ozeans, von Indien bis S\u00fcdafrika, am Montag auf der franz\u00f6sischen Insel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2773,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[245],"tags":[380,379],"class_list":{"0":"post-2772","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-madagaskar","8":"tag-madagascar","9":"tag-madagaskar"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2772\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}