{"id":28139,"date":"2026-06-11T16:36:15","date_gmt":"2026-06-11T16:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/28139\/"},"modified":"2026-06-11T16:36:15","modified_gmt":"2026-06-11T16:36:15","slug":"weitere-ebola-infektionen-in-uganda-und-ostkongo-nachgewiesen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/28139\/","title":{"rendered":"Weitere Ebola-Infektionen in Uganda und Ostkongo nachgewiesen"},"content":{"rendered":"<p>\n\t2.06.2026 um 15:02 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>Beim Ebola-Ausbruch in Zentralafrika werden immer mehr F\u00e4lle im Labor nachgewiesen. Die Zahl der Verdachtsf\u00e4lle ist massiv gesunken \u2013 doch das muss kein gutes Zeichen sein.<\/p>\n<p>Im Ostkongo und Uganda steigt die Zahl der Ebola-F\u00e4lle an. Ugandas Gesundheitsministerium meldete sechs neue F\u00e4lle und damit insgesamt 15 laborbest\u00e4tigte Infektionen mit dem lebensbedrohlichen Virus seit Beginn des Ausbruchs in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo. Bisher ist einer dieser Erkrankten verstorben.<\/p>\n<p>Im Osten der Demokratischen Republik Kongo melden Beh\u00f6rden mittlerweile 321 F\u00e4lle, die im Labor best\u00e4tigt wurden, darunter 48 Todesf\u00e4lle. Aktuell gebe es 116 weitere Verdachtsf\u00e4lle, bei denen Patienten sich mit typischen Symptomen gemeldet haben, aber noch nicht getestet wurden.<\/p>\n<p>Bis vor wenigen Tagen war die Zahl der Verdachtsf\u00e4lle im Ostkongo noch mit fast 1.200 angegeben worden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sank die Zahl, weil ausstehende Proben getestet wurden. Neue Verdachtsf\u00e4lle w\u00fcrden nicht direkt, sondern meist in Gruppen gemeldet. Die Zahl kann also auch pl\u00f6tzlich wieder nach oben gehen.<\/p>\n<p>Ein R\u00fcckschluss von der gesunkenen Zahl darauf, dass der Ausbruch nun besser unter Kontrolle sei, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht m\u00f6glich, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier. Im Gegenteil k\u00f6nne eine hohe Zahl von Verdachtsf\u00e4llen ein gutes Zeichen sein, da dies bedeute, dass die Erkennung potenzieller F\u00e4lle funktioniert und Menschen mit Symptomen sich melden.<\/p>\n<p>Die WHO geht seit Bekanntwerden des Ausbruchs im Ostkongo Mitte Mai davon aus, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Infektionen deutlich h\u00f6her liegt als die offiziell erfasste, weil der Ausbruch in der Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und dem S\u00fcdsudan wochenlang unbemerkt blieb und nicht alle F\u00e4lle gemeldet werden.<\/p>\n<p> Weniger Verdachtsf\u00e4lle im Kongo noch kein gutes Zeichen<\/p>\n<p>F\u00fcr den seltenen Bundibugyo-Typ des Ebolavirus, der f\u00fcr den Ausbruch verantwortlich ist, gibt es anders als f\u00fcr die h\u00e4ufigere Zaire-Variante keinen Schnelltest, au\u00dferdem weder eine Therapie noch einen Impfstoff.<\/p>\n<p>Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben. Beim zweitschwersten erfassten Ausbruch von 2018 bis 2020 im Ostkongo starben rund 2.300 Menschen. (dpa\/cal\u00fc)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"2.06.2026 um 15:02 Uhr | Lesedauer: 2 min Beim Ebola-Ausbruch in Zentralafrika werden immer mehr F\u00e4lle im Labor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28140,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[24],"tags":[12061,12062,1320,207,12060],"class_list":["post-28139","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-uganda","tag-ebola-infektionen","tag-nachgewiesen","tag-ostkongo","tag-uganda","tag-weitere"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116732453309468167","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28139"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28139\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}