{"id":29258,"date":"2026-06-14T16:24:21","date_gmt":"2026-06-14T16:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/29258\/"},"modified":"2026-06-14T16:24:21","modified_gmt":"2026-06-14T16:24:21","slug":"wm-2026-brasilien-marokko-stars-mit-traumtoren-beim-ersten-top-spiel-des-turniers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/29258\/","title":{"rendered":"WM 2026, Brasilien \u2013 Marokko: Stars mit Traumtoren beim ersten Top-Spiel des Turniers"},"content":{"rendered":"<p>Brasilien und Marokko treffen in der ersten attraktiven Paarung dieser Weltmeisterschaft aufeinander. Nach furioser erster Halbzeit mit Traumtoren auf beiden Seiten verflacht die Partie deutlich. Am Ende sind beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein Traumtor von Vin\u00edcius J\u00fanior hat Rekordtiteltr\u00e4ger Brasilien vor einem Fehlstart in die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft bewahrt. Der Offensivstar von Real Madrid erzielte beim 1:1 (1:1) gegen Marokko in East Rutherford in der 32. Minute den Ausgleich. Der vom FC Bayern umworbene Ismael Saibari hatte Afrikameister Marokko zuvor nicht minder sehenswert in F\u00fchrung gebracht (21.).<\/p>\n<p>Brasilien, das den bislang letzten seiner insgesamt f\u00fcnf WM-Titel vor 24 Jahren gewonnen hat, geh\u00f6rt beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nicht zu den gro\u00dfen Favoriten. Den kniffligen Auftakt vor 80.663 Zuschauern hat die Sele\u00e7\u00e3o aber immerhin schon mal ohne gr\u00f6\u00dferen Schaden \u00fcberstanden. Der WM-Vierte von 2022 d\u00fcrfte der schwierigste Gegner in Gruppe C gewesen sein.<\/p>\n<p>In ihrem zweiten Vorrundenspiel treffen die Brasilianer auf Au\u00dfenseiter Haiti, die hoch gehandelten Marokkaner bekommen es mit Schottland zu tun. \u201eWir hatten einen harten Gegner, sicher einer der Favoriten des Turniers. Wir haben gut gespielt und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis\u201c, bilanzierte Marokkos Kapit\u00e4n Achraf Hakimi.<\/p>\n<p>Verletzter Neymar fiebert von drau\u00dfen mit<\/p>\n<p>Marokko forsch, Brasilien fahrig: So sah das Spiel in der ersten halben Stunde aus. Die Nordafrikaner traten wie erwartet selbstbewusst auf und ergriffen die Initiative, die S\u00fcdamerikaner leisteten sich viele Ungenauigkeiten und boten dem Gegner mitunter erstaunlich gro\u00dfe R\u00e4ume an. Das konnte weder Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti gefallen noch seinem verletzten Altstar <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/neymar\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/neymar\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neymar<\/a>, der zwar nicht zum Kader geh\u00f6rte, aber in einem Trainingsshirt auf der Bank sa\u00df.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung der Marokkaner war nicht nur verdient, sondern auch blitzsauber herausgespielt. Real-Star Brahim D\u00edaz bediente Saibari mit einem herrlichen Steilpass \u2013 und der traf per Lupfer mit dem ersten Kontakt \u00fcber Keeper Alisson hinweg zum 1:0. Der FC Bayern M\u00fcnchen will den 25 Jahre alten Offensivmann der PSV Eindhoven verpflichten. In dieser Szene wurde einmal mehr deutlich, warum.<\/p>\n<p>Die Sele\u00e7\u00e3o war nun umso mehr gefordert, allen voran Vin\u00edcius J\u00fanior \u2013 und der lieferte. Das 1:1 durch den polarisierenden Edeltechniker kam zwar mehr oder weniger aus dem Nichts, war aber ein Traumtor. Wuchtig versenkte er die Kugel nach einer feinen Einzelaktion auf der linken Seite im rechten Eck.<\/p>\n<p>Brasiliens Fans, in der imposanten Arena vor den Toren New Yorks klar in der \u00dcberzahl, waren nun wieder voll da \u2013 und Vin\u00edcius J\u00fanior heizte sie mit seinen Gesten weiter an. In der Nachspielzeit der ersten H\u00e4lfte lie\u00df sie Lucas Paquet\u00e1 mit einem Seitfallzieher staunen, doch Marokkos Torwart Bono parierte.<\/p>\n<p>Marokko nach der Pause passiver<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel traten die Brasilianer deutlich kontrollierter auf als noch im ersten Durchgang. Igor Thiago scheiterte an Bono (52.), Raphinha verpasste eine scharfe Hereingabe am F\u00fcnfmeterraum nur knapp (67.). Und Marokko? Lie\u00df sich vorn nur noch \u00fcberraschend selten blicken.<\/p>\n<p>Auch in der Schlussphase war der Rekordweltmeister, inzwischen mit dem fr\u00fcheren Bundesligaprofi Matheus Cunha im Sturm, n\u00e4her am Siegtreffer als der Afrika-Champion. Raphinha tauchte noch zweimal gef\u00e4hrlich vor Marokkos Tor auf, letztlich musste sich Brasilien mit dem einen Punkt aber begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>lw\u00f6\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Brasilien und Marokko treffen in der ersten attraktiven Paarung dieser Weltmeisterschaft aufeinander. 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