{"id":2976,"date":"2026-04-19T10:01:15","date_gmt":"2026-04-19T10:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2976\/"},"modified":"2026-04-19T10:01:15","modified_gmt":"2026-04-19T10:01:15","slug":"fluechtlingskrise-im-sudan-ich-war-noch-nie-so-erschuettert-wie-nach-dieser-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/2976\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlingskrise im Sudan: \u201eIch war noch nie so ersch\u00fcttert wie nach dieser Reise\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAOhp tspAOhq\">Frau Menikdiwela, in der vergangenen Woche waren Sie im Tschad. Das zentralafrikanische Nachbarland hat in kurzer Zeit mehr als 800.000 Fl\u00fcchtlinge aufgenommen. Wie ist die Lage vor Ort? <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Was ich dort gesehen habe, ist einfach unfassbar. Die Menschen, die aus dem Sudan in den Osten Tschads fliehen, kommen seit April 2023, als der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/zwei-jahre-burgerkrieg-im-sudan-vier-soldaten-kamen-zu-meinem-haus-drei-vergewaltigten-mich-13519174.html?icid=in-text-link_14297825\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B\u00fcrgerkrieg<\/a> zwischen den Regierungstruppen (SAF) und der paramilit\u00e4rischen Bewegung (RSF) begann. Seit dem Fr\u00fchling dieses Jahres sind es aber deutlich mehr Menschen geworden \u2013 wegen der K\u00e4mpfe im westsudanesischen Darfur. Ich war im Transitzentrum an der Grenze und habe dort mit einigen der Neuank\u00f6mmlinge gesprochen:<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Sie liefen einfach mit Schuss- und Granatsplitterwunden herum, als w\u00e4re es etwas Allt\u00e4gliches. Ein junges M\u00e4dchen erz\u00e4hlte mir, ihr Bruder sei vor ihren Augen erschossen worden. Sie musste \u00fcber seine Leiche hinwegsteigen, um aus ihrem Haus fliehen zu k\u00f6nnen. Sie erz\u00e4hlte von ihren Erlebnissen in n\u00fcchternem Ton, als seien sie vollkommen normal. Ich habe in meiner Laufbahn sehr viel Leid gesehen. Aber in mehr als 35 Jahren im humanit\u00e4ren Sektor und Fl\u00fcchtlingsschutz f\u00fcr die Vereinten Nationen war ich noch nie so ersch\u00fcttert wie nach dieser Reise.<\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Ruvendrini Menikdiwela\u00a0arbeitet seit mehr als 35 Jahren f\u00fcr\u00a0das Fl\u00fcchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR). In ihrer aktuellen Rolle als \u201eAssistant High Commissioner for Protection\u201c hat sie eine der h\u00f6chsten F\u00fchrungspositionen im globalen Fl\u00fcchtlingsschutz inne. Vor kurzem besuchte sie den Osten des zentralafrikanischen Landes Tschad, um zu erfahren, wie es den Menschen aus dem Sudan geht, die nach Tschad fliehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ruvendrini-menikdiwela-unhcr-spitzenvertreterin-assistant-high-commissioner-for-protection.jpeg\"   alt=\"Ruvendrini Menikdiwela, UNHCR-Spitzenvertreterin (Assistant High Commissioner for Protection)&#10;Foto:\u00a0UNHCR\/Susan Hopper\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA3jw\"\/><\/p>\n<p class=\"tspAQhv\"> \u00a9 UNHCR\/Susan Hopper <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Es h\u00e4ufen sich auch Berichte von sexualisierter Gewalt. K\u00f6nnen Sie das best\u00e4tigen? <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Ja! Ich sprach mit einer 80-j\u00e4hrigen Frau, die wiederholt vergewaltigt worden war. Und sie ist kein Einzelfall. Die meisten jungen Frauen und M\u00e4dchen, die ich traf, sind vergewaltigt, sexuell missbraucht oder anderweitig Opfer von Gewalt geworden. Um die Dimension klarzumachen: 80 Prozent der Menschen, die derzeit aus dem Sudan nach Tschad fliehen, sind Frauen und Kinder. Und von diesen 80 Prozent haben 70 Prozent irgendeine Form sexualisierter Gewalt erlebt.<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Vergewaltigungen werden gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Es ist eine Strategie der Kriegsparteien. Und auf dem Weg in den Tschad werden die Fliehenden erneut misshandelt \u2013 von bewaffneten Gruppen, die die jeweiligen Regionen kontrollieren.<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Die Gefl\u00fcchteten sind nun in gro\u00dfen Lagern im Osten Tschads untergebracht. Sind sie dort in Sicherheit? <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Sie sind nicht mehr in einer Kriegszone. Aber in den Lagern breitet sich zurzeit eine <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/es-wird-noch-schlimmer-werden-cholera-epidemie-in-afrika-breitet-sich-weiter-aus-14154122.html?icid=in-text-link_14297825\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cholera-Epidemie<\/a> aus. Um sie einzud\u00e4mmen, wurden und werden aber Einrichtungen aufgebaut. Zum Beispiel durch \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF). Zur Epidemie kommt noch hinzu, dass mindestens die H\u00e4lfte der Neuank\u00f6mmlinge im Tschad keine Unterkunft erh\u00e4lt \u2013 und deswegen unter B\u00e4umen oder unter provisorischen Laken leben muss. Obwohl im Tschad zurzeit Regenzeit ist und tropische St\u00fcrme w\u00fcten.<\/p>\n<p>Vergewaltigungen werden gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Es ist eine Strategie der Kriegsparteien.<\/p>\n<p class=\"tspB3nz\">Ruvendrini Menikdiwela, Spitzenvertreterin des UN-Fl\u00fcchtlingskommissariats, UNHCR<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung fehlt aber nicht, weil Tschad nicht helfen m\u00f6chte. Die Tschader w\u00fcrden den Fl\u00fcchtlingen gerne unter die Arme greifen, verf\u00fcgen jedoch nicht \u00fcber die Mittel, die sie daf\u00fcr br\u00e4uchten. Trotzdem tun sie, was sie k\u00f6nnen, obwohl die aufnehmenden Gemeinden praktisch keine Krankenh\u00e4user, kaum Trinkwasser, keine Schulen haben. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/-sudanese-refugees-in-chad-23-06-2024-chad-adre-ines-al-noor-is-originally-from-al-genaina-in-sudan-.jpeg\"   alt=\"Einige M\u00e4dchen und Frauen seien tagelang in H\u00e4usern festgehalten worden und Opfer von Gruppenvergewaltigungen geworden. \" aria-labelledby=\"caption-12761906\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA3jw\"\/> Der Gro\u00dfteil der Gefl\u00fcchteten sind Frauen und Kinder. Ein Gro\u00dfteil von ihnen wurde Opfer sexualisierter Gewalt. <\/p>\n<p class=\"tspAQhv\"> \u00a9 imago\/Le Pictorium\/Adrien Vautier <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Warum h\u00e4lt der Tschad dann die Grenzen f\u00fcr die Menschen aus dem Sudan offen, wenn er sie nicht ad\u00e4quat unterst\u00fctzen kann?<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Im Tschad gibt es eine andere Denkweise als in Europa. Dort sagt man: \u201eIn Afrika gibt es keine Fremden. Jeder ist ein Bruder oder ein Freund.\u201c Selbst wenn st\u00e4ndig K\u00e4mpfe stattfinden und Gefl\u00fcchtete hin- und herziehen, bleiben die Grenzen offen. <\/p>\n<p>Kaum einer wei\u00df von den Millionen Vertriebenen, die in ihre Nachbarl\u00e4nder fliehen. Aber wenn ein paar Hundert afrikanische Fl\u00fcchtlinge ein Boot nehmen, das Mittelmeer \u00fcberqueren und nach Europa gelangen, ist es sofort in allen Nachrichten.<\/p>\n<p class=\"tspB3nz\">Ruvendrini Menikdiwela, Spitzenvertreterin des UN-Fl\u00fcchtlingskommissariats, UNHCR<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Die meisten der weltweit 43 Millionen Fl\u00fcchtlinge bleiben in ihrem Land als Binnenvertriebene oder fliehen in andere arme L\u00e4nder, einfach \u00fcber die n\u00e4chste Grenze in das Nachbarland. Hauptsache in Sicherheit. Auch im Sudan ist das so. Von den insgesamt rund zw\u00f6lf Millionen Menschen, die ihr Zuhause wegen des B\u00fcrgerkriegs verlassen mussten, sind acht Millionen an andere Orte innerhalb des Sudans geflohen. Die restlichen vier Millionen haben den Sudan Richtung Nachbarstaaten verlassen, darunter den Tschad.  <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/pol-sudan-fluechtlinge-afrika.png\" alt=\"Fl\u00fcchtlinge im Sudan und Nachbarl\u00e4nder\" width=\"620\" height=\"661\" loading=\"lazy\" class=\"tspA3jw\"\/><\/p>\n<p class=\"tspAQhv\"> \u00a9 Quelle: UNHCR | Grafik: Tsp\/Bartel <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Die Zahl derer, die es nach Europa oder Nordamerika schaffen, ist dagegen winzig. Kaum einer wei\u00df von den Millionen Vertriebenen, die in ihre Nachbarl\u00e4nder fliehen. Aber wenn ein paar Hundert afrikanische Fl\u00fcchtlinge ein Boot nehmen, das Mittelmeer \u00fcberqueren und nach Europa gelangen, ist es sofort in allen Nachrichten.<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Wie kann die internationale Gemeinschaft diesen Menschen helfen?<\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Durch Geld und die M\u00f6glichkeit, langfristig unabh\u00e4ngig zu werden, statt auf unsere Hilfszahlungen angewiesen zu sein. Es w\u00fcrde reichen, den Menschen nur das N\u00f6tigste zu geben. Das, was sie brauchen, keine Luxusg\u00fcter: ein Dach \u00fcber dem Kopf, Essen, Zugang zu medizinischer Behandlung, einen Platz f\u00fcr ihre Kinder in der Schule und eine Einkommensquelle, um unabh\u00e4ngig zu werden. <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Damit werden und sollen sie nicht \u00fcber 20 Jahre hinweg humanit\u00e4re Hilfe erhalten. Stattdessen erm\u00f6glicht die Infrastruktur von Schulen, Krankenh\u00e4usern und Ackerland ihnen die Chance, selbst Dienstleistungen bereitzustellen und eine Wirtschaft zu beginnen. So k\u00f6nnten wir die Gefl\u00fcchteten weniger von internationaler humanit\u00e4rer Hilfe abh\u00e4ngig machen. <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Ihr Plan wirkt einfach: Wieso wird er nicht genau so umgesetzt? <\/p>\n<p class=\"tspAOhp\">Ich habe im Tschad mit dem Landesdirektor der Weltbank gesprochen. Er sagte: \u201eWir haben das Geld, wir sind bereit. Aber wir warten auf die Beh\u00f6rden.\u201c Und diese warten auf ihre Regierungen. Dieser Prozess kann sehr lange dauern, wegen der B\u00fcrokratie, den vielen Formalit\u00e4ten. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trump-kurzt-us-entwicklungshilfe-forscher-warnen-vor-mehr-als-14-millionen-zusatzlichen-toten-13944865.html?icid=topic-list_14297825___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" 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Nicht nur die USA, fast alle unserer gr\u00f6\u00dften Geber <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ende-globaler-us-hilfe-verscharft-hungerkrise-deutschland-kann-und-will-die-lucke-nicht-schliessen-13969517.html?icid=in-text-link_14297825\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">k\u00fcrzen ihre Entwicklungshilfe-Budgets<\/a>. Denn der globale Norden hat wenig Interesse f\u00fcr den Sudan. Einerseits, weil die Fl\u00fcchtlinge Sudans vorerst auf dem afrikanischen Kontinent bleiben. Andererseits, so begr\u00fcnden es vor allem Europ\u00e4er, weil h\u00f6here Budgets f\u00fcr Verteidigung ben\u00f6tigt werden. F\u00fcr mich ist klar: Der Sudan ist eine vergessene Krise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frau Menikdiwela, in der vergangenen Woche waren Sie im Tschad. 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