{"id":3022,"date":"2026-04-19T10:38:13","date_gmt":"2026-04-19T10:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3022\/"},"modified":"2026-04-19T10:38:13","modified_gmt":"2026-04-19T10:38:13","slug":"berner-auswanderer-bald-haben-wir-in-suedafrika-ein-richtiges-kmu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3022\/","title":{"rendered":"Berner Auswanderer &#8211; \u00abBald haben wir in S\u00fcdafrika ein richtiges KMU\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berner Auswanderer | 19. April 2026<\/p>\n<p>Aus Wichtrach und Bern in die Welt: Damian und Sabine Jutzi sind vor ein paar Jahren losgezogen, um im Ausland ihr Gl\u00fcck zu versuchen. Und ihre Arbeit in S\u00fcdafrika scheint Fr\u00fcchte zu tragen. Ihr soziales Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb, das Menschenhandel-\u00dcberlebende unterst\u00fctzt und Wiedereingliederung bietet, hat seit dem letzten Gespr\u00e4ch mit der Plattform J erstaunliche Fortschritte gemacht. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber ihr Engagement und die Sehnsucht nach Aare und Gelati.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6x7\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10QG02c001d5808080b300001201n6x7.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00X012c00c808080800000001201n6x7.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Engagiert unterwegs in S\u00fcdafrika: Der Berner Auswanderer Damian Jutzi (Mitte rechts, blaues Shirt) berichtet der Plattform J \u00fcber seine Erlebnisse im Ausland, wie es dem sozialen Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb geht und wie er die Schweiz aus der Distanz wahrnimmt.\"\/><\/p>\n<p>Engagiert unterwegs in S\u00fcdafrika: Der Berner Auswanderer Damian Jutzi (Mitte rechts, blaues Shirt) berichtet der Plattform J \u00fcber seine Erlebnisse im Ausland, wie es dem sozialen Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb geht und wie er die Schweiz aus der Distanz wahrnimmt.Fotos: Not I But We<\/p>\n<p>Du bist vor \u00fcber zwei Jahren mit deiner Frau Sabine Jutzi ausgewandert, letztes Jahr habt ihr der Plattform J dar\u00fcber berichtet. Seither seid ihr f\u00fcr das soziale Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb in S\u00fcdafrika engagiert. Wie l\u00e4uft es in S\u00fcdafrika f\u00fcr euch?<\/p>\n<p class=\"pg\">Damian Jutzi: Es l\u00e4uft sehr gut, obwohl das letzte Jahr sehr schwierig war: Unser Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb ist sehr abh\u00e4ngig von den Verk\u00e4ufen und dem Fundraising in den USA \u2013 und dort war die Lage sehr unsicher. Und trotzdem hatten wir auch Erfolge: Wir konnten unseren Umsatz auf 60&#8217;000 US-Dollars steigern und konnten bei den Spendeneinnahmen mit 154 Prozent deutlich zulegen. Angesichts der schwierigen Umst\u00e4nde stehen wir eigentlich sehr gut da.<\/p>\n<p>\u00dcber das Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6xd\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10zV014c00dd808080b300001201n6xd.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XJ12c00c808080800000001201n6xd.jpg\" style=\"width:332px;height:221px;\" alt=\"Das soziale Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb mit den Bernern Damian (links) und Sabine Jutzi (rechts) sowie der Gr\u00fcnderin Madison Barefield.\"\/><\/p>\n<p>Das soziale Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb mit den Bernern Damian (links) und Sabine Jutzi (rechts) sowie der Gr\u00fcnderin Madison Barefield.<\/p>\n<p class=\"pg\">Die Organisation bietet \u00dcberlebenden von Menschenhandel in S\u00fcdafrika die M\u00f6glichkeit, sich durch eine w\u00fcrdige und sinnvolle Arbeit ein neues Leben aufzubauen. Die Frauen lernen n\u00e4hen und stellen selbst verschiedene Produkte wie Taschen, Haarb\u00e4nder und Kleider her. Diese werden \u00fcber einen Onlineshop in die ganze Welt verkauft.<\/p>\n<p class=\"pg\">Gegr\u00fcndet wurde die Organisation 2020 von der Amerikanerin Madison Barefield, seit ein paar Jahren sind die Berner Damian und Sabine Jutzi ein Teil der Gesch\u00e4ftsleitung. <a class=\"pt\" href=\"https:\/\/notibutwe.com\/pages\/about-us\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mehr \u00fcber \u00abNot I But We\u00bb erfahren<\/a>. <a class=\"pt\" href=\"https:\/\/www.plattformj.ch\/artikel\/233802\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Plattform J hat die Auswanderer letzten Sommer interviewt<\/a>.<\/p>\n<p class=\"pg\">Wir haben in eine neue, gr\u00f6ssere Produktionsst\u00e4tte gewechselt: Neu konnten wir dank gezieltem Training und Begleitung zwei Leitungsrollen ganz zwei \u00dcberlebende abgeben, das macht Freude. Und bald beginnt eine neue Trainings-Runde f\u00fcr Neueinsteigerinnen. Wir m\u00f6chten vier neue Mitarbeiterinnen anstellen \u2013 und haben bereits viele Anmeldungen bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6x9\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10QA02c001d5808080b300001201n6x9.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XM12c00c808080800000001201n6x9.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Im letzten Jahr ist das Unternehmen von Damian Jutzi und seinen Mitstreiterinnen gewachsen: Neue N\u00e4hpl\u00e4tze in Kapstadt \u2013 und das Team m\u00f6chte noch weiter wachsen.\"\/><\/p>\n<p>Im letzten Jahr ist das Unternehmen von Damian Jutzi und seinen Mitstreiterinnen gewachsen: Neue N\u00e4hpl\u00e4tze in Kapstadt \u2013 und das Team m\u00f6chte noch weiter wachsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6xg\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10QW02c001d5808080b300001201n6xg.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XK12c00c808080800000001201n6xg.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Im Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb arbeiten rund zehn Mitarbeiterinnen an den Taschen, Kleidern und weiteren Produkten: Das Unternehmen setzt sich ein, um \u00dcberlebenden des Menschenhandels neue Perspektiven zu erm\u00f6glichen.\"\/><\/p>\n<p>Im Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb arbeiten rund zehn Mitarbeiterinnen an den Taschen, Kleidern und weiteren Produkten: Das Unternehmen setzt sich ein, um \u00dcberlebenden des Menschenhandels neue Perspektiven zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Ihr seid in S\u00fcdafrika t\u00e4tig, habt aber Schweizer Wurzeln, unter anderem auch in Wichtrach. Wie siehst du aktuell die Verbindung zwischen der Schweiz und deiner T\u00e4tigkeit in S\u00fcdafrika?<\/p>\n<p class=\"pg\">Spannende Frage: Ich dachte n\u00e4mlich, dass es einfacher sein wird, unsere Produkte in der Schweiz verkaufen zu k\u00f6nnen. Das hat mich schon etwas negativ \u00fcberrascht. Hingegen es bei den F\u00f6rderbeitr\u00e4gen von Stiftungen ganz anders aussieht: Hier ist die Schweiz sogar der gr\u00f6ssere Partner als die USA. Da bemerken wir schon, dass unsere Schweizer Wurzeln, unsere regionalen sowie auch unsere Sprachkenntnisse helfen, um ein gutes Fundraising zu betreiben. Hier ist die Verbindung zwischen uns in S\u00fcdafrika und unseren Schweizer Wurzeln sehr stark sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201mn7z\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10U102c001d5808080b300001201mn7z.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00TH12c00c808080800000001201mn7z.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Das Berner Paar Sabine und Damian Jutzi in der Schweiz in den Sommerferien: Vor einem Jahr interviewte die Plattform J die beiden bereits \u00fcber ihre Erlebnisse als Schweizer Auswanderer in S\u00fcdafrika.\"\/><\/p>\n<p>Das Berner Paar Sabine und Damian Jutzi in der Schweiz in den Sommerferien: Vor einem Jahr interviewte die Plattform J die beiden bereits \u00fcber ihre Erlebnisse als Schweizer Auswanderer in S\u00fcdafrika.Foto: Annina H\u00e4usli<\/p>\n<p>Was w\u00fcrdest du dir denn f\u00fcr eine internationale, s\u00fcdafrikanisch-schweizerische Zusammenarbeit w\u00fcnschen?<\/p>\n<p class=\"pg\">Es w\u00e4re sicher ein Wunsch, dass wir in der Schweiz in der kommenden Zeit etwas bekannter werden. F\u00fcr uns ist es wichtig, dass wir in S\u00fcdafrika, in den USA und in der Schweiz aktiv bleiben. In S\u00fcdafrika sind unsere Produkte aber eher zu teuer, da vieles auf dem Markt aus China importiert wird. Daher bleibt die Verbindung f\u00fcr uns zu den USA und der Schweiz sehr wichtig f\u00fcr unser Non-Profit-Unternehmen. Ich hoffe mir k\u00fcnftig, dass die Nachfrage aus der Schweiz in einer \u00e4hnlichen Gr\u00f6ssenordnung sein wird, wie aus den USA.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6xd\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10QV02c001d5808080b300001201n6xd.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XJ12c00c808080800000001201n6xd.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Sie setzen sich f\u00fcr eine gute Sache ein (vlnr): Damian Jutzi, Gr\u00fcnderin Madison Barefield und Sabine Jutzi aus Wichtrach geben in S\u00fcdafrika Gas, um das Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb vorw\u00e4rts zu bringen.\"\/><\/p>\n<p>Sie setzen sich f\u00fcr eine gute Sache ein (vlnr): Damian Jutzi, Gr\u00fcnderin Madison Barefield und Sabine Jutzi aus Wichtrach geben in S\u00fcdafrika Gas, um das Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb vorw\u00e4rts zu bringen.<\/p>\n<p>Vor rund einem Jahr durften wir auf der Plattform J euch bereits mal interviewen. Damals wart ihr in der Schweiz in den Sommerferien. Was hat sich seit dieser Zeit getan?<\/p>\n<p class=\"pg\">Nachdem wir von den Ferien zur\u00fcckgekommen sind, wurden wir stark herausgefordert: Einerseits waren da die US-Z\u00f6lle, anderseits hatten wir intern im Unternehmen sehr schwierige Momente. Wir sahen uns gezwungen an beiden Fronten zu handeln. Wir haben sechs Monate lang an internen Prozessen gearbeitet \u2013 und jetzt langsam k\u00f6nnen wir die Fr\u00fcchte davon ernten. Unsere Produktionsleitende haben mittlerweile viel mehr Verantwortung \u00fcbernommen. Letztlich haben wir gemerkt: \u00abBald haben wir hier in S\u00fcdafrika ein KMU!\u00bb Wir haben jetzt insgesamt zehn Mitarbeitende an Bord \u2013 Ende Jahr sollen es bereits rund zwanzig werden.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr folgen also weitere spannende Schritte f\u00fcr euch: Aus einem kleinen Unternehmen entsteht langsam ein KMU. Was macht das mit dir und deinem Team?<\/p>\n<p class=\"pg\">Grunds\u00e4tzlich freut es mich sehr: Das Sch\u00f6nste an unserer T\u00e4tigkeit ist es, wenn jemandem eine Anstellung offeriert werden kann. Denn wir glauben daran, dass wir so einen Unterschied hier machen k\u00f6nnen. Das ist sehr positiv.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201mn7y\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10WL015a0207808080b300001201mn7y.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00wD08550c808080800000001201mn7y.jpg\" style=\"width:346px;height:519px;\" alt=\"Sabine und Damian Jutzi haben in S\u00fcdafrika ihr Auswanderergl\u00fcck gefunden \u2013 obwohl Damian verr\u00e4t, dass er sehr gerne in den Sommerferien in die Schweiz reist.\"\/><\/p>\n<p>Sabine und Damian Jutzi haben in S\u00fcdafrika ihr Auswanderergl\u00fcck gefunden \u2013 obwohl Damian verr\u00e4t, dass er sehr gerne in den Sommerferien in die Schweiz reist.Foto: Annina H\u00e4usli<\/p>\n<p class=\"pg\">Wir merken aber auch, dass je mehr Leute wir im Team sind, je komplexer wird die Angelegenheit. Wir arbeiten halt auch mit Menschen mit schwierigen Geschichten \u2013 und je mehr dazu kommen, umso mehr dieser Geschichten lernen wir kennen. Sabine hat mir k\u00fcrzlich augenzwinkernd gesagt: \u00abDie ruhigen Zeiten sind wahrscheinlich vorbei.\u00bb Und das kann auch \u00fcberfordernd sein. Aber diese Fragen und Unsicherheiten geh\u00f6ren halt dann dazu.<\/p>\n<p>Soeben habt ihr bekanntgegeben, dass ihr eine neue Partnerschaft eingegangen seid mit Glowbalact, einer Schweizer Organisation, die sich gegen Menschenhandel einsetzt. Was hat dieser Schritt f\u00fcr eine Bedeutung f\u00fcr euch?<\/p>\n<p class=\"pg\">Glowbalact ist f\u00fcr uns der gr\u00f6sste Partner in der Schweiz: Und somit auch der gr\u00f6sste Partner ausserhalb der USA. Wir haben gemerkt, dass wir \u2013 bei allen Unsicherheiten, die die Lage in der USA mit sich bringen \u2013 uns auf vermehrt auf weitere M\u00e4rkte konzentrieren m\u00fcssen. Diese Partnerschaft ist auch einer von mehreren Gr\u00fcnden, wieso wir die Anzahl Mitarbeiterinnen verdoppeln k\u00f6nnen, denn sie gibt uns Planungssicherheit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6xj\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10QT02c001d5808080b300001201n6xj.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00Xz12c00c808080800000001201n6xj.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Aus alten Kites entsteht Neues: \u00abKitepride\u00bb wird von der Organisation \u00abGlowbalact\u00bb in der Schweiz vertrieben und in S\u00fcdafrika bei \u00abNot I But We\u00bb hergestellt.\"\/><\/p>\n<p>Aus alten Kites entsteht Neues: \u00abKitepride\u00bb wird von der Organisation \u00abGlowbalact\u00bb in der Schweiz vertrieben und in S\u00fcdafrika bei \u00abNot I But We\u00bb hergestellt.<\/p>\n<p>Euer Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb unterst\u00fctzt Personen, die unter schwierigen Umst\u00e4nden aus dem Menschenhandel rausgekommen sind. Mit was f\u00fcr Schicksalen oder Geschichten werdet ihr teils konfrontiert?<\/p>\n<p class=\"pg\">K\u00fcrzlich gab es einen Moment, da kam eine Mitarbeitende am Montag zur Arbeit und hatte viele Emotionen und Sorgen bei sich aufgestaut. Sofort haben mehrere Arbeitskolleginnen ihr spontan Hilfe angeboten und ihr klar gemacht: \u00abDu kannst immer zu mir kommen, wir sind f\u00fcreinander da.\u00bb Dieser Moment, als sich die Betroffenen untereinander als Community Hilfe anboten, das war ein sch\u00f6ner und spannender Augenblick f\u00fcr mich, den ich im Vorfeld gar nicht so antizipiert hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6xb\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10Q102c001d5808080b300001201n6xb.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XH12c00c808080800000001201n6xb.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Das Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb hat Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer in der ganzen Welt: Bilder von Kundinnen und Kunden, die ihre gekauften Produkte pr\u00e4sentieren.\"\/><\/p>\n<p>Das Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb hat Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer in der ganzen Welt: Bilder von Kundinnen und Kunden, die ihre gekauften Produkte pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Ihr seid vor Jahren aus der Schweiz ausgewandert, du arbeitest weiterhin im Ausland mit deiner Frau beim Unternehmen \u00abNot I But We\u00bb. Was sind eure n\u00e4chsten Ziele?<\/p>\n<p class=\"pg\">Wir wollen den Frauen, die bei uns arbeiten, Stabilit\u00e4t geben \u2013 das ist das Wichtigste. Nat\u00fcrlich wollen wir aber auch wachsen \u2013 bis Ende Jahr wollen wir weiteren Menschen die Gelegenheit auf eine Anstellung bei uns geben, rund 20 Pl\u00e4tze wollen wir erreichen \u2013 mit Aussicht nach mehr. Aber wie gesagt: Der interne sichere Rahmen muss erhalten bleiben, das ist das A und O. Mittel- und l\u00e4ngerfristig sollen auch Betroffene des Menschenhandels bei uns auch in gesch\u00e4ftsleitenden Positionen agieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6x8\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10zQ015a00e7808080b300001201n6x8.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00XN12c00c808080800000001201n6x8.jpg\" style=\"width:346px;height:231px;\" alt=\"Sch\u00f6ne Fashion f\u00fcr einen guten Zweck: Die Taschen von \u00abNot I But We\u00bb werden weltweit verkauft.\"\/><\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Fashion f\u00fcr einen guten Zweck: Die Taschen von \u00abNot I But We\u00bb werden weltweit verkauft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201n6x6\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10zW015a00e7808080b300001201n6x6.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00X112c00c808080800000001201n6x6.jpg\" style=\"width:346px;height:231px;\" alt=\"Mitgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Damian Jutzi posiert mit einer Kappe aus der eigenen Produktion.\"\/><\/p>\n<p>Mitgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Damian Jutzi posiert mit einer Kappe aus der eigenen Produktion.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr habt ihr erz\u00e4hlt, dass bei deiner Frau Sabine ihr Umfeld relativ locker auf ihre Auswanderungsabsichten reagiert haben, bei dir aber vereinzelt Skepsis vorhanden war. Wie ist das mittlerweile?<\/p>\n<p class=\"pg\">(lacht) Anfangs gab es vielleicht schon vereinzelt etwas Bedenken, ob es denn nicht ein etwas vorschneller Entscheid sei, auszuwandern. Doch nach mittlerweile rund 2,5 Jahren hier haben sich alle daran gew\u00f6hnt. Im Gegenteil: Es fragen immer Mitmenschen uns auch an, ob sie uns in S\u00fcdafrika besuchen d\u00fcrfen. Oder Leute, die ich gar nicht so gut kenne, melden sich bei uns, wenn sie in der N\u00e4he von Kapstadt am Reisen sind. Ich glaube, mittlerweile hat unser Umfeld unser Auswanderungsentscheid gut angenommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201mn7u\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10UM02c001d5808080b300001201mn7u.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00TA12c00c808080800000001201mn7u.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Der Schritt ins Ausland hat sich f\u00fcr das Berner P\u00e4rchen gelohnt: Damian und Sabine Jutzi haben viel \u00fcber ihre Erlebnisse zu erz\u00e4hlen.\"\/><\/p>\n<p>Der Schritt ins Ausland hat sich f\u00fcr das Berner P\u00e4rchen gelohnt: Damian und Sabine Jutzi haben viel \u00fcber ihre Erlebnisse zu erz\u00e4hlen.Foto: Annina H\u00e4usli<\/p>\n<p>Vor einem Jahr schw\u00e4rmtest du im Interview mit der Plattform J noch vom Sprung in die Aare und den Glaces der Gelateria di Berna. Und, vermisst du diese Dinge immer noch?<\/p>\n<p class=\"pg\">Uh, das l\u00f6st schon spezielle Heimatgef\u00fchle aus. Doch: F\u00fcr mich ist Kapstadt mein Zuhause \u2013 und es f\u00fchlt sich hier mehr als mein Zuhause an, als in der Schweiz. Aber wenn ich jetzt das so h\u00f6re \u2013 \u00abAare\u00bb und \u00abGelateria di Berna\u00bb \u2013 das l\u00f6st schon \u2026 sagen wir, nicht grad Wehmut, aber doch ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl und Nostalgie nach diesen sch\u00f6nen Orten aus. Und ich werde demn\u00e4chst kurz in der Schweiz sein f\u00fcr die Hochzeit eines Kollegen und werde schauen, dass ich irgendwo in Bern \u00fcbernachten kann. Es f\u00fchlt sich schon immer noch nach meiner alten Heimat an, wohin ich immer wieder sehr gerne zur\u00fcck gehe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201mn80\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10TR02c001d5808080b300001201mn80.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00Ux12c00c808080800000001201mn80.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Gerne in der Heimat, aber jetzt ist S\u00fcdafrika sein Zuhause: Damian Jutzi erz\u00e4hlt im Gespr\u00e4ch mit der Plattform J \u00fcber seine Erlebnisse als Auswanderer.\"\/><\/p>\n<p>Gerne in der Heimat, aber jetzt ist S\u00fcdafrika sein Zuhause: Damian Jutzi erz\u00e4hlt im Gespr\u00e4ch mit der Plattform J \u00fcber seine Erlebnisse als Auswanderer.Foto: Annina H\u00e4usli<\/p>\n<p>Auswanderer gesucht<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_12014ueq\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gosimg10OH014c012a808080b3000012014ueq.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00TW053a04b080808000000012014ueq.jpg\" style=\"width:332px;height:298px;\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"pg\">Eigentlich ist es ja nirgends so sch\u00f6n wie im Kanton Bern. Dennoch entscheiden sich immer wieder Einheimische, ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland zu verlagern \u2013 auf Zeit oder auch f\u00fcr immer. Genau diese Personen suchen wir! Sind Sie selbst ausgewandert oder kennen Sie jemanden, der aus der Region stammt und im nahen oder weiter entfernten Ausland wohnt? Dann melden Sie sich via 28z0000xozhh2902kg020000sivu2902nzrogl26ivwzpgrlm32kozggulinq14xs0200gzitvg290244yozmp0230ivwzpgrlm32kozggulinq14xs2815z30 bei uns. Wir freuen uns auf Post!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berner Auswanderer | 19. 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