{"id":30273,"date":"2026-06-16T15:54:58","date_gmt":"2026-06-16T15:54:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/30273\/"},"modified":"2026-06-16T15:54:58","modified_gmt":"2026-06-16T15:54:58","slug":"kalte-dusche-in-der-hitze-von-seattle-belgien-startet-mit-remis-gegen-aegypten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/30273\/","title":{"rendered":"Kalte Dusche in der Hitze von Seattle: Belgien startet mit Remis gegen \u00c4gypten"},"content":{"rendered":"<p class=\"gr-meta gr-meta-author\">  Von  Mike Notermans <\/p>\n<p>\t15.06.2026 um 23:03 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 4 min<\/p>\n<p>Die Roten Teufel entgehen bei der Fu\u00dfball-WM nur knapp einem XXL-Fehlstart: Gegen \u00c4gypten, das als st\u00e4rkster Gruppengegner gilt, tut sich Belgien lange schwer und geht nach einer schwachen ersten H\u00e4lfte sogar mit einem 0:1-R\u00fcckstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sorgt Romelu Lukaku nur Sekunden nach seiner Einwechslung mit daf\u00fcr, dass Belgien nach einem schweren Abend noch zum 1:1-Ausgleich kommt.<\/p>\n<p>Nationaltrainer Rudi Garcia bot zum WM-Auftakt in Seattle die erwarteten Namen auf, bei Temperaturen um die 30 Grad lie\u00df er die Roten Teufel mit einer Viererkette verteidigen. W\u00e4hrend Ngoy seinen Platz in der Innenverteidigung neben Mechele behielt, startete Castagne als Linksverteidiger.<\/p>\n<p>Er hatte unter anderem die Aufgabe, Geburtstagskind und \u00c4gypten-Superstar Mo Salah aus dem Spiel zu nehmen. In der belgischen Sturmspitze begann De Ketelaere, w\u00e4hrend mit Fernandez-Pardo und vor allem Lukaku zwei wertvolle Optionen auf der Bank lauerten.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" data-copyright=\"Foto: Photo News\" class=\"media-object img-responsive\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/B9738527451Z.1_20260615230351_000+GJDSJQ48B.1-0.jpg\" data-width=\"\" data-height=\"\" alt=\"\"\/>Foto: Photo News <\/p>\n<p>Vor knapp 66.000 Zuschauern stand Belgien vor der auf dem Papier schwersten Aufgabe der Gruppenphase \u2013 seit der WM 2014 in Brasilien hatten die Roten Teufel ihre Auftaktspiele jeweils f\u00fcr sich entschieden. Nationaltrainer Rudi Garcia sang die Braban\u00e7onne mit, seine Offensive kam in der 7. Minute zum ersten Abschluss: Kevin De Bruyne traf den Ball nicht richtig, sein Schuss strich von der Strafraumgrenze links am Tor vorbei.<\/p>\n<p>Gegen physisch starke und aggressive \u00c4gypter ben\u00f6tigte Belgien zun\u00e4chst Geduld. Auf der linken Au\u00dfenbahn wurde Doku konsequent und hart in die Deckung genommen. Dass sich in der Anfangsphase gleichzeitig immer wieder kleine Pass- und Stellungsfehler in das belgische Spiel einschlichen, wurde in der 20. Minute bestraft: Ashour kam mit zu viel Platz aus der zweiten Reihe zum ersten Abschluss der \u00c4gypter. Der bis dahin nicht geforderte Courtois streckte sich vergeblich, als der Ball zum 0:1 einschlug.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" data-copyright=\"Foto: Photo News\" class=\"media-object img-responsive\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/B9738527451Z.1_20260615230351_000+GJDSJQ481.1-0.jpg\" data-width=\"\" data-height=\"\" alt=\"\"\/>Foto: Photo News <\/p>\n<p>Die Trinkpause direkt danach kam Belgien gelegen \u2013 Garcia d\u00fcrfte sie zu einer (taktischen) Ansage genutzt haben, denn seine Sch\u00fctzlinge taten sich vor allem in der gegnerischen H\u00e4lfte schwer. Auch nach einer halben Stunde kam die Offensive des WM-Dritten von 2018 nicht in Fahrt, weshalb Doku auf die rechte und Trossard auf die linke Au\u00dfenbahn wechselte. Ein \u00fcberzeugendes \u00c4gypten setzte indes immer wieder Nadelstiche und schw\u00e4rmte \u00fcber die Mittellinie aus. So musste Courtois in der 33. Minute einen guten Abschluss von Ziko parieren.<\/p>\n<p> Belgien vor der Pause entt\u00e4uschend \u2013 Courtois muss mehrfach eingreifen. <\/p>\n<p>WM-reif war die Vorstellung der Teufel in den ersten 45 Minuten nicht, vielmehr ern\u00fcchternd. Dass De Ketelaere einen Abschluss von De Bruyne unfreiwillig abblockte, sprach B\u00e4nde (42.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs dann doch noch Alarm im \u00e4gyptischen Strafraum: Nach Vorarbeit von De Ketelaere schoss Doku \u00fcber das Tor. Ein zu Recht unzufrieden wirkender Garcia sah von der Seitenlinie, wie ManCity-Star Marmoush nach einem Fehler von Ngoy noch zum Abschluss kam.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" data-copyright=\"Foto: Photo News\" class=\"media-object img-responsive\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/B9738527451Z.1_20260615230351_000+GJDSJQ47P.1-0.jpg\" data-width=\"\" data-height=\"\" alt=\"\"\/>Foto: Photo News <\/p>\n<p>Nach der Pause musste mehr von Belgien kommen, stattdessen gerieten die Roten Teufel erneut ins Wanken: \u00c4gypten spielte sich wieder in den Strafraum, wo Castagne gleich zweimal gegen Ziko und Marmoush blockte (48.). In der 53. Minute bot sich Belgien dann die Riesenchance zum Ausgleich, als ein starker Freisto\u00df von De Bruyne an den Pfosten klatschte.<\/p>\n<p>Kaum war die bis dahin beste Gelegenheit der Roten Teufel vergeben, h\u00e4tte es auf der Gegenseite beinahe zum wom\u00f6glich vorentscheidenden 0:2 geklingelt: Courtois wehrte einen Kopfball von Salah direkt vor die F\u00fc\u00dfe von Ashour ab, der aus aussichtsreicher Position deutlich verzog. Riesengl\u00fcck f\u00fcr Belgien, das kurz darauf wechselte: Raskin und De Cuyper kamen f\u00fcr Castagne und Onana ins Spiel. Mit zwei frischen Kr\u00e4ften war Belgien noch gut mit dem Ein-Tor-R\u00fcckstand bedient. \u00c4gypten machte seinem Ruf als st\u00e4rkster Gegner in Gruppe G alle Ehre. <\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"media-object img-responsive\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/B9738527451Z.1_20260615230351_000+GRVSJQ84J.1-0.jpg\" data-width=\"\" data-height=\"\" alt=\"\"\/> <\/p>\n<p>Aber: Nach rund einer Stunde wurden die Roten Teufel st\u00e4rker und schienen zu ihrem Spiel zu finden. W\u00e4hrend ein wuchtiger Schuss von Tielemans am Tor vorbeirauschte, machte sich auch Lukaku am Seitenrand einsatzbereit. Der belgische Rekordtorsch\u00fctze kam, sah \u2013 und zwang Hany zu einem Eigentor: Nur 23 Sekunden nach seiner Einwechslung brachte Lukaku Belgien zur\u00fcck in die Partie, indem er im Zentrum gemeinsam mit zwei \u00e4gyptischen Verteidigern in eine Hereingabe von Meunier rutschte. <\/p>\n<p>Der Ausgleich tat den in Rot gekleideten Belgiern gut: Lukaku zielte in der 79. Minute nach einer guten Kombination auf einen \u00e4gyptischen Verteidiger. Drei Minuten sp\u00e4ter verhinderte Shobeir im \u00e4gyptischen Tor den F\u00fchrungstreffer des aufger\u00fcckten Mechele, dessen Kopfball gef\u00e4hrlich in Richtung 2:1 segelte. Mit dem immer n\u00e4her r\u00fcckenden Schlusspfiff brachte Garcia noch Vanaken (f\u00fcr De Bruyne) und Fernandez-Pardo (f\u00fcr Doku) ins Spiel. Kaum standen beide auf dem Feld, bot sich Lukaku die gro\u00dfe Chance auf die Entscheidung. Aus zentraler Position k\u00f6pfte er jedoch \u00fcber das Tor. Auch \u00c4gypten hoffte noch auf den Sieg und suchte immer wieder den Weg nach vorne.<\/p>\n<p>So blieb es beim 1:1 \u2013 Belgien rettete immerhin einen wichtigen Punkt und verhinderte einen heftigen Fehlstart in die Weltmeisterschaft. Sein zweites von drei Gruppenspielen absolviert Belgien am Sonntagabend (21 Uhr MESZ). In Los Angeles geht es dann gegen den Iran.<\/p>\n<p> Namen &amp; Fakten zum Spiel<\/p>\n<p> Belgien: Courtois \u2013 Meunier, Ngoy, Mechele, Castagne (57. Raskin) \u2013 Onana (57. De Cuyper), Tielemans, De Bruyne (86. Vanaken) \u2013 Trossard, Doku (86. Fernandez-Pardo) \u2013 De Ketelaere (66. Lukaku)<\/p>\n<p> \u00c4gypten: Shobeir &#8211; Hany, Ibrahim, Fathi (89. Adel) &#8211; Zico (76. Zizo), Lasheen, Ateya, El Fotouh, Ashour (71. Rabia) &#8211; Salah (76. Abdelkarim), Marmoush<\/p>\n<p> Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (66., Eigentor) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Mike Notermans 15.06.2026 um 23:03 Uhr | Lesedauer: 4 min Die Roten Teufel entgehen bei der Fu\u00dfball-WM&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30274,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[7],"tags":[54,2658,12788,55,11349,4896,12787,12789,12618,4873],"class_list":["post-30273","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aegypten","tag-aegypten","tag-belgien","tag-dusche","tag-egypt","tag-gegen","tag-hitze","tag-kalte","tag-remis","tag-seattle","tag-startet"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116760603672380000","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30273\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}