{"id":32676,"date":"2026-06-21T10:38:09","date_gmt":"2026-06-21T10:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/32676\/"},"modified":"2026-06-21T10:38:09","modified_gmt":"2026-06-21T10:38:09","slug":"friedberger-verein-matumaini-engagiert-sich-seit-ueber-zwoelf-jahren-fuer-menschen-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/32676\/","title":{"rendered":"Friedberger Verein Matumaini engagiert sich seit \u00fcber zw\u00f6lf Jahren f\u00fcr Menschen in Afrika"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wenn zwei Franziskanerinnen aus Kenia den weiten Weg nach <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/friedberg\/ort\/friedberg\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Friedberg<\/a> auf sich nehmen, dann geht es um weit mehr als einen H\u00f6flichkeitsbesuch. Gemeinsam mit Dr. Nikolas Haller H\u00f6rmann von und zu Guttenberg, Vorsitzender des Friedberger Vereins \u201eMatumaini for Africa e.V.\u201c, besprachen sie in diesen Tagen die n\u00e4chsten Schritte einer Zusammenarbeit, die seit vielen Jahren das Leben zahlreicher Kinder und Familien in Kenia verbessert.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auf dem aktuellen Foto stehen die beiden Ordensschwestern Seite an Seite mit dem Friedberger Arzt. Das Bild symbolisiert eine Partnerschaft, die l\u00e4ngst \u00fcber Kontinente hinweg gewachsen ist. Seit mehr als zw\u00f6lf Jahren engagiert sich Haller und sein Verein f\u00fcr Stra\u00dfen- und Waisenkinder in Nairobi und unterst\u00fctzt gemeinsam mit seinem Verein nachhaltige Hilfsprojekte Dabei verfolgt er konsequent ein Prinzip, das f\u00fcr ihn zum Leitmotiv geworden ist: Hilfe zur Selbsthilfe.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Name des Vereins ist Programm. \u201eMatumaini\u201c bedeutet auf Suaheli \u201eHoffnung\u201c. Genau diese Hoffnung m\u00f6chte der Verein Menschen schenken, die oftmals unter schwierigsten Bedingungen leben m\u00fcssen. Besonders die Stra\u00dfen- und Waisenkinder im Stadtteil Kasarani, einem Vorort der kenianischen Hauptstadt Nairobi, stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr. Haller begann alles w\u00e4hrend eines Aufenthalts in Kenia mit 19 Jahren. Schon fr\u00fch wurde ihm bewusst, mit welchen Herausforderungen die Menschen dort t\u00e4glich konfrontiert sind. W\u00e4hrend in Deutschland medizinische Versorgung, Bildung und soziale Absicherung vielfach selbstverst\u00e4ndlich erscheinen, fehlen in vielen Regionen Kenias selbst grundlegende Strukturen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Erfahrungen vor Ort haben ihn nachhaltig gepr\u00e4gt. Heute arbeitet Haller als Arzt im Krankenhaus Friedberg. Gleichzeitig bleibt er eng mit den Menschen in Nairobi verbunden. Gerade deshalb setzt er sich daf\u00fcr ein, dass Hilfsma\u00dfnahmen nicht nur kurzfristige Verbesserungen bringen, sondern langfristige Perspektiven schaffen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eMenschen zu bef\u00e4higen, ihr Leben selbstst\u00e4ndig zu verbessern, ist nachhaltig\u201c lautet die Grund\u00fcberzeugung, die sich durch die gesamte Vereinsarbeit zieht. Was einst mit einzelnen Hilfsaktionen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Gemeinsam mit Unterst\u00fctzern, Spendern und ehrenamtlichen Helfern konnte der Verein zahlreiche Projekte verwirklichen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dazu geh\u00f6ren unter anderem die Ausstattung von Schulen mit M\u00f6beln und Lernmaterialien, die Anschaffung von Sportger\u00e4ten f\u00fcr Kinder und Jugendliche sowie die Unterst\u00fctzung von Bildungsprogrammen. Auch Patenschaften erm\u00f6glichen Kindern den Schulbesuch und er\u00f6ffnen ihnen damit bessere Zukunftschancen. Ferner wurden Computerarbeitspl\u00e4tze eingerichtet, Lehrmaterialien beschafft und Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung umgesetzt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch im medizinischen Bereich konnte der Verein bereits wichtige Akzente setzen. So wurden unter anderem medizinische Lehrb\u00fccher finanziert, Schulungsmaterial bereitgestellt und sogar ein Krankenwagen mitfinanziert, der bis heute wertvolle Dienste leistet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der aktuelle Besuch der Franziskanerinnen in Friedberg zeigt, dass die Zusammenarbeit weiter w\u00e4chst. In pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen wurden bestehende Projekte ausgewertet und neue Vorhaben entwickelt. Die Schwestern kennen die Situation vor Ort genau und k\u00f6nnen unmittelbar berichten, wo Hilfe am dringendsten ben\u00f6tigt wird.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dabei wurde deutlich, dass insbesondere die medizinische Versorgung vieler Menschen weiterhin eine gro\u00dfe Herausforderung darstellt. Noch immer k\u00f6nnen sich zahlreiche Familien notwendige Behandlungen nicht leisten. Krankheiten werden oft zu sp\u00e4t erkannt oder bleiben unbehandelt, weil die finanziellen Mittel fehlen. Genau hier setzt die Vision an, die Haller und seine Partner seit einiger Zeit verfolgen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ein besonders ambitioniertes Vorhaben steht bereits auf der Agenda: Der Bau eines kleinen Krankenhauses beziehungsweise Gesundheitszentrums f\u00fcr sozial schwache Menschen im l\u00e4ndlichen Gebiet um Nairobi. Das geplante Projekt soll insbesondere denjenigen zugutekommen, die bislang nur eingeschr\u00e4nkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Ziel ist es, eine Einrichtung zu schaffen, in der grundlegende medizinische Leistungen bezahlbar und dauerhaft verf\u00fcgbar sind.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr Dr. Nikolas Haller ist dieses Projekt weit mehr als ein Bauvorhaben. Es w\u00e4re die konsequente Fortsetzung seiner bisherigen Arbeit. Als Arzt wei\u00df er, wie entscheidend eine fr\u00fchzeitige medizinische Versorgung f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t und die Zukunftsperspektiven eines Menschen sein kann.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Noch befindet sich das Vorhaben in der Planungsphase. Der Besuch der Franziskanerinnen diente daher auch dazu, M\u00f6glichkeiten der Umsetzung auszuloten und die n\u00e4chsten Schritte gemeinsam zu besprechen. (AZ)\n  <\/p>\n<p>    Dieser Inhalt wird uns zur Verf\u00fcgung gestellt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Sie haben das Wort! Vereine, Schulen, Kirchen sowie andere Gruppierungen und Einrichtungen aus der Region k\u00f6nnen ihre Texte und Bilder \u00fcber unser Portal unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.azol.de\/upload\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">www.azol.de\/upload<\/a>\u00a0hochladen.<br \/>Unsere Redaktion pr\u00fcft, was ver\u00f6ffentlicht werden kann &#8211; in der Zeitung und Online -, nimmt aber keine redaktionellen Ver\u00e4nderungen vor. 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