{"id":32852,"date":"2026-06-21T21:48:09","date_gmt":"2026-06-21T21:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/32852\/"},"modified":"2026-06-21T21:48:09","modified_gmt":"2026-06-21T21:48:09","slug":"belgien-enttaeuscht-bei-wm-erneut-00-gegen-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/32852\/","title":{"rendered":"Belgien entt\u00e4uscht bei WM erneut: 0:0 gegen Iran"},"content":{"rendered":"<p>Der gro\u00dfe Favorit Belgien ist auch im zweiten WM-Spiel nicht \u00fcber ein Unentschieden hinaus gekommen und geht nach einem 0:0 gegen Iran mit lediglich zwei Punkten ins letzte Gruppenspiel. Wie beim 1:1 gegen \u00c4gypten zum Start entt\u00e4uschte das Team um Starspieler Kevin De Bruyne erneut und musste sich bei Torwart Thibaut Courtois bedanken, dass Iran bei seinen eigenen Offensivaktionen nicht selbst traf.\u00a0<\/p>\n<p>Nach einer Notbremse von Nathan Ngoy (66. Minute) spielte Belgien fast eine halbe Stunde lang in Unterzahl. Iran hat vor dem abschlie\u00dfenden Duell mit \u00c4gypten eine echte Chance, erstmals bei einer Fu\u00dfball-WM in die K.o.-Phase einzuziehen.<\/p>\n<p>Angefangen hatte die Partie erwartungsgem\u00e4\u00df: Belgien um Superstar Kevin De Bruyne \u00fcbernahm sofort die Kontrolle und brachte den Ball fr\u00fch in den Strafraum Irans. Weil der in die Startelf beorderte Romelu Lukaku aber zu sp\u00e4t kam und r\u00fcde in Irans Torwart Alireza Beiranvand rauschte, spielte der Torsch\u00fctze zum 1:1 gegen \u00c4gypten schon von der dritten Minute an Gelb vorbelastet. Beiranvand war auch in der Folge immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Gegen Maxim De Cuyper (9.), Tielemans (22.) und erneut De Cuyper (44.) hielt der 33-J\u00e4hrige das 0:0 fest.<\/p>\n<p>Irans Hymne wird erneut ausgebuht <\/p>\n<p>Iran konzentrierte sich vor allem aufs Verteidigen und hatte gro\u00dfe Schwierigkeiten, den Ball f\u00fcr l\u00e4nger als ein paar Sekunden in den eigenen Reihen zu halten. Meistens brachte eine technische Unsauberkeit bei der Annahme oder ein zu ungenauer Pass Belgien schnell wieder in Ballbesitz. Allerdings: Vor einem Publikum, das wie schon beim 2:2 gegen Neuseeland lautstark die iranische Hymne ausgebuht hat, im Spiel dann aber jede gelungene Aktion Irans feierte, kamen die Asiaten auch selbst gef\u00e4hrlich vors belgische Tor.<\/p>\n<p>Die Belgier agierten oftmals zu ideenlos. Das krankheitsbedingte Fehlen von Man-City-Star Jeremy Doku fiel auf belgischer Seite ins Gewicht.\u00a0<\/p>\n<p>Courtois muss sein ganzes K\u00f6nnen zeigen <\/p>\n<p>Schon in der 14. Minute musste Thibaut Courtois seine ganze Klasse zeigen, als er den Schuss von Hossein Kanaanizadegan zur Ecke lenkte. In der 25. Minute musste sich der Torwart von Real Madrid sogar geschlagen geben. Iran f\u00fchrte einen Freisto\u00df flach aus, Mehdi Taremi traf aus der Drehung &#8211; nach minutenlanger \u00dcberpr\u00fcfung z\u00e4hlte das Tor allerdings nicht. Taremi hatte mit dem Hintern im Abseits gestanden.\u00a0<\/p>\n<p>Belgien war gewarnt, die vielen iranischen Fans unter den 70.317 Zuschauern auf der Trib\u00fcne im Los-Angeles-Stadion hatten Grund zur Hoffnung. Zu sehen waren erneut sowohl die aktuelle iranische Fahne als auch die \u00e4ltere aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Letztere wird als Symbol der Opposition angesehen, die in der s\u00fcdkalifornischen Diaspora viele Anh\u00e4ngerinnen und Anh\u00e4nger hat. Wie schon beim ersten Spiel Irans in der hochmodernen Arena herrschte w\u00e4hrend des Spiels eine fr\u00f6hliche Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>In der 53. Minute zwang Taremi Belgiens Torwart Courtois dann erneut zu einer Glanzparade, als er nach einem langen Einwurf im Strafraum aus elf Metern zum Abschluss kam. Belgien wirkte gegen die defensiven Iraner ideenlos, immer wieder scheiterten die Abschlussversuche noch an einem ausgestreckten Bein eines iranischen Verteidigers oder an Torwart Beiranvand &#8211; wie in der 59. Minute, als er schon auf dem Boden liegend den Nachschuss von De Cuyper entsch\u00e4rfte und f\u00fcr Entsetzen sorgte bei allen belgischen Anh\u00e4ngern.\u00a0<\/p>\n<p>Rote Karte nach Notbremse unstrittig <\/p>\n<p>Von der 66. Minute an spielte Belgien dann in Unterzahl. Ngoy verstolperte bei einem R\u00fcckpass den Ball und riss Taremi zu Boden, der ansonsten alleine auf Courtois zugelaufen w\u00e4re. Der Jubel der iranischen Fans \u00fcber die Rote Karte war so gro\u00df, dass die R\u00e4nge des Stadions bebten.\u00a0<\/p>\n<p>Die unerwartete Verantwortung in eigenem Ballbesitz stellte Iran allerdings vor eine Herausforderung. Das Team probierte auch in \u00dcberzahl bei jeder sich bietenden Gelegenheit, \u00fcber schnelle Vorst\u00f6\u00dfe in die N\u00e4he des belgischen Tores zu kommen. In der 81. Minute kam so immerhin ein Distanzschuss von Ezatolahi zustande, den Courtois erst im Nachfassen sicherte.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260621-930-259825\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der gro\u00dfe Favorit Belgien ist auch im zweiten WM-Spiel nicht \u00fcber ein Unentschieden hinaus gekommen und geht nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[7],"tags":[54,8075,55,152,1147,412,854],"class_list":["post-32852","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aegypten","tag-aegypten","tag-dpa","tag-egypt","tag-fussball","tag-fussball-wm-2026","tag-sport","tag-wm"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116790303206582986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}