{"id":33686,"date":"2026-06-23T13:27:18","date_gmt":"2026-06-23T13:27:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/33686\/"},"modified":"2026-06-23T13:27:18","modified_gmt":"2026-06-23T13:27:18","slug":"kongo-fast-drei-millionen-kinder-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/33686\/","title":{"rendered":"Kongo: Fast drei Millionen Kinder in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Zahl der weltweit best\u00e4tigten Ebola-F\u00e4lle die Marke von 1.000 erreicht, sind im Kongo etwa 2,95 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von bis zu 18 Jahren in Gefahr.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-06\/kongo-ebola-ausbreitung-epidemie-osten.html\" title=\"Kongo: Ausbreitung der Ebola-Epidemie im Osten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/06\/13\/22\/1781383276620.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kongo: Ausbreitung der Ebola-Epidemie im Osten\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo weitet sich aus. Nach Angaben der Welthungerhilfe steigt der Unterst\u00fctzungsbedarf t\u00e4glich, da bewaffnete Konflikte, &#8230;\n     <\/p>\n<p>Darauf weist das UNO-Kinderhilfswerk Unicef hin. Die Gefahr gehe nicht nur von Ebola aus, sondern auch vom Zusammenbruch grundlegender Versorgungsdienste im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die fast drei Millionen gef\u00e4hrdeten Kinder und Jugendlichen machen nach Unicef-Angaben 54 Prozent der Bev\u00f6lkerung in den 31 betroffenen Gesundheitszonen aus.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Teams in Ituri haben Kinder getroffen, die ihre M\u00fctter \u2013 in einigen F\u00e4llen sogar beide Elternteile \u2013 durch Ebola verloren haben\u201c, erkl\u00e4rte Catherine Russell, Generaldirektorin von Unicef. Mit Stand 19. Juni machten Kinder und Jugendliche etwa 15 Prozent der best\u00e4tigten Ebola-F\u00e4lle und \u00fcber 25 Prozent der best\u00e4tigten Todesf\u00e4lle im Osten des Kongo aus. Kinder und Jugendliche mit einer best\u00e4tigten Ebola-Infektion haben eine fast doppelt so hohe Sterblichkeitsrate wie Erwachsene.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-06\/kongo-sorge-vor-ebola-ausbreitung-in-goma.html\" title=\"Kongo: Sorge vor Ebola-Ausbreitung in Goma\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/06\/04\/13\/1780572360158.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kongo: Sorge vor Ebola-Ausbreitung in Goma\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       In der Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo w\u00e4chst die Sorge vor einer Ausbreitung des Ebola-Virus.\n      <\/p>\n<p> <br \/>\nProvinz Ituri bleibt das Epizentrum der Epidemie <\/p>\n<p>Die Provinz Ituri bleibt das Epizentrum der Epidemie, wobei auch F\u00e4lle in Nord-Kivu und S\u00fcd-Kivu gemeldet wurden. Kinder in Ituri befanden sich bereits vor Ausbruch der Epidemie nach Unicef-Angaben in einer prek\u00e4ren Lage. Mehr als die H\u00e4lfte der Kinder unter f\u00fcnf Jahren leidet unter chronischer Unterern\u00e4hrung, und die Impfquoten sind niedrig. \u201eDiese Umst\u00e4nde machen Ebola besonders gef\u00e4hrlich, da die ersten Symptome denen anderer Krankheiten wie Malaria \u00e4hneln k\u00f6nnen\u201c, so Unicef. Dadurch verz\u00f6gere sich die Diagnose, w\u00e4hrend die Unterern\u00e4hrung die Anf\u00e4lligkeit erh\u00f6he.<\/p>\n<p>Stigmatisierung und psychosoziale Belastungen <\/p>\n<p>Neben der Ansteckung und dem Verlust ihrer Eltern und Bezugspersonen seien Kinder mit Stigmatisierung und psychosozialen Belastungen konfrontiert. \u201eEpidemien von Infektionskrankheiten erh\u00f6hen zudem das Risiko von Gewalt, einschlie\u00dflich sexueller Gewalt, gegen Frauen und M\u00e4dchen.\u201c Kinder k\u00f6nnten zudem den Zugang zu den Dienstleistungen verlieren, auf die sie angewiesen sind: Gesundheitsversorgung, Ern\u00e4hrung, Impfungen, Bildung, Wasser und sanit\u00e4re Einrichtungen, Kinderschutz und soziale Dienste. Im Osten des Kongo werden diese Risiken durch jahrelange Konflikte und Massenvertreibungen versch\u00e4rft, durch die Kinder seit langem Gewalt, Ausbeutung und anderen Schutzrisiken ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>(unicef \u2013 sk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend die Zahl der weltweit best\u00e4tigten Ebola-F\u00e4lle die Marke von 1.000 erreicht, sind im Kongo etwa 2,95 Millionen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":33687,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[246],"tags":[188,228,60,168,3728,386,385,1000],"class_list":["post-33686","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-republik-kongo","tag-demokratische-republik-kongo","tag-jugend","tag-kinder","tag-krieg","tag-medizin-und-gesundheit","tag-republic-of-the-congo","tag-republik-kongo","tag-unicef"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116799657801101309","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33686"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33686\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}