{"id":34902,"date":"2026-06-25T16:54:08","date_gmt":"2026-06-25T16:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/34902\/"},"modified":"2026-06-25T16:54:08","modified_gmt":"2026-06-25T16:54:08","slug":"fast-300-ebola-tote-im-kongo-mehr-behandlungszentren-noetig-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/34902\/","title":{"rendered":"Fast 300 Ebola-Tote im Kongo &#8211; mehr Behandlungszentren n\u00f6tig | Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<p>Der Gipfel des Ebola-Ausbruchs im Kongo ist noch nicht erreicht &#8211; doch bereits 95 Prozent der Bettenkapazit\u00e4ten sind ausgesch\u00f6pft. Die Zahl der Toten steigt. Doch es gibt auch gute Nachrichten.<\/p>\n<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC rechnet damit, dass die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo in wenigen Tagen mehr als 300 betr\u00e4gt. Aktuell sind in dem zentralafrikanischen Land 1.118 Ebola-F\u00e4lle best\u00e4tigt, sagte CDC-Generaldirektor Jean Kaseya in seiner w\u00f6chentlichen Pressekonferenz. Unter diesen F\u00e4llen sind 291 Menschen, die an der hochgef\u00e4hrlichen Krankheit starben. Obwohl der Gipfel des Ausbruchs noch nicht erreicht sei, seien bereits 95 Prozent der Bettenkapazit\u00e4ten ausgesch\u00f6pft. \u00abWir m\u00fcssen Behandlungszentren bauen und Bettenkapazit\u00e4ten erh\u00f6hen\u00bb, betonte Kaseya.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Der schnelle Anstieg der F\u00e4lle bereitet Sorgen &#8211; in keiner der vorangegangenen Ebola-Epidemien auf dem Kontinent was die Zahl der best\u00e4tigten F\u00e4lle in den ersten f\u00fcnf Wochen so hoch gewesen wie in der aktuellen Epidemie.<\/p>\n<p>Klinische Tests gegen Ebola-Erreger ab kommender Woche<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Doch es gibt auch gute Nachrichten: In der kommenden Woche sollen in Bunia, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Ituri im Nordosten des Kongo, klinische Verfahren f\u00fcr Medikamente beginnen, sagte Kaseya.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzud\u00e4mmen, auch weil es f\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Der Impfstoff Remdisivir von Herstellern aus den USA und \u00c4gypten, der in der kommenden Woche erprobt werden soll, sei bereits im Kongo eingetroffen, so Kaseya. Es handele sich um ein Prophylaxemittel nach Kontakt mit dem Ebola-Erreger. Das aus den USA stammende Mittel MBP134 soll in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem arbeiteten mehrere Unternehmen an weiteren Impfstoffkandidaten.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Die kongolesische Regierung ordnete unterdessen eine 21-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne f\u00fcr Menschen an, die aus den von Ebola betroffenen Gebieten innerhalb des Landes oder ins Ausland reisen wollen. Diese Ma\u00dfnahme soll das Ansteckungsrisiko verringern und eine l\u00fcckenlose Nachverfolgung potenziell exponierter Personen gew\u00e4hrleisten, hie\u00df es in einer Mitteilung <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Gipfel des Ebola-Ausbruchs im Kongo ist noch nicht erreicht &#8211; doch bereits 95 Prozent der Bettenkapazit\u00e4ten sind&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34903,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[39,14069,14082,7905,192,194,190,188,193,191,462,461,2599,8161,189],"class_list":["post-34902","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-africa","tag-behandlungszentrum","tag-bettenkapazitaet","tag-cdc","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-ebola","tag-jean-kaseya","tag-kongo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116811796494367395","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34902\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34903"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}