{"id":35030,"date":"2026-06-25T22:32:43","date_gmt":"2026-06-25T22:32:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/35030\/"},"modified":"2026-06-25T22:32:43","modified_gmt":"2026-06-25T22:32:43","slug":"geheimfavorit-marokko-entgeht-blamage-gegen-haiti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/35030\/","title":{"rendered":"Geheimfavorit? Marokko entgeht Blamage gegen Haiti"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Beinahe-Blamage statt Gruppensieg: Marokko hat zum Abschluss der WM-Vorrunde den krassen Au\u00dfenseiter Haiti mit M\u00fche 4:2 (2:2) besiegt und zieht als Zweiter in die K.o.-Phase ein. Der Afrikameister machte gegen den Karibikstaat zweimal einen R\u00fcckstand wett, musste in der Gruppe C aber letztlich Brasilien den Vortritt lassen. Der Rekordweltmeister besiegte im Parallelspiel Schottland 3:0 (2:0).\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Marokkos Torwart Bono (10. Minute) brachte den Underdog per Eigentor in F\u00fchrung. Es war erst das dritte WM-Tor von Haiti. Nach dem Ausgleich durch Achraf Hakimi (39.) drosch der Haitianer Wilson Isidor (43.) den Ball aus 26 Metern in den Winkel. Die 68.239 Fans in Atlanta flippten aus &#8211; oder schauten ungl\u00e4ubig drein. Der bei Bayern M\u00fcnchen gehandelte Ismael Saibari (45.+1) brachte den Halbfinalisten von 2022 zur\u00fcck ins Spiel. Soufiane Rahimi (78.) und Gessime Yassine (89.) sorgten schlie\u00dflich noch f\u00fcr den marokkanischen Sieg.\n            <\/p>\n<p>            Josephs Hacke an den R\u00fccken<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Haitis Trainer S\u00e9bastien Mign\u00e9 war seiner Linie treu geblieben und hatte seine Startelf erneut ver\u00e4ndert. Seit seinem Amtsantritt im M\u00e4rz 2024 brachte der Franzose in 27 Spielen 25-mal eine andere Startelf. Neu dabei war Lenny Joseph, der gleich f\u00fcr ein Highlight sorgte.\n            <\/p>\n<p>\n                                Lenny Joseph sorgt f\u00fcr ein Eigentor von Marokkos Torwart Bono.<br \/>\n                            Foto: Jacob Kupferman\/AP\/dpa<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/g57xfae6l6-v4-ax-w1600h900.jpg\" title=\"Lenny Joseph sorgt f\u00fcr ein Eigentor von Marokkos Torwart Bono.\" alt=\"Lenny Joseph sorgt f\u00fcr ein Eigentor von Marokkos Torwart Bono.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"210\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" src=\"\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der St\u00fcrmer von Ferencvaros Budapest bef\u00f6rderte den Ball mit der Hacke an den R\u00fccken von Bono, wenig sp\u00e4ter zappelte er im Netz. Der Jubel unter den zahlreichen haitianischen Fans war frenetisch. Bei der ersten WM-Teilnahme 1974 hatte der Inselstaat zwei Tore erzielt, beide gelangen Rekordnationalspieler Emmanuel Sanon.\n            <\/p>\n<p>            Mit 126 km\/h in den Winkel<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Marokko hatte Haiti erst spielen lassen, doch nun dr\u00fcckte der Favorit. Im Mittelpunkt der Chancen: Saibari, der in den ersten beiden Spielen jeweils getroffen hatte. Der 25-J\u00e4hrige bef\u00f6rderte den Ball erst aus wenigen Metern \u00fcber das Tor (13.), scheiterte dann mit einem Schuss (23.) am 38 Jahre alten Haiti-Keeper Johny Placide.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Erst als Hakimi und Ayoub El Kaabi (30.) eine gewaltige Doppelchance ungenutzt gelassen hatten, klappte es doch noch. Stuttgarts Bilal El Khannouss zog aus spitzem Winkel ab, der Ball fiel von Placides F\u00e4usten Hakimi vor die F\u00fc\u00dfe &#8211; und kullerte irgendwie ins Tor. Isidors Antwort mit einem 126 km\/h strammen Schuss lie\u00df Hakimi dann nur kopfsch\u00fcttelnd zur\u00fcck.\n            <\/p>\n<p>\n                                Haiti-Fans waren in Atlanta zahlreich vertreten.<br \/>\n                            Foto: Jacob Kupferman\/AP\/dpa<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vhrpv4jzed-v3-ax-w1600h900.jpg\" title=\"Haiti-Fans waren in Atlanta zahlreich vertreten.\" alt=\"Haiti-Fans waren in Atlanta zahlreich vertreten.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"210\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" src=\"\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Doch der PSG-Profi, der sich bald wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht verantworten muss, berappelte sich &#8211; und blieb im marokkanischen Spiel pr\u00e4gend. In der Nachspielzeit setzte er sich einmal mehr auf seiner rechten Seite durch, legte \u00fcberlegt in den R\u00fccken der Abwehr und lie\u00df Saibari vollenden.\n            <\/p>\n<p>            Rahimi und die Ecke<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Marokko wollte mehr &#8211; scheiterte jedoch zun\u00e4chst durch Unverm\u00f6gen, Abseitsstellungen oder Paraden von Placide. Haiti kam zwar zum ein oder anderen Konter, allerdings wurden die L\u00fccken in der Abwehr auch immer gr\u00f6\u00dfer. Zudem unterlief Ricardo Ade (65.) beinahe ein Eigentor.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Weil Marokko aus dem Spiel heraus die Ideen ausgingen, musste ein Standard her. Eine Ecke von Hakimi verl\u00e4ngerte Chadi Riad mehr oder weniger freiwillig auf Rahimi. Der 30 Jahre alte St\u00fcrmer setzte den Ball aus der halben Drehung ins Tor. Yassine setzte mit seinem Treffer den Schlusspunkt.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beinahe-Blamage statt Gruppensieg: Marokko hat zum Abschluss der WM-Vorrunde den krassen Au\u00dfenseiter Haiti mit M\u00fche 4:2 (2:2) besiegt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":35031,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[10733,1935,95,96,10732,854],"class_list":["post-35030","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-europameisterschaften","tag-laenderspiel","tag-marokko","tag-morocco","tag-sportergebnis","tag-wm"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116813125677974827","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35030"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35030\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}