{"id":35287,"date":"2026-06-26T09:39:10","date_gmt":"2026-06-26T09:39:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/35287\/"},"modified":"2026-06-26T09:39:10","modified_gmt":"2026-06-26T09:39:10","slug":"internationaler-hilfseinsatz-wie-loerracher-aerzte-einem-jungen-aus-angola-ein-neues-leben-schenken-loerrach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/35287\/","title":{"rendered":"Internationaler Hilfseinsatz: Wie L\u00f6rracher \u00c4rzte einem jungen aus Angola ein neues Leben schenken &#8211; L\u00f6rrach"},"content":{"rendered":"<p>Humanit\u00e4re Hilfe ist f\u00fcr das Team der Abteilung f\u00fcr Kinderchirurgie &amp; Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus kein Fremdwort. Bereits mehrfach haben sich Mitarbeiter der Abteilung im Rahmen internationaler Hilfseins\u00e4tze engagiert und Kindern in ihren Heimatl\u00e4ndern medizinische Hilfe erm\u00f6glicht. Nun konnte erstmals ein junger Patient aus Angola in L\u00f6rrach behandelt werden.<\/p>\n<p>Der elfj\u00e4hrige <a href=\"https:\/\/www.verlagshaus-jaumann.de\/thema\/Junge\" title=\"Junge\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Junge<\/a> kam \u00fcber die Hilfsorganisation Friedensdorf International nach Deutschland, wie die Kliniken des Landkreises in einer Mitteilung schreiben. Er leidet an einer komplexen Harnr\u00f6hrenfehlbildung, die ihn im Alltag erheblich einschr\u00e4nkte. Da das Team der Kinderurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus auf die operative Korrektur solcher Fehlbildungen spezialisiert ist, wurde \u00fcber Friedensdorf International der Kontakt nach L\u00f6rrach hergestellt.<\/p>\n<p>Gemeinsame Operation <\/p>\n<p>Die Operation wurde von Chefarzt Dr. Tobias Berberich, gemeinsam mit Dr. Mazen Zeino, Leiter der Kinderurologie am Inselspital Bern, durchgef\u00fchrt. Beide Spezialisten kennen sich seit vielen Jahren und arbeiten nicht nur im klinischen Alltag, sondern auch in verschiedenen humanit\u00e4ren Projekten eng zusammen. <\/p>\n<p>\u201eEs ist immer wieder eine dankbare Aufgabe, wenn man einem Kind oder \u2013 wie in diesem Fall \u2013 einem mittlerweile schon gro\u00dfen Jungen durch einen Eingriff, den wir in unserer Abteilung routinem\u00e4\u00dfig durchf\u00fchren, zu einem normalen Leben verhelfen kann. Solche Operationen werden im Heimatland des Patienten oftmals nicht angeboten\u201c, berichtet Berberich. Auch Zeino zeigt sich mit dem Ergebnis des Eingriffs sehr zufrieden. Nach erfolgreicher Heilung wird der Junge voraussichtlich ein nahezu normales Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. \u201eGerade im Bereich der Kinderurologie gibt es zahlreiche, teilweise sehr komplexe Fehlbildungen, die in den Heimatl\u00e4ndern der betroffenen Kinder h\u00e4ufig nicht behandelt werden k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Berberich. <\/p>\n<p>Behandlung nach modernsten Standards <\/p>\n<p>\u201eOrganisationen wie Friedensdorf International sind f\u00fcr diese Kinder ein wahrer Segen. Sie erm\u00f6glichen ihnen eine Behandlung nach modernsten medizinischen Standards und damit die Chance auf ein neues Leben.\u201c <\/p>\n<p>Nach einem kurzen station\u00e4ren Aufenthalt im St. Elisabethen-Krankenhaus wird der Junge zun\u00e4chst noch in einer Einrichtung von Friedensdorf International weiter betreut, bevor er in seine Heimat Angola zur\u00fcckkehrt. Dort wird er bereits von seinen Eltern erwartet. Beide Spezialisten engagieren sich bei der Behandlung ehrenamtlich. Die Kosten f\u00fcr den station\u00e4ren Aufenthalt werden \u2013 trotz der wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen f\u00fcr Krankenh\u00e4user in Deutschland \u2013 von den Kliniken des Landkreises L\u00f6rrach getragen.<\/p>\n<p> Gro\u00dfe Dankbarkeit <\/p>\n<p> \u201eSich auch im Bereich der humanit\u00e4ren Hilfe zu engagieren, geh\u00f6rt zu unserem Selbstverst\u00e4ndnis. Dass wir einem Kind aus Angola gemeinsam mit unseren Partnern die Perspektive auf ein nahezu normales Leben erm\u00f6glichen konnten, erf\u00fcllt uns mit gro\u00dfer Dankbarkeit\u201c, sagt Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Klinischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Kliniken des Landkreises L\u00f6rrach. Die Abteilung f\u00fcr Kinderchirurgie &amp; Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhauses wird k\u00fcnftig im neuen Dreiland-Klinikum in das Eltern-Kind-Zentrum eingebettet. Schon heute bietet die Abteilung ein breites Spektrum an kinderchirurgischen, kinderurologischen, traumatologischen und orthop\u00e4dischen Behandlungen, wie die Kreiskliniken mitteilen.<\/p>\n<p> Die Versorgung orientiere sich an den aktuellen medizinischen Standards und ber\u00fccksichtige die besonderen Anforderungen des Wachstumsalters. Neben der medizinischen Expertise stehe die kindgerechte Betreuung im Mittelpunkt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Humanit\u00e4re Hilfe ist f\u00fcr das Team der Abteilung f\u00fcr Kinderchirurgie &amp; Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":35288,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[162,14205,8413,14204,14201,14203,14202,6808],"class_list":["post-35287","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-angola","tag-angola","tag-angoloa","tag-aerzte","tag-junge","tag-kreis-loerrach","tag-kreiskliniken","tag-loerrach-umgebung","tag-region-loerrach"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116815748463635832","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35287","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35287"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35287\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}