{"id":36074,"date":"2026-06-27T22:39:33","date_gmt":"2026-06-27T22:39:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/36074\/"},"modified":"2026-06-27T22:39:33","modified_gmt":"2026-06-27T22:39:33","slug":"wm-2026-iran-verpasst-sieg-gegen-aegypten-kann-aber-noch-weiterkommen-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/36074\/","title":{"rendered":"WM 2026: Iran verpasst Sieg gegen \u00c4gypten, kann aber noch weiterkommen &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Iran\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> hat im von Debatten begleiteten \u201ePride Match\u201c gegen \u00c4gypten unentschieden gespielt und kann allen Widrigkeiten zum Trotz auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase bei einer <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Fu%C3%9Fball\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fu\u00dfball<\/a>-Weltmeisterschaft hoffen. Die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei trennte sich nach einer dramatischen Schlussphase 1:1 (1:1) vom Team um Mohamed Salah, f\u00fcr das der Einzug ins Sechzehntelfinale schon vor dem Spiel feststand. Hinter dem punktgleichen Belgien belegte \u00c4gypten wegen des schlechteren Torverh\u00e4ltnisses Rang zwei.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im WM-Stadion von Seattle traf Mahmoud Saber f\u00fcr \u00c4gypten (5. Minute), Ramin Rezaeian glich f\u00fcr den Iran aus (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an \u00c4gyptens Torwart Ufa Schobeir (11.). Dennoch ist der Einzug in die K.-o.-Runde nach drei Remis als Gruppendritter immer noch m\u00f6glich \u2013 und das vor dem Hintergrund des Krieges der USA und Israels gegen das Land.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Um das Spiel gab es seit mehreren Monaten gro\u00dfen Wirbel. Die lokalen Organisatoren hatten schon vor der WM-Auslosung entschieden, die Partie im Rahmen des an diesem Wochenende stattfindenden \u201ePride Fest\u201c als \u201ePride Match\u201c auszurufen. Dabei sind Iran und \u00c4gypten weit davon entfernt, die Werte der LGBTQI+-Gemeinschaft zu teilen. Beide Nationen protestierten gegen das Label \u2013 erfolglos.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Stadion und rund um die Arena war vom \u201ePride Match\u201c trotzdem nicht so viel zu sehen. Einige Fans trugen Regenbogenfahnen und waren bunt geschminkt. Dass sich der Weltverband Fifa selbst nicht an Aktionen unter dem Pride-Motto beteiligen w\u00fcrde, war ohnehin klar gewesen. Mehr machte sich die politische Lage bemerkbar. Bei der iranischen Hymne waren im Stadion auch Pfiffe zu h\u00f6ren. Rund um die Spielst\u00e4tte demonstrierten Menschen unter anderem f\u00fcr einen \u201eRegimewechsel im Iran\u201c, f\u00fcr Frieden dort und gegen die Politik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auf dem Spielfeld nutzte \u00c4gypten seine erste Chance zur F\u00fchrung. Iran-Torwart Alireza Beiranvand kl\u00e4rte zun\u00e4chst nur unzureichend und wurde dann von Saber auch noch getunnelt.\u00a0Iran reagierte jedoch stark auf den fr\u00fchen R\u00fcckschlag. Zun\u00e4chst scheiterte Taremi vom Elfmeterpunkt noch an Schobeir. Dann lie\u00df Rezaeian die iranischen Fans jubeln. Nachdem Schobeir einen Schuss zun\u00e4chst noch pariert hatte, traf der 36-J\u00e4hrige aus ganz spitzem Winkel.<br \/>Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Tore bekamen die Zuschauer im Stadion keine mehr zu sehen \u2013 dramatisch wurde es trotzdem, weil der Treffer von Shojae Khalilzadeh (90.+3) f\u00fcr den Iran wegen Abseits nach VAR-\u00dcberpr\u00fcfung nicht z\u00e4hlte, sein Fu\u00df war im Abseits. Au\u00dferdem hatte Iran bei zwei Latten-Treffern Pech.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/22596aa5-115e-4fb1-a094-521844e6117f.jpg\"   alt=\"Jubel \u00fcber sein erstes Tor bei dieser WM: Kevin De Bruyne gegen Neuseeland.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Jubel \u00fcber sein erstes Tor bei dieser WM: Kevin De Bruyne gegen Neuseeland. Kaleb Tatum\/AP\/dpa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Parallelspiel schaffte Belgien nach zwei schwachen Partien zuvor letztlich m\u00fchelos den Einzug in die Runde der letzten 32. Das Team um Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungef\u00e4hrdet mit 5:1 (1:0) gegen Au\u00dfenseiter Neuseeland und machte nach zwei Remis zum Auftakt den Einzug in das Sechzehntelfinale perfekt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doppeltorsch\u00fctze Leandro Trossard (28. Minute\/50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern f\u00fcr den Erfolg der Belgier vor 52 497 Zuschauern gegen harmlose Neuseel\u00e4nder, die auch nach ihrer dritten Teilnahme nach 1982 und 2010 ohne Sieg bei einer WM bleiben. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 erzielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Iran hat im von Debatten begleiteten \u201ePride Match\u201c gegen \u00c4gypten unentschieden gespielt und kann allen Widrigkeiten zum Trotz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36075,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[7],"tags":[54,55,152,898,140,282,2827,412,284],"class_list":["post-36074","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aegypten","tag-aegypten","tag-egypt","tag-fussball","tag-fussball-wm","tag-iran","tag-leserdiskussion","tag-nahost","tag-sport","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116824477930421403","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36074\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}