{"id":36605,"date":"2026-06-28T23:25:10","date_gmt":"2026-06-28T23:25:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/36605\/"},"modified":"2026-06-28T23:25:10","modified_gmt":"2026-06-28T23:25:10","slug":"wm-2026-gruppensieg-verpasst-portugal-und-ronaldo-enttaeuschen-erneut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/36605\/","title":{"rendered":"WM 2026: Gruppensieg verpasst \u2013 Portugal und Ronaldo entt\u00e4uschen erneut"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">WM-Mitfavorit <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/portugal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Portugal<\/a> hat nach dem n\u00e4chsten schwachen Auftritt den Gruppensieg bei der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft verpasst. Im dritten und letzten Vorrunden-Spiel kam das Team von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/cristiano-ronaldo\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cristiano Ronaldo<\/a> nur zu einem sehr gl\u00fccklichen 0:0 gegen starke Kolumbianer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Platz eins in der Gruppe K ging damit v\u00f6llig verdient an die S\u00fcdamerikaner und hat f\u00fcr die auch einen vermeintlich gro\u00dfen Wert: Denn in der K.o.-Runde geht es jetzt zun\u00e4chst gegen Ghana und im Fall eines Erfolgs danach gegen den Sieger des n\u00e4chsten Schweizer Spiels.<\/p>\n<p>Portugal droht fr\u00fch Duell mit Spanien      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das liest sich zumindest auf dem Papier deutlich einfacher als der weitere Turnierpfad der Portugiesen: Ihr n\u00e4chster Gegner ist Kroatien. Dahinter lauert Spanien in einem m\u00f6glichen Achtelfinale. Das sind der aktuelle WM-Dritte und danach vielleicht der Europameister.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus Portugals Sicht ist das allerdings auch die Konsequenz f\u00fcr eine entt\u00e4uschende Vorrunde mit zwei schwachen Auftritten und einem nicht \u00fcberzubewertenden 5:0 gegen den Gruppenletzten Usbekistan. Gerade Ronaldo blieb wie schon beim 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo \u00fcber weite Strecken unsichtbar.<\/p>\n<p>25. WM-Spiel f\u00fcr Ronaldo      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sein einziger Benefit aus dieser Partie: Mit jetzt 25 WM-Eins\u00e4tzen zog der 41 Jahre alte St\u00fcrmer in der entsprechenden Statistik mit Lothar Matth\u00e4us gleich. Nur <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/lionel-messi\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lionel Messi<\/a> kommt in der Historie dieses Spiels auf noch mehr Weltmeisterschafts-Spiele.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wann immer ein s\u00fcdamerikanisches Team in Miami spielt, hat es dort faktisch ein Heimspiel. Rund 40.000 kolumbianische Fans waren gegen Portugal sogar noch lauter als die brasilianischen gegen Schottland oder die uruguayischen gegen Kap Verde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor allem sahen sie, dass ihr Team von Beginn an deutlich mehr Power entwickelte als die hoch gehandelten Portugiesen. Schon nach 59 Sekunden k\u00f6pfte der fr\u00fchere Bundesliga-Profi Jhon Cordoba (1. FC K\u00f6ln und Hertha BSC) nur knapp \u00fcber das gegnerische Tor.<\/p>\n<p>Kolumbien mit viel mehr Wucht      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Kolumbianer setzten den Portugiesen in jedem Drittel des Spielfelds zu. Vorne waren Angreifer Diaz, der wuchtige Cordoba und vor allem der starke Jhon Arias deutlich zielstrebiger als Ronaldo und Co. auf der anderen Seite. Das lag aber auch daran, das Kolumbiens Defensive derart kompakt stand, dass ihr namhafter Gegner kaum R\u00e4ume besa\u00df. Zeitweise agierte Portugals Offensive aus dem Stand.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Entsprechend sah in der ersten Halbzeit auch das Chancenverh\u00e4ltnis aus: In der 17. Minute zwang Cordoba den portugiesischen Torwart Diogo Costa zu einer starken Reaktion mit der linken Hand. Vier Minuten sp\u00e4ter kl\u00e4rte Ruben Neves den Ball nur kurz vor der eigenen Torlinie (21.).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Portugal wurde nur in einem ganz kurzen Zeitfenster gef\u00e4hrlich: In der 39. Minute scheiterte Br\u00fano Fernandes aus acht Metern Entfernung mit einem Schuss aus der Drehung am stark reagierenden Torwart Camilo Vargas. Im Nachsetzen versuchte sich Ronaldo erfolglos an einem Fallr\u00fcckzieher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz danach legte sich Joao Felix den Ball im Strafraum mit der Brust vor, schloss elegant im Fallen ab &#8211; schoss dabei aber knapp \u00fcber das Tor (42.). Mehr war von Portugals Offensive nicht zu sehen. Wie so h\u00e4ufig bei vergangenen Welt- und Europameisterschaften gelingt es diesem Team nicht, viele klangvolle Namen zu einem stimmigen Verbund zusammenzuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Daran \u00e4nderte sich auch nach der Pause nichts. Eine Kombination \u00fcber Diogo Dalot, Joao Felix und Ronaldo sah zwar vielversprechend aus (60.). Aber erstens schoss der Superstar den Ball am Tor vorbei. Und zweitens war er zuvor auch noch klar ins Abseits gelaufen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hinten waren die Portugiesen viel mehr besch\u00e4ftigt. Richard Rios von Benfica <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/lissabon\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lissabon<\/a> vergab die n\u00e4chste Gro\u00dfchance f\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kolumbien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kolumbien<\/a> (62.). Und dass Portugals bester Spieler diesmal der Torwart war, bewies Diogo Costa zum wiederholten Mal in der 66. Minute: Da parierte er einen abgef\u00e4lschten Schuss von Jhon Arias.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Je l\u00e4nger das Spiel dauerte, desto gl\u00fccklicher wurde das Ergebnis aus portugiesischer Sicht. In der 88. Minute flog ein Seitfallzieher von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/luis-suarez\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luis Suarez<\/a> \u00fcber das Tor. In der Nachspielzeit wurde sogar noch ein Kopfballtor von Davinson Sanchez aberkannt (90.+1). Der Torsch\u00fctze stand nur mit einer Schuhspitze im Abseits.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die DR Kongo hat sich mit einem packenden Tor-Comeback im letzten Gruppenspiel als achte afrikanische Mannschaft f\u00fcr die K.o.-Phase der Fu\u00dfball-WM qualifiziert. Das erst \u00fcber die interkontinentalen Playoffs ins Turnier gekommene Team gewann nach R\u00fcckstand 3:1 (0:1) gegen Usbekistan. Die DR Kongo sicherte sich in der Tabelle der Gruppendritten damit einen Platz unter den besten Acht. WM-Deb\u00fctant Usbekistan schied punktlos als Letzter aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit einem Traumtor hatte Sturm-Star Eldor Shomurodov (10. Minute) die fr\u00fche F\u00fchrung f\u00fcr Usbekistan erzielt. Der nur sieben Minuten sp\u00e4ter erzielte Ausgleich wurde von Schiedsrichter <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/felix-zwayer\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Felix Zwayer<\/a> nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/videobeweis\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Videobeweis<\/a> aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels zur\u00fcckgenommen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Fans der DR Kongo mussten lange warten, wurde dann aber belohnt: Yoane Wissa (68.) sorgte per Foulelfmeter f\u00fcr das verdiente zwischenzeitige 1:1. Joker Fiston Mayele (78.) gelang die F\u00fchrung f\u00fcr die Kongolesen, ehe Wissa (90.+1) in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor alles klarmachte.<\/p>\n<p>F\u00fchrung nach 22 Sekunden &#8211; Abseits      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Unter den 68.239 Fans in Atlanta wurde es bereits nach 22 Sekunden laut. Da hatte Shomurodov den Ball zum ersten Mal im kongolesischen Tor untergebracht. Doch der Angreifer von Basaksehir Istanbul stand im Abseits.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wenige Minuten sp\u00e4ter l\u00f6ste Shomurodov es technisch brillant. Der 30-J\u00e4hrige lupfte einen Hackenpass von Abbosbek Fayzullayev im Strafraum aus spitzem Winkel \u00fcber Kongos Torwart Lionel Mpasi. Nathanael Mbuku traf zwar kurz darauf zum 1:1, doch der 24-J\u00e4hrige hatte vorher seinen Gegenspieler im Gesicht getroffen.<\/p>\n<p>DR Kongo dominiert 2. Halbzeit      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dann wurde es von den Chancen her d\u00fcrftig. Die DR Kongo trug ihr Spiel sehr linkslastig vor, worauf sich Usbekistan einstellte. Das Team von Italiens Ex-Weltmeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/fabio-cannavaro\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fabio Cannavaro<\/a> wiederum fiel offensiv nur ein, Shomurodov mit langen B\u00e4llen zu bedienen. Auch dies war nicht schwer zu verteidigen. Wissa (29.) hatte eine gute Chance, doch sein Schuss aus gut zehn Metern flog weit \u00fcber das Tor.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die DR Kongo dr\u00fcckte nun auf den Ausgleich, dominierte die zweite Halbzeit. Die n\u00e4chste gute Chance hatte allerdings Shomurodov (51.), dessen Lupfer knapp \u00fcber das Tor ging. Dann foulte Abduqodir Khusanov im Strafraum seinen Gegenspieler, Wissa verwandelte den Elfmeter sicher. Und dann verwandelten Mayeles und noch mal Wissa das Stadion in ein Tollhaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WM-Mitfavorit Portugal hat nach dem n\u00e4chsten schwachen Auftritt den Gruppensieg bei der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft verpasst. 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