{"id":3704,"date":"2026-04-19T19:50:34","date_gmt":"2026-04-19T19:50:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3704\/"},"modified":"2026-04-19T19:50:34","modified_gmt":"2026-04-19T19:50:34","slug":"terror-in-nigeria-170-tote-bei-massaker-im-bundesstaat-kwara","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3704\/","title":{"rendered":"Terror in Nigeria: 170 Tote bei Massaker im Bundesstaat Kwara"},"content":{"rendered":"<p>Der nigerianische Bundesstaat Kwara ist Schauplatz eines der blutigsten Terrorangriffe der letzten Jahre geworden. Nach einem brutalen \u00dcberfall bewaffneter Kommandos auf das Dorf Woro ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 170 gestiegen. Suchtrupps finden in der umliegenden Vegetation st\u00fcndlich weitere Leichen.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-01\/nigeria-terrorismus-angriff-glaeubige-entfuehrungen.html\" title=\"Nigeria: \u00dcber 160 Gl\u00e4ubige bei Angriff auf zwei Kirchen verschleppt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/01\/12\/15\/1768228006090.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Nigeria: \u00dcber 160 Gl\u00e4ubige bei Angriff auf zwei Kirchen verschleppt\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der Angriff ereignete sich im Bundesstaat Kaduna, einer der instabilsten Regionen des Landes. Zeugenaussagen zufolge kamen die Angreifer in gro\u00dfer Zahl, umzingelten die &#8230;\n     <\/p>\n<p>Mario Galgano &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Was zun\u00e4chst als Anschlag mit etwa 62 Todesopfern gemeldet wurde, hat sich nach Angaben des nigerianischen Roten Kreuzes und lokaler Sicherheitskr\u00e4fte zu einer breiteren Trag\u00f6die ausgeweitet. Laut Augenzeugenberichten und lokalen Abgeordneten handelt es sich um den t\u00f6dlichsten Angriff des laufenden Jahres in der Region an der Grenze zum Bundesstaat Niger \u2013 einer Zone, die zunehmend von Pl\u00fcnderungen, Entf\u00fchrungen und dschihadistischer Gewalt heimgesucht wird.<\/p>\n<p>Der verweigerte Treueid auf die Scharia <\/p>\n<p>Anwohner berichten, dass die Angreifer am vergangenen Dienstag keine Unbekannten waren: Es soll sich um Dschihadisten handeln, die bereits in der Vergangenheit im Dorf gepredigt hatten.<\/p>\n<p>Dieses Mal forderten die Extremisten von der Bev\u00f6lkerung jedoch ultimativ, der Republik Nigeria die Treue aufzuk\u00fcndigen und sich stattdessen der Scharia, der Auslegung des islamischen Rechts, zu unterwerfen. Als die Dorfbewohner sich weigerten, er\u00f6ffneten die Milizen das Feuer. Sp\u00e4ter brannten sie H\u00e4user und Gesch\u00e4fte nieder und verw\u00fcsteten den Ort.<\/p>\n<p>Massive Suchoperationen im Buschland <\/p>\n<p>Die Sprecherin der Polizei des Bundesstaates Kwara best\u00e4tigte, dass Polizei und Armee f\u00fcr eine gro\u00dfangelegte Such- und Rettungsaktion mobilisiert wurden. \u201eDie Einheiten durchk\u00e4mmen das Buschland, um \u00dcberlebende und Vermisste zu finden.\u201c Eine endg\u00fcltige Best\u00e4tigung der Opferzahlen seitens der Regierung steht noch aus, da viele Bewohner in Panik in die umliegende Wildnis geflohen sind.<\/p>\n<p>Internationaler Druck auf Abuja <\/p>\n<p>Angesichts des Massakers von Woro steigt der Druck auf die nigerianische Regierung unter Pr\u00e4sident Bola Tinubu. International wird die Sicherheitslage im bev\u00f6lkerungsreichsten Land Afrikas mit Sorge beobachtet. Bereits im vergangenen Jahr hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump Nigeria scharf kritisiert und der Regierung vorgeworfen, insbesondere christliche Gemeinschaften nicht ausreichend vor islamistischen \u00dcbergriffen und Massenentf\u00fchrungen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Obwohl die nigerianischen Beh\u00f6rden Vorw\u00fcrfe einer systematischen Verfolgung von Christen stets zur\u00fcckgewiesen haben, verdeutlicht dieser j\u00fcngste Angriff in Kwara, wie fragil die staatliche Ordnung in den l\u00e4ndlichen Gebieten Zentral-Nigerias geworden ist. Die Region ist zum Schauplatz eines komplexen Konflikts geworden, in dem dschihadistische Ideologie, Banditentum und religi\u00f6se Intoleranz zusammengehen.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der nigerianische Bundesstaat Kwara ist Schauplatz eines der blutigsten Terrorangriffe der letzten Jahre geworden. 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