{"id":3967,"date":"2026-04-19T23:12:08","date_gmt":"2026-04-19T23:12:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3967\/"},"modified":"2026-04-19T23:12:08","modified_gmt":"2026-04-19T23:12:08","slug":"ausbruch-des-marburg-virus-in-aethiopien-who-meldet-mehrere-todesfaelle-durch-das-haemorrhagische-fieber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/3967\/","title":{"rendered":"Ausbruch des Marburg-Virus in \u00c4thiopien &#8211; WHO meldet mehrere Todesf\u00e4lle durch das h\u00e4morrhagische Fieber"},"content":{"rendered":"<p>Dies ist laut WHO der erste best\u00e4tigte Ausbruch des Marburg-Virus in \u00c4thiopien. \u201eDer erste Nachweis des Marburg-Virus in \u00c4thiopien ist eine deutliche Warnung, wie schnell virale Bedrohungen auch in neuen Regionen auftauchen k\u00f6nnen\u201c, sagt Salim S. Abdool Karim, Leiter des CDC-Notfallgremiums f\u00fcr Afrika. \u201eEs unterstreicht die Notwendigkeit von guten \u00dcberwachungsnetzwerken und schnellen M\u00f6glichkeiten der Diagnose in Afrika.\u201c<\/p>\n<p>Kontaktverfolgung und Seuchenschutzma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>In dem betroffenen Gebiet wurden inzwischen verst\u00e4rkten Seuchenschutzma\u00dfnahmen eingeleitet. 206 Personen, die Kontakt mit den erkrankten Patienten hatten, stehen unter Beobachtung. \u201eIm betroffenen Gebiet wurden zwei lokale Kliniken zu Behandlungszentren umfunktioniert, in Haus-zu-Haus-Besuchen suchen Mitarbeiter nach weiteren F\u00e4llen und Kontaktpersonen\u201c, berichtet die WHO. Sie geht davon aus, dass die Fallzahlen noch steigen werden.\n<\/p>\n<p>\u201eDie Priorit\u00e4t ist es momentan, infizierte Personen zu identifizieren und unter Quarant\u00e4ne zu stellen, um eine weitere Ansteckung zu verhindern\u201c, erkl\u00e4rt Pontiano Kaleebu, Leiter des Uganda Virus Research Institute. \u201eDenn bisher gibt es keine zugelassenen Medikamente oder Impfstoffe gegen das Marburg-Fieber. Eine schnelle Eingrenzung der Seuche, \u00dcberwachung und Kontaktverfolgung sind daher essenziell.\u201c Zudem erh\u00f6ht sich die \u00dcberlebenschance erkrankter Patienten erheblich, wenn sie medizinisch versorgt werden.\n<\/p>\n<p>Wie hoch ist das Risiko einer weiteren Ausbreitung?<\/p>\n<p>Die WHO bewertet das Risiko durch diesen Marburg-Ausbruch in \u00c4thiopien auf nationaler Ebene als hoch, auf regionaler Ebene als moderat ein. \u201eDas betroffene Gebiet ist zwar weit von der \u00e4thiopischen Hauptstadt und gr\u00f6\u00dferen internationalen Flugh\u00e4fen entfernt, aber es gibt von Jinka aus direkte Stra\u00dfenverbindungen in das benachbarte Kenia und in den S\u00fcden des Sudan\u201c, berichtet die WHO. Daher ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass infizierte Personen das Marburg-Virus unwissentlich in diese L\u00e4nder bringen.\n<\/p>\n<p>Global betrachtet gibt es vorerst keine Seuchenwarnung. \u201eBislang wurde keine \u00dcbertragung auf internationaler Ebene best\u00e4tigt\u201c, so die WHO. Allerdings bleibe das potenzielle Risiko f\u00fcr eine weitere Ausbreitung bestehen. Das liegt auch daran, dass es bisher nur wenige Informationen aus dem betroffenen Gebiet gibt. Noch ist daher unklar, wie weit sich der Ausbruch schon ausgebreitet hat. Neben Einsatzteams der WGHO und der CDC hat sich auch das afrikanische Zentrum f\u00fcr Seuchenschutz (Africa CDC) eingeschaltet und unterst\u00fctzt die \u00e4thiopischen Beh\u00f6rden bei Diagnose und \u00dcberwachung.\n<\/p>\n<p>Quelle: World Health Organization WHO, Global Virus Network<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t<\/p>\n<p>27. November 2025\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t &#8211; Nadja Podbregar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dies ist laut WHO der erste best\u00e4tigte Ausbruch des Marburg-Virus in \u00c4thiopien. \u201eDer erste Nachweis des Marburg-Virus in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3968,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[105,2649,106,2650,2651,2652,2653,2654,2600],"class_list":{"0":"post-3967","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aethiopien","8":"tag-aethiopien","9":"tag-epidemie","10":"tag-ethiopia","11":"tag-haemorrhagisches-fieber","12":"tag-infektion","13":"tag-marburg-virus","14":"tag-seuche","15":"tag-seuchenschutz","16":"tag-virus"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3967"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3967\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}