{"id":39944,"date":"2026-07-07T06:28:16","date_gmt":"2026-07-07T06:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/39944\/"},"modified":"2026-07-07T06:28:16","modified_gmt":"2026-07-07T06:28:16","slug":"wahlen-in-sambia-streit-ueber-armee-und-wahlregeln-waechst-eu-entsendet-wahlbeobachter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/39944\/","title":{"rendered":"Wahlen in Sambia:\u00a0Streit \u00fcber Armee und Wahlregeln w\u00e4chst \u2013\u00a0EU entsendet Wahlbeobachter"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union entsendet eine Wahlbeobachtungsmission nach Sambia, w\u00e4hrend sich der Streit \u00fcber die Rolle des Milit\u00e4rs und die Regeln des Wahlkampfs versch\u00e4rft. Die allgemeinen Wahlen finden am 13. August 2026 statt. Juristen und zivilgesellschaftliche Organisationen warnen vor m\u00f6glichen Eingriffen in die Versammlungsfreiheit und die zivile Kontrolle des Wahlprozesses. Pr\u00e4sident Hakainde Hichilema verspricht dagegen freie, faire und friedliche Wahlen.<\/p>\n<p>EU schickt landesweit Wahlbeobachter<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU reagiert mit der Mission auf eine formelle Einladung der sambischen Regierung. Die Hohe Vertreterin der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, ernannte den irischen Europaabgeordneten Michael McNamara zum Leiter der Wahlbeobachtung.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Kernteam aus elf Wahlexperten soll Ende Juni in Sambia eintreffen. Sp\u00e4ter werden 32 Langzeitbeobachter in verschiedene Landesteile entsandt. Kurz vor dem Wahltag kommen weitere 32 Kurzzeitbeobachter hinzu.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mission soll den Wahlprozess unabh\u00e4ngig und unparteiisch anhand der sambischen Gesetze sowie internationaler und regionaler Standards bewerten. Dazu geh\u00f6ren die Registrierung der W\u00e4hler, der Wahlkampf, die Arbeit der Wahlbeh\u00f6rden, die Abstimmung und die Ausz\u00e4hlung der Stimmen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie EU hat seit 2001 jede allgemeine Wahl in Sambia beobachtet. Das ist ein Zeichen unserer langj\u00e4hrigen Partnerschaft\u201c, <a href=\"https:\/\/www.eeas.europa.eu\/eeas\/zambia-european-union-deploys-election-observation-mission-1_en\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rte<\/a> McNamara. Es handelt sich um die sechste EU-Wahlbeobachtungsmission in dem s\u00fcdafrikanischen Land.<\/p>\n<p>Armeechef ger\u00e4t wegen \u00c4u\u00dferungen unter Druck<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entsendung f\u00e4llt in eine Phase wachsender Auseinandersetzungen \u00fcber die Zust\u00e4ndigkeiten staatlicher Institutionen. Ein B\u00fcndnis sambischer Nichtregierungsorganisationen verlangt vom Oberbefehlshaber des Heeres, Generalleutnant Geoffrey Zyeele, \u00c4u\u00dferungen zur Sicherung der \u00f6ffentlichen Ordnung w\u00e4hrend der Wahlen zur\u00fcckzunehmen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/fokus-afrika.de\/praesident-hichilema-ernennt-neuen-armeechef-und-weitere-hochrangige-beamte\/\" type=\"post\" id=\"10789\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zyeele soll bei einem \u00f6ffentlichen Auftritt in der Ostprovinz erkl\u00e4rt haben, die Armee werde vor, w\u00e4hrend und nach den Wahlen keine Handlungen zulassen, die Frieden und Ordnung gef\u00e4hrdeten.<\/a> Die Organisationen sehen darin eine \u00dcberschreitung der verfassungsrechtlichen Grenzen zwischen Armee und Polizei.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Juristin Linda Kasonde bezeichnete die \u00c4u\u00dferungen im Namen des B\u00fcndnisses als \u201everfassungsrechtlich unzul\u00e4ssig und zutiefst alarmierend\u201c. Sie k\u00f6nnten den demokratischen Charakter der Wahlen und die b\u00fcrgerlichen Freiheiten der Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sambische Armee sei in erster Linie f\u00fcr die Verteidigung der staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t und der territorialen Unversehrtheit gegen \u00e4u\u00dfere Bedrohungen zust\u00e4ndig, erkl\u00e4rte das B\u00fcndnis. Die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit falle dagegen in den Verantwortungsbereich der Polizei.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Einsatz des Milit\u00e4rs im Inneren sei nur unter eng begrenzten au\u00dfergew\u00f6hnlichen Bedingungen zul\u00e4ssig. Dazu k\u00f6nnten ein erkl\u00e4rter Notstand oder andere gesetzlich geregelte Ausnahmesituationen geh\u00f6ren. Solche Voraussetzungen l\u00e4gen derzeit nicht vor.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Organisationen forderten Pr\u00e4sident Hichilema in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkr\u00e4fte auf, die Grenzen eines m\u00f6glichen Armeeeinsatzes \u00f6ffentlich klarzustellen. Eine Reaktion des Heeres lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p>Juristen widersprechen der Wahlkommission<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die geplante Steuerung des Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfs durch die Wahlkommission sorgt f\u00fcr Widerstand. Die Law Association of Zambia, der sambische Juristenverband, verlangt von der Electoral Commission of Zambia die R\u00fccknahme eines vorgesehenen Zeitplans f\u00fcr Wahlkampfveranstaltungen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Pr\u00e4sident des Verbandes, Arnold Kaluba, fordert umfassende Gespr\u00e4che mit Parteien, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Religionsgemeinschaften, bevor neue Regeln in Kraft treten. Ma\u00dfnahmen, die politische Versammlungen betreffen, m\u00fcssten rechtm\u00e4\u00dfig, angemessen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Streit begann nach einer Ank\u00fcndigung des leitenden Wahlbeamten Brown Kasaro. Die Kommission plant ein festes Programm f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftritte der Pr\u00e4sidentschaftskandidaten, um \u00dcberschneidungen zu vermeiden und allen Bewerbern einen geordneten Wahlkampf zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Juristen kritisieren nicht das Ziel, Veranstaltungen zu koordinieren, sondern das Verfahren. Betroffene Parteien seien erst einbezogen worden, nachdem die Kommission ihre Absicht bereits \u00f6ffentlich gemacht habe.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDer Auftrag der Kommission besteht darin, Wahlen zu organisieren, nicht darin, den Parteien vorzuschreiben, wie sie mit den W\u00e4hlern in Kontakt treten\u201c, erkl\u00e4rte Kaluba.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die bisherige Anweisung betrifft nach einer Klarstellung der Regierung ausschlie\u00dflich Veranstaltungen mit Pr\u00e4sidentschaftskandidaten. Bewerber um Sitze im Parlament sowie Kandidaten f\u00fcr B\u00fcrgermeister\u00e4mter und kommunale Mandate k\u00f6nnen ihre Wahlkampfaktivit\u00e4ten fortsetzen.<\/p>\n<p>Hichilema verspricht einen friedlichen Urnengang<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00e4sident Hichilema hat den Vorw\u00fcrfen und Warnungen ein \u00f6ffentliches Versprechen f\u00fcr glaubw\u00fcrdige Wahlen entgegengesetzt. <a href=\"https:\/\/fokus-afrika.de\/praesident-hichilema-verspricht-freie-und-faire-wahlen-in-sambia\/\" type=\"post\" id=\"25940\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bei einer religi\u00f6sen Veranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Lusaka erkl\u00e4rte er, die Abstimmung werde frei, fair und friedlich verlaufen.<\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir werden die Tradition friedlicher Wahlen in unserem Land bewahren\u201c, sagte Hichilema im Mulungushi International Conference Centre. Sambia werde auch nach dem Urnengang als geeintes Land bestehen bleiben.<\/p>\n<p><img data-od-replaced- data-od-xpath=\"\/HTML\/BODY\/DIV[@id='page']\/*[1][self::DIV]\/*[3][self::MAIN]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[3][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[2][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[25][self::DIV]\/*[1][self::FIGURE]\/*[1][self::IMG]\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/HLfp1s7asAAuYMr-1024x683-jpeg.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28384 size-full\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Pr\u00e4sident erinnerte an den Wahlkampf 2021, als Oppositionsveranstaltungen wenige Monate vor der Abstimmung mit Tr\u00e4nengas aufgel\u00f6st worden seien. Er trage die Verantwortung daf\u00fcr, dass sich solche Vorg\u00e4nge in diesem Jahr nicht wiederholten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahlkampfveranstaltungen sollten den Parteien dazu dienen, der Bev\u00f6lkerung ihre Programme vorzustellen. Bewerber um \u00f6ffentliche \u00c4mter m\u00fcssten bereit sein, den Menschen zu dienen und pers\u00f6nliche Interessen zur\u00fcckzustellen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hichilema hatte die Pr\u00e4sidentschaftswahl 2021 gegen den damaligen Staatschef Edgar Lungu gewonnen. Er bewirbt sich nun um eine zweite Amtszeit.<\/p>\n<p>Opposition verspricht Verzicht auf Vergeltung<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Teile der Opposition bem\u00fchen sich um eine vers\u00f6hnliche Sprache. Brian Mundubile, Pr\u00e4sidentschaftskandidat der National Reconciliation Party of Unity and Progress, erkl\u00e4rte bei einer Kundgebung in Kabwe, Anh\u00e4nger der Regierungspartei United Party for National Development m\u00fcssten bei einem Machtwechsel keine Verfolgung bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir werden keine Vergeltung \u00fcben\u201c, sagte Mundubile. Regierungsanh\u00e4nger sollten weder ihr Eigentum verkaufen noch das Land verlassen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An Hichilema gerichtet erkl\u00e4rte der Oppositionspolitiker, er werde ihn im Fall einer Wahlniederlage als ehemaligen Staatspr\u00e4sidenten respektieren. <a href=\"https:\/\/fokus-afrika.de\/praesident-hichilema-entlaesst-zwei-minister\/\" type=\"post\" id=\"24875\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zugleich warf er ihm vor, das Land schlecht gef\u00fchrt zu haben.<\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aussagen sind Teil des Versuchs der Opposition, sich als Kraft der nationalen Auss\u00f6hnung zu pr\u00e4sentieren. Das oppositionelle Lager bleibt jedoch auf mehrere Parteien, B\u00fcndnisse und Pr\u00e4sidentschaftskandidaten verteilt.<\/p>\n<p>Reformen kurz vor der Wahl bleiben umstritten<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Institute for Security Studies sieht die Glaubw\u00fcrdigkeit des Urnengangs zunehmend von der Arbeit der Wahlkommission, der Justiz und anderer staatlicher Kontrollorgane abh\u00e4ngig. Sambia hat seit der R\u00fcckkehr zum Mehrparteiensystem mehrere friedliche Regierungswechsel erlebt, wird aber weiterhin mit Einschr\u00e4nkungen bei politischen und b\u00fcrgerlichen Freiheiten konfrontiert.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders umstritten sind Verfassungs- und Wahlrechts\u00e4nderungen, die innerhalb des letzten Jahres beschlossen wurden. Das Parlament wurde von 156 auf 226 direkt gew\u00e4hlte Wahlkreise erweitert. Hinzu kommen 40 Sitze, die \u00fcber ein Verh\u00e4ltniswahlsystem an Frauen, junge Menschen und Menschen mit Behinderungen vergeben werden sollen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wahlkommission schuf im Zuge einer Neufestlegung der Wahlkreise 70 zus\u00e4tzliche Direktmandate. Kritiker werfen der Regierung vor, die neue Wahlkarte k\u00f6nne einzelne politische Hochburgen bevorzugen. Das Institute for Security Studies verweist zugleich darauf, dass die Verteilung der zus\u00e4tzlichen Sitze zwischen Regierungs- und Oppositionsregionen kein einheitliches Muster erkennen lasse.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Kritik richtet sich gegen eine Verk\u00fcrzung der \u00f6ffentlichen \u00dcberpr\u00fcfung des W\u00e4hlerregisters von 90 auf 14 Tage sowie gegen neue Regeln zur Zulassung von Kandidaten. Der sambische Juristenverband und zivilgesellschaftliche Gruppen warnen au\u00dferdem vor Bestimmungen, die Versammlungen oder politische Aktivit\u00e4ten einschr\u00e4nken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rund 8,7 Millionen Menschen sind als W\u00e4hler registriert. Eine vom Institut angef\u00fchrte Afrobarometer-Erhebung ergab, dass 86 Prozent der Sambier Wahlen als bestes Verfahren zur Auswahl politischer F\u00fchrungskr\u00e4fte ansehen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Mission wird nach dem Wahltag eine vorl\u00e4ufige Bewertung ver\u00f6ffentlichen. Ein abschlie\u00dfender Bericht soll nach Beendigung des gesamten Wahlverfahrens den sambischen Beh\u00f6rden, Parteien und weiteren Beteiligten \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p><img data-od-xpath=\"\/HTML\/BODY\/DIV[@id='page']\/*[1][self::DIV]\/*[3][self::MAIN]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[3][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[2][self::DIV]\/*[1][self::DIV]\/*[40][self::IMG]\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"metis-img-pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/837e80fa7814463d97058a2a0811fa2e.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Union entsendet eine Wahlbeobachtungsmission nach Sambia, w\u00e4hrend sich der Streit \u00fcber die Rolle des Milit\u00e4rs und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39945,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[15310,436,532,389,4264,311,2104,312],"class_list":["post-39944","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sambia","tag-15310","tag-eu","tag-militaer","tag-opposition","tag-praesident","tag-sambia","tag-wahlen","tag-zambia"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116877282646740176","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39944\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}