{"id":40995,"date":"2026-07-11T08:45:07","date_gmt":"2026-07-11T08:45:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/40995\/"},"modified":"2026-07-11T08:45:07","modified_gmt":"2026-07-11T08:45:07","slug":"uno-geldkuerzung-gefaehrden-die-humanitaere-versorgung-von-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/40995\/","title":{"rendered":"UNO: Geldk\u00fcrzung gef\u00e4hrden die humanit\u00e4re Versorgung von Frauen"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Beginn des Jahres 2025 haben mindestens eine Million Frauen und M\u00e4dchen den Zugang zu essenziellen humanit\u00e4ren Dienstleistungen verloren. Dies geht aus dem Bericht \u201eBeyond the Breaking Point\u201c hervor, den die Organisation UN Women ver\u00f6ffentlicht hat. Die UN-Sonderorganisation weist auf die Gefahr eines Zusammenbruchs von Frauenstrukturen in internationalen Krisenregionen hin, die durch deutliche Reduzierungen der internationalen Finanzierung verursacht wird.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-07\/vatikan-uno-hiv-versorgung-entwicklungslaender-verbessern.html\" title=\"Vatikan\/UNO: HIV-Versorgung in Entwicklungsl\u00e4ndern verbessern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2022\/11\/25\/10\/1669367281708.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Vatikan\/UNO: HIV-Versorgung in Entwicklungsl\u00e4ndern verbessern\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Auf der hochrangigen Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema HIV\/Aids mit dem Titel \u201eGemeinsam gegen das Ende von Aids\u201c in New York hat die Mission des St\u00e4ndigen Beobachters des &#8230;\n     <\/p>\n<p>Mario Galgano &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Nach Angaben von UN-Women sind derzeit weltweit etwa 120 Millionen Frauen und M\u00e4dchen auf humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung und Schutzma\u00dfnahmen angewiesen. Lokale Organisationen, die in Gebieten wie Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo oder Haiti t\u00e4tig sind, m\u00fcssen ihre Dienstleistungen einschr\u00e4nken oder einstellen, obwohl der Bedarf in diesen Regionen hoch ist.<\/p>\n<p>Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 855 Organisationen in 52 von Konflikten und Krisen betroffenen Staaten. Nahezu neun von zehn der befragten Institutionen k\u00f6nnen dem gestiegenen Hilfebedarf nicht mehr gerecht werden. Einen Zuwachs der Nachfrage verzeichnen 84 Prozent der Organisationen, w\u00e4hrend 63 Prozent ihre Ma\u00dfnahmen in abgelegenen Gebieten reduzieren mussten. Zudem berichten 86 Prozent der Einrichtungen von einer Zunahme geschlechtsspezifischer Gewalt, w\u00e4hrend 62 Prozent die Schlie\u00dfung oder Verkleinerung von Schutzr\u00e4umen f\u00fcr Frauen melden. Um die Kernleistungen aufrechterhalten zu k\u00f6nnen, arbeiten fast zwei Drittel des Personals ohne Entlohnung, und nahezu die H\u00e4lfte der Organisationen verweist auf eine starke \u00dcberlastung der Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Sofia Calltorp, die Leiterin des Bereichs Humanit\u00e4re Aktion bei UN-Women, kommentierte die Lage mit den Worten, dass \u201ejeder Dollar, der Frauenorganisationen entzogen wird, ein Dollar ist, der den \u00dcberlebenden von Gewalt, den vertriebenen M\u00fcttern und den M\u00e4dchen, die die Schule abbrechen m\u00fcssen, entzogen wird\u201c. Sie forderte ein verst\u00e4rktes Engagement der Staatengemeinschaft zur Absicherung dieser Organisationen, die eine tragende Rolle bei der Versorgung, dem Schutz der Rechte und der Friedenssicherung einnehmen.<\/p>\n<p>(sir)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit dem Beginn des Jahres 2025 haben mindestens eine Million Frauen und M\u00e4dchen den Zugang zu essenziellen humanit\u00e4ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":40996,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[105,106,15994,883,647,15996,15995,15993],"class_list":["post-40995","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aethiopien","tag-aethiopien","tag-ethiopia","tag-frauenorganisationen","tag-geschlechtsspezifische-gewalt","tag-humanitaere-hilfe","tag-krisengebiete","tag-mittelkuerzungen","tag-un-women"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116900470601872194","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40995"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40995\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}