{"id":4106,"date":"2026-04-20T01:19:45","date_gmt":"2026-04-20T01:19:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4106\/"},"modified":"2026-04-20T01:19:45","modified_gmt":"2026-04-20T01:19:45","slug":"christenverfolgung-die-terroristen-gehen-noch-brutaler-vor-trumps-nigeria-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4106\/","title":{"rendered":"Christenverfolgung: \u201eDie Terroristen gehen noch brutaler vor\u201c \u2013 Trumps Nigeria-Problem"},"content":{"rendered":"<p>Islamisten haben in Nigeria offenbar erneut Christen in ihrer Kirche \u00fcberfallen und verschleppt. F\u00fcr Donald Trumps evangelikale Basis sind die Vorf\u00e4lle zu einem zentralen Bezugspunkt geworden \u2013 und erh\u00f6hen den Druck auf Washington, sichtbar zu handeln.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Neun Millionen Dollar ist <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/nigeria-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/nigeria-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nigeria<\/a> derzeit die politische Schadensbegrenzung wert. Mit der Beauftragung einer US-Lobbyfirma versucht die Regierung in Abuja, in Washington die eigene Sicht auf die Sicherheitslage zu vermitteln. Die PR-Experten sollen den Vorwurf einer gezielten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/christenverfolgung\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/christenverfolgung\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christenverfolgung<\/a> entkr\u00e4ften \u2013 und zugleich das ohnehin angeschlagene Image der Sicherheitsbeh\u00f6rden aufpolieren.  <\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der j\u00fcngsten Nervosit\u00e4t ist ein Vorfall im Bundesstaat Kaduna, der das Potenzial hat, Nigeria erneut auf das Radar von US-Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump zu bringen<\/a>. Kirchenvertreter und Dorfbewohner sagen, bewaffnete M\u00e4nner h\u00e4tten w\u00e4hrend des Gottesdienstes mehrere Kirchen im Dorf Kurmin Wali \u00fcberfallen und mehr als 160 Gl\u00e4ubige verschleppt.<\/p>\n<p>\u201eDie Angreifer kamen in gro\u00dfer Zahl, blockierten die Eing\u00e4nge der Kirchen und zwangen die Gl\u00e4ubigen hinaus in den Busch\u201c, erz\u00e4hlt der Geistliche Joseph Hayab, Vorsitzender der Christlichen Vereinigung Nigerias f\u00fcr den Norden des Landes. Ein Sicherheitsbericht, der f\u00fcr die Vereinten Nationen erstellt wurde und aus dem die Nachrichtenagentur AFP zitierte, sprach ebenfalls von Angriffen auf mehrere Kirchen und der Entf\u00fchrung von mehr als 100 Menschen.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden reagierten zun\u00e4chst mit scharfer Zur\u00fcckweisung. Der Polizeichef des Bundesstaates erkl\u00e4rte, es gebe \u201ekeine Informationen\u201c \u00fcber eine Entf\u00fchrung, der Sicherheitskommissar sprach von einer \u201ev\u00f6llig falschen Erz\u00e4hlung\u201c und politisch motivierten Berichten.  <\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter folgte die Kehrtwende: Die nationale Polizei best\u00e4tigte, dass es tats\u00e4chlich zu der Massenentf\u00fchrung gekommen sei. Die fr\u00fcheren Stellungnahmen w\u00e4ren missverstanden worden, hie\u00df es nun, Sicherheitskr\u00e4fte seien im Einsatz, Such- und Rettungsoperationen liefen. <\/p>\n<p>In den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/usa-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/usa-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> f\u00fcgt sich der Vorfall nahtlos in ein Narrativ ein, das in Trump-nahen evangelikalen Kreisen seit Monaten an Bedeutung gewinnt: Christen in Nigeria seien systematisch Ziel von Gewalt, der Staat sch\u00fctze sie nicht ausreichend.  <\/p>\n<p>Diese Sichtweise pr\u00e4gt auch die Wahrnehmung des Pr\u00e4sidenten, der zu Weihnachten US-Luftangriffe auf mutma\u00dfliche islamistische Stellungen im Nordwesten Nigerias anordnen lie\u00df. Trump sprach damals von einem Schlag gegen Terroristen, die gezielt Christen angreifen w\u00fcrden, und drohte weitere Milit\u00e4raktionen an, sollte wieder Christen get\u00f6tet werden.  <\/p>\n<p>Nigerias Au\u00dfenminister Yusuf Maitama Tuggar versuchte, den Angriff herunterzuspielen. Es habe sich um eine gemeinsame Operation zur Bek\u00e4mpfung von Terroristen gehandelt, sagte er, dies habe \u201enichts mit einer bestimmten Religion\u201c zu tun. Opfer von Entf\u00fchrungen und Anschl\u00e4gen seien Muslime ebenso wie Christen.<\/p>\n<p>Viele Aktivisten in Nigeria widersprechen dieser Darstellung entschieden. Sie berichten von gezielten Angriffen auf christliche Gemeinden und werfen den Sicherheitskr\u00e4ften vor, bei \u00dcbergriffen auf Christen langsamer oder gar nicht zu reagieren. <\/p>\n<p>Der Pastor Ezekiel Dachomo etwa sprach gegen\u00fcber WELT von Hunderten F\u00e4llen, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6928679c53b08e325e21c88f\/nigeria-ausloeschung-der-christen-die-erschreckende-untaetigkeit-der-muslimischen-regierung.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6928679c53b08e325e21c88f\/nigeria-ausloeschung-der-christen-die-erschreckende-untaetigkeit-der-muslimischen-regierung.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die er selbst dokumentiert und \u00fcberpr\u00fcft habe.<\/a> In vielen Situationen seien Sicherheitskr\u00e4fte bei Gewalt gegen Muslime rasch eingeschritten, Angriffe auf Christen dagegen unbeachtet geblieben. <\/p>\n<p>Gleichzeitig ist die Datenlage umstritten. Die \u201eNew York Times\u201c kritisierte j\u00fcngst die Methoden der nigerianischen B\u00fcrgerrechtsorganisation Intersociety, die seit 2009 von 125.000 get\u00f6teten Christen spricht \u2013 eine Zahl, die von Trump-Vertrauten wie dem texanischen Senator <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ted-cruz\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ted-cruz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ted Cruz <\/a>zitiert wurde. <\/p>\n<p>Viele F\u00e4lle seien nicht verifiziert oder beruhten auf Annahmen \u00fcber die religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit der Opfer. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/intersociety-ng.org\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/intersociety-ng.org\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Intersociety <\/a>weist die Kritik zur\u00fcck. Unstrittig ist jedoch, dass Nigeria in seinen offiziellen Statistiken die Religion von Gewaltopfern nicht erfasst und belastbare Zahlen schwer zu erheben sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr evangelikale Netzwerke in den USA ist Nigeria dennoch zu einem zentralen Bezugspunkt geworden. Gro\u00dfe Kirchen mit Verbindungen nach Afrika greifen Berichte von \u00dcberf\u00e4llen auf und verbreiten sie als Beleg einer globalen Christenverfolgung.<\/p>\n<p>Die MAGA-Basis macht Druck<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Netzwerke sind auch in L\u00e4ndern wie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/uganda-politik\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/uganda-politik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uganda<\/a> aktiv, wo sie in den vergangenen Jahren Einfluss auf eine besonders harte, international kritisierte Anti-Homosexuellen-Gesetzgebung genommen haben. In Trumps politischer Basis wirken diese Themen mobilisierend \u2013 und erh\u00f6hen den Druck auf Washington, sichtbar zu handeln.<\/p>\n<p>Auch in Nigeria selbst w\u00e4chst die Verunsicherung. Der fr\u00fchere Jugendminister Solomon SelKap Dalung sagte WELT, die anf\u00e4nglichen Dementis der Beh\u00f6rden seien keineswegs ungew\u00f6hnlich. Die US-Luftschl\u00e4ge h\u00e4tten jedenfalls keine Beruhigung gebracht, im Gegenteil: \u201eSeitdem gehen die Terroristen noch brutaler vor.\u201c<\/p>\n<p>Kurz nach den Bombardements habe es in einem Markt im Bundesstaat Niger ein Massaker mit mehr als 60 Toten gegeben. Gleichzeitig gebe es nahezu t\u00e4glich Verlautbarungen \u00fcber \u201eneutralisierte\u201c Terroristen, die in auff\u00e4lligem Widerspruch zur Realit\u00e4t vor Ort st\u00fcnden.  <\/p>\n<p>\u201eWenn diese Zahlen stimmen w\u00fcrden, m\u00fcsste man sich fragen, wie solche Gr\u00e4ueltaten weiterhin m\u00f6glich sind\u201c, sagte Dalung. In den betroffenen Gemeinden wachse der Eindruck, Schutz sei \u201eeher eine Illusion\u201c. Und Mitte der vergangenen Woche t\u00f6tete die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/boko-haram\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/boko-haram\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Boko-Haram<\/a>-Miliz acht nigerianische Soldaten im Nordosten des Landes.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Regierung von Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/lexika\/kosmos-weltalmanach\/541606\/tinubu-bola\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/lexika\/kosmos-weltalmanach\/541606\/tinubu-bola\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Bola Tinubu<\/a> kommt der Vorfall zur Unzeit. Jede weitere Eskalation birgt das Risiko, Washington zu einem erneuten milit\u00e4rischen Eingreifen zu bewegen \u2013 mit unklaren Folgen f\u00fcr die ohnehin komplexe Sicherheitslage und f\u00fcr die k\u00fcnftige US-Milit\u00e4rhilfe, die f\u00fcr Nigeria unverzichtbar ist.<\/p>\n<p>Die PR-Strategen in Washington d\u00fcrften l\u00e4ngst erkannt haben, dass sie sich auf einen ebenso heiklen wie schwer kontrollierbaren Auftrag eingelassen haben. Von einem komplizierten Kunden. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Christian Putsch<\/a> ist Afrika-Korrespondent. Er hat im Auftrag von WELT seit dem Jahr 2009 aus \u00fcber 30 L\u00e4ndern dieses geopolitisch zunehmend bedeutenden Kontinents berichtet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Islamisten haben in Nigeria offenbar erneut Christen in ihrer Kirche \u00fcberfallen und verschleppt. 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