{"id":4192,"date":"2026-04-20T02:34:11","date_gmt":"2026-04-20T02:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4192\/"},"modified":"2026-04-20T02:34:11","modified_gmt":"2026-04-20T02:34:11","slug":"sahelzone-am-abgrund-epizentrum-des-terrorismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4192\/","title":{"rendered":"Sahelzone am Abgrund &#8211; \u201eEpizentrum des Terrorismus\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Chef des US-Afrika-Kommandos, General Michael Langley, sprach Ende Mai eine deutliche Warnung aus, als er in Nairobi vor afrikanischen Verteidigungsministern auftrat. Er sagte, die Sahelzone sei jetzt das \u201eEpizentrum des Terrorismus\u201c, und die schwerwiegendsten terroristischen Bedrohungen f\u00fcr die USA k\u00e4men aus Afrika. Seine \u00c4u\u00dferungen richteten sich insbesondere an die drei Mitglieder der Allianz der Sahel-Staaten (AES) \u2013 Burkina Faso, Mali und Niger \u2013, die jeweils westliche Sicherheitskr\u00e4fte ausgewiesen und russische Unterst\u00fctzung in Anspruch genommen haben. Die j\u00fcngste Zunahme von Anschl\u00e4gen in den drei L\u00e4ndern unterstreicht den sich beschleunigenden Zusammenbruch der \u00f6ffentlichen Ordnung in der Region und das Erstarken dschihadistischer Gruppen. Die Auswirkungen sind global und beeintr\u00e4chtigen die europ\u00e4ische Sicherheit, ausl\u00e4ndische Investitionen und die internationale Stabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Seit fast 15 Jahren haben islamistische Extremistengruppen Burkina Faso, Mali und Niger ins Visier genommen. Als Reaktion darauf starteten die Vereinten Nationen die G5-Sahel-Mission mit einer 10.000 Mann starken Anti-Terror-Truppe, w\u00e4hrend Frankreich unabh\u00e4ngig davon die Operation Barkhane ins Leben rief, um die lokalen Regierungen zu unterst\u00fctzen und die Ausbreitung der Dschihadisten einzud\u00e4mmen. Die Operationen verliefen zwar nicht optimal, aber gleichwohl stoppten sie die Ausbreitung der Gruppen und schw\u00e4chten ihre F\u00e4higkeiten in erheblichem Ausma\u00df.<\/p>\n<p>Russische Streitkr\u00e4fte und paramilit\u00e4rische Gruppen<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit brachten jedoch Milit\u00e4rputsche in allen drei L\u00e4ndern Juntas an die Macht, was die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) dazu veranlasste, sie aus der Gruppe auszuschlie\u00dfen. Unbeirrt gewannen die neuen F\u00fchrer die Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung, indem sie versprachen, die Ordnung wiederherzustellen und die dschihadistischen Bedrohungen zu beseitigen. Sie verwiesen die Sicherheitskr\u00e4fte der Vereinten Nationen, einschlie\u00dflich franz\u00f6sischer und US-amerikanischer Truppen, des Landes \u2013 und zwar zugunsten russischer Streitkr\u00e4fte und paramilit\u00e4rischer Gruppen, insbesondere <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/jewgeni-prigoschin-wagner-russland-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Wagner-Miliz.<\/a> Doch als sich die Beziehungen zur ECOWAS verschlechterten, wurden diese Regime zunehmend isoliert.<\/p>\n<p>  Lesen Sie auch<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/russlands-strategie-fur-die-sahelzone-standiger-und-treuer-verbundeter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/419764090.jpg\" width=\"434\" height=\"305\" alt=\"\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>In j\u00fcngster Zeit hat die Gewalt der Aufst\u00e4ndischen \u2013 angef\u00fchrt von der Jama&#8217;a Nusrat ul-Islam wa al-Muslimin (JNIM) und dem Islamischen Staat in der Sahelzone (ISSP) \u2013 wieder zugenommen, w\u00e4hrend die F\u00e4higkeit in der Region, sie einzud\u00e4mmen, abgenommen hat. Der Mai war mit mehr als 400 milit\u00e4rischen Opfern einer der t\u00f6dlichsten Monate in der Sahelzone \u00fcberhaupt. Die Moral der lokalen Streitkr\u00e4fte kollabiert, w\u00e4hrend die JNIM und die ISSP \u2013 gest\u00e4rkt durch erbeutete Waffen und neue Rekruten \u2013 ihre Angriffe von l\u00e4ndlichen Gebieten auf Verwaltungszentren und Bev\u00f6lkerungszentren verlagert haben und damit mehr Selbstvertrauen und Ehrgeiz signalisieren. Seit dem 11. Mai wurden bei Angriffen der JNIM in zehn F\u00e4llen mindestens 20 Zivilisten, Soldaten oder verb\u00fcndete Milizion\u00e4re get\u00f6tet, haupts\u00e4chlich in Mali und Burkina Faso. Bei gr\u00f6\u00dferen Angriffen in Mali im Mai wurden mehr als 300 Soldaten get\u00f6tet oder verwundet, darunter ein Angriff, der fast bis in die Hauptstadt reichte, und ein weiterer, bei dem Kontrollpunkte und Nachschublager in Timbuktu \u00fcberrannt wurden. In Burkina Faso nahm die JNIM vor\u00fcbergehend zwei Provinzhauptst\u00e4dte ein und pl\u00fcnderte Waffen und Fahrzeuge, bevor sie sich zur\u00fcckzog. Die burkinische Regierung kontrolliert nur 30 bis 40 Prozent des Landes. Die ISSP war in \u00e4hnlicher Weise aktiv, vor allem in Niger, und bedroht zunehmend die Nachbarl\u00e4nder Benin und Nigeria.<\/p>\n<p>Wahllose Gewalt gegen die Bev\u00f6lkerung<\/p>\n<p>Die ECOWAS hat zu einer koordinierten Reaktion aufgerufen, aber die AES-Staaten ziehen es vor, die Unterst\u00fctzung Russlands in Anspruch zu nehmen. Die milit\u00e4rischen Reaktionen waren ineffektiv und manchmal sogar kontraproduktiv, da die wahllose Gewalt gegen die lokale Bev\u00f6lkerung \u2013 insbesondere unter den Fulani und Tuareg \u2013 die Rekrutierung von Dschihadisten f\u00f6rdert. Die Angriffe werden immer h\u00e4ufiger, koordinierter und t\u00f6dlicher, und es gibt kaum Anzeichen daf\u00fcr, dass sich dieser Trend \u00e4ndern wird. Russland ist nur begrenzt in der Lage, mehr Unterst\u00fctzung zu leisten, und die F\u00fchrer der AES-Staaten haben eine Auss\u00f6hnung mit Washington, Paris und Br\u00fcssel ausgeschlossen. Sie haben eine gemeinsame, 5000 Mann starke Truppe aufgestellt, die mit Luft- und Aufkl\u00e4rungsmitteln ausgestattet ist, aber durch schlechte Koordination und Infrastruktur behindert wird. Ohne westliche Unterst\u00fctzung fehlt es der Truppe auch an Luftunterst\u00fctzung und Satelliten\u00fcberwachung.<\/p>\n<p>  Lesen Sie auch<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/francafrique-afrika-abkehr-von-frankreich-gabun\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/418778290.jpg\" width=\"434\" height=\"301\" alt=\"\u201eNieder mit Frankreich\u201c\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die F\u00fchrer der Junta, die ihre Legitimit\u00e4t an das Versprechen gekn\u00fcpft haben, die Sicherheit wiederherzustellen, sind zunehmend auf Zwang und russischen Schutz angewiesen, um an der Macht zu bleiben. Aus Angst vor einem Staatsstreich hat die Junta in Burkina Faso ranghohe Milit\u00e4rs ges\u00e4ubert und die Zivilgesellschaft hart unterdr\u00fcckt, indem sie sogar Dissidenten an die Front schickte. \u00dcberraschenderweise genie\u00dfen die Juntas jedoch in den Hauptst\u00e4dten breite Unterst\u00fctzung dank russischer Informationsoperationen, die antiwestliche Narrative verbreiten, panafrikanischen Widerstand bef\u00fcrworten, Verluste auf dem Schlachtfeld verschleiern und die Juntaf\u00fchrer \u2013 insbesondere Ibrahim Traore aus Burkina Faso \u2013 f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Situation droht auf Nachbarl\u00e4nder \u00fcberzugreifen<\/p>\n<p>Inzwischen droht die Situation auf die Nachbarl\u00e4nder \u00fcberzugreifen. So haben ISSP und Boko Haram beispielsweise Angriffe im Norden Nigerias gestartet und sich dann in die Region der Gro\u00dfen Seen <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/niger-afrika-al-qaida-putsch-islamismus-frankreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Niger<\/a> zur\u00fcckgezogen, wo die Regierung keine Kontrolle hat. Die Lage ist so ernst, dass der nigerianische Verteidigungschef vorschlug, die Grenze zu schlie\u00dfen und eine Sperre zu errichten. In Benin k\u00e4mpft die JNIM um den Zugang zur K\u00fcste, um ihr Logistiknetz zu st\u00e4rken, und hat dabei mehr als 50 Soldaten get\u00f6tet. Algerien und Marokko haben ihre Patrouillen entlang der malischen Grenze verst\u00e4rkt, um ein \u00dcbergreifen der Krise zu verhindern. Die Grenztruppen von Marokko und relativ stabiler Staaten wie Mauretanien werden auch von europ\u00e4ischen und amerikanischen Truppen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die russischen Interessen in der Region sind dreifach. Erstens ist da der wirtschaftliche Gewinn. In den zw\u00f6lf Monaten bis Dezember 2023 hat der Kreml Berichten zufolge mehr als 2,5 Milliarden Dollar mit dem Verkauf von afrikanischem Gold verdient, oft \u00fcber undurchsichtige Kan\u00e4le, um Sanktionen zu umgehen. Wagner leistete mit diesem Modell Pionierarbeit, indem die S\u00f6ldnermiliz im Gegenzug f\u00fcr den Zugang zu Bergbaulizenzen Regimeschutz gew\u00e4hrte. Es wurde seitdem von anderen russischen privaten Milit\u00e4rfirmen kopiert, die alle zunehmend unter Moskaus direkter Kontrolle stehen.<\/p>\n<p>  Lesen Sie auch<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/china-und-afrika-das-imperium-schlagt-zuruck\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/481305268.jpg\" width=\"434\" height=\"244\" alt=\"\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die Sahelzone ist reich an Gold, Uran und anderen Ressourcen. In Burkina Faso erteilte die Junta dem russischen Unternehmen Nordgold eine Lizenz f\u00fcr die Ausbeutung der Niou-Goldlagerst\u00e4tte (deren Wert auf mehrere Milliarden Dollar gesch\u00e4tzt wird), doch wird das Gesch\u00e4ft der burkinischen Regierung voraussichtlich weniger als 90 Millionen Dollar einbringen. Andernorts haben die Junta-F\u00fchrer westliche Unternehmen unter dem Vorwand der Verstaatlichung von Ressourcen drangsaliert und Sch\u00fcrfrechte entzogen. In Mali beispielsweise hat die Regierung leitende Mitarbeiter der kanadischen Barrick Gold und der australischen Resolute Mining festgenommen und Hunderte von Millionen Dollar f\u00fcr nicht gezahlte Steuern gefordert. Im Juni stellte die Regierung auch die Barrick-Mine Loulo-Gounkoto, die seit Januar geschlossen war, unter staatliche Kontrolle. (In der Produktionsprognose des Unternehmens f\u00fcr 2025 wurde die Mine nicht ber\u00fccksichtigt, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen nicht mit einer Verbesserung rechnet.) In Niger wurde das franz\u00f6sische Unternehmen Orano daran gehindert, seine Uranmine zu betreiben oder zu den Rohstoff exportieren, und versucht nun, die Anlagen zu verkaufen, da russische und chinesische Unternehmen Interesse zeigen.<\/p>\n<p>Anti-westliche Narrative<\/p>\n<p>Zweitens nutzt Russland seine Position, um in globalen Foren wie den Vereinten Nationen Anh\u00e4nger zu mobilisieren und anti-westliche Narrative zu verst\u00e4rken. In dem Bem\u00fchen, Ressentiments im globalen S\u00fcden zu sch\u00fcren, verbreitet Moskau falsche Behauptungen, wonach die USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich und sogar die Ukraine f\u00fcr den Aufstieg des Dschihadismus verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bildet die Sahelzone eine neue Achse russischen Einflusses, die sich von Westafrika bis zum Roten Meer erstreckt und Moskau Einfluss auf Migrationsrouten, Mineralienstr\u00f6me, Waffenschmuggel und regionale Bl\u00f6cke gibt. Russland kann damit drohen, die Region weiter zu destabilisieren, oder sogar die Migration als Waffe einsetzen, um Europa bei k\u00fcnftigen Verhandlungen unter Druck zu setzen.<\/p>\n<p>  Lesen Sie auch<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/proteste-im-kongo-propagandaschlacht-um-afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/449542075.jpg\" width=\"434\" height=\"326\" alt=\"Soldat in Kongo\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Russland tut dies fast ausschlie\u00dflich \u00fcber private Milit\u00e4rfirmen, die es zunehmend kontrolliert. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das Unternehmen Wagner, das Anfang Juni bekannt gab, dass es seine Mission in Mali beendet habe und nach Hause zur\u00fcckkehre. Tats\u00e4chlich verschlechtert sich die Sicherheitslage rapide, und das Wagner-Personal wird durch das Africa Corps ersetzt, eine paramilit\u00e4rische Gruppe, die dem russischen Verteidigungsministerium untersteht. Moskau plante diesen \u00dcbergang schon vor Jahren, aber enge pers\u00f6nliche Beziehungen zwischen einigen Wagner-Mitarbeitern und Malis Junta-F\u00fchrern sowie die fehlende Legitimit\u00e4t des Africa Corps zwangen den Kreml, zu warten. Nach und nach \u00fcbernahm das Afrika Corps mehr und mehr die Strukturen Wagners, so dass es schlie\u00dflich die F\u00fchrung innerhatte.<\/p>\n<p>China und die T\u00fcrkei geraten ins Hintertreffen<\/p>\n<p>Andere Staaten \u2013 darunter China und die T\u00fcrkei \u2013 haben zwar Anteile in der Region, bleiben aber weit hinter dem Einfluss Russlands zur\u00fcck. China hat sich zur\u00fcckhaltend verhalten und diplomatisch interveniert, um seine Verm\u00f6genswerte zu sch\u00fctzen \u2013 wie es das tat, als Benin die Grenze schloss und den \u00d6lfluss durch die von China betriebene Niger-Benin-\u00d6lpipeline stoppte \u2013, aber ansonsten eine tiefere Einmischung vermieden. Umgekehrt hat die t\u00fcrkische paramilit\u00e4rische Gruppe SADAT versucht, dem Wagner-Modell nachzueifern, konnte aber die Milit\u00e4rjuntas in der Sahelzone nicht von ihrer Zuverl\u00e4ssigkeit \u00fcberzeugen. In der Zwischenzeit wurde ein t\u00fcrkisches Geheimdienstb\u00fcro, das in Nigers Hauptstadt eingerichtet werden sollte, wegen Ineffizienz ausgewiesen.<\/p>\n<p>Die ohnehin schon instabile Lage spitzt sich weiter zu, und Moskau hat nur begrenzte M\u00f6glichkeiten oder Ambitionen, darauf einzuwirken. Erst vor sechs Monaten hat der Kreml es vers\u00e4umt, Bashar al-Assad zu unterst\u00fctzen, als dieser die Kontrolle \u00fcber Syrien verlor \u2013 ein Regime, das strategisch viel wichtiger ist als jedes andere in der Sahelzone. Dennoch rekrutiert das Afrika Corps f\u00fcr Eins\u00e4tze in der Sahelzone und bietet Geh\u00e4lter und Pr\u00e4mien, die weit \u00fcber dem russischen Durchschnitt liegen.<\/p>\n<p>  Lesen Sie auch<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/sturz-von-assad-syrien-russland-afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/498436622.jpg\" width=\"434\" height=\"289\" alt=\"Hmeimim\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die drei Junta-F\u00fchrer sind die Aussichten d\u00fcster: expandierende dschihadistische Gruppen, erh\u00f6hte Gefahr von Staatsstreichen und Isolation von allen M\u00e4chten, die \u00fcber die Mittel und den Willen zur Hilfe verf\u00fcgen. Ihr R\u00fcckgriff auf wahllose ethnische Gewalt, der von den russischen Streitkr\u00e4ften unterst\u00fctzt wird, f\u00f6rdert die Rekrutierung von Feinden, w\u00e4hrend ihre eigene Rekrutierung und Moral nachl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Washington und Br\u00fcssel zunehmend alarmiert<\/p>\n<p>Washington und Br\u00fcssel sind zunehmend alarmiert. JNIM und ISSP setzen Regierungstruppen au\u00dfer Gefecht, pl\u00fcndern deren Arsenale und finanzieren ihre Operationen durch den illegalen Handel mit Gold und wertvollen Mineralien, was sie noch gef\u00e4hrlicher macht. Wie US-General Langley warnte, stellen diese Gruppen inzwischen die ernsteste transnationale Bedrohung f\u00fcr Europa und die Vereinigten Staaten dar. Burkina Faso hatte im vergangenen Jahr die meisten terroristischen Opfer aller L\u00e4nder zu beklagen, und das AES-Trio war f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten terroristischen Todesf\u00e4lle verantwortlich.<\/p>\n<p>Dennoch stellt die derzeitige US-Regierung die Relevanz des Afrika-Kommandos in Frage, und die AES-Regime stehen dem Westen weiterhin feindselig gegen\u00fcber. Anstatt sich direkt zu engagieren, werden sich die westlichen M\u00e4chte daher wahrscheinlich darauf konzentrieren, andere Staaten in der Region, wie Marokko, Mauretanien, Senegal und die Staaten am Golf von Guinea, zu st\u00fctzen. Die AES-L\u00e4nder werden Moskau \u00fcberlassen.<\/p>\n<p style=\"-webkit-text-stroke-width:0px;background-color:rgb(255, 255, 255);box-sizing:border-box;color:rgb(3, 3, 4);font-family:Lora, Georgia, &quot;Times New Roman&quot;, Times, serif;font-size:19px;font-style:normal;font-variant-caps:normal;font-variant-ligatures:normal;font-weight:400;letter-spacing:normal;line-height:1.5;margin:0px 0px 11px;orphans:2;text-align:start;text-decoration-color:initial;text-decoration-style:initial;text-decoration-thickness:initial;text-indent:0px;text-transform:none;white-space:normal;widows:2;word-spacing:0px;\"><a style=\"background-color:transparent;box-sizing:border-box;color:rgb(160, 34, 59);text-decoration:underline;\" href=\"https:\/\/geopoliticalfutures.com\/welcome\/\" target=\"_blank\" id=\"https:\/\/geopoliticalfutures.com\/welcome\/\" rel=\"nofollow noopener\">In Kooperation mit:<\/a><\/p>\n<p style=\"-webkit-text-stroke-width:0px;background-color:rgb(255, 255, 255);box-sizing:border-box;color:rgb(3, 3, 4);font-family:Lora, Georgia, &quot;Times New Roman&quot;, Times, serif;font-size:19px;font-style:normal;font-variant-caps:normal;font-variant-ligatures:normal;font-weight:400;letter-spacing:normal;line-height:1.5;margin:0px;orphans:2;text-align:start;text-decoration-color:initial;text-decoration-style:initial;text-decoration-thickness:initial;text-indent:0px;text-transform:none;white-space:normal;widows:2;word-spacing:0px;\"><img decoding=\"async\" style=\"border:0px;box-sizing:border-box;display:block;margin-bottom:11px;margin-top:11px;max-width:100%;vertical-align:middle;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bildschirmfoto 2018-04-20 um 14.55.38.png\" data-entity-uuid=\"8ed5cb1c-0fea-472f-a488-7815c6307f36\" data-entity-type=\"file\" alt=\"GPF\" width=\"264\" height=\"59\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Chef des US-Afrika-Kommandos, General Michael Langley, sprach Ende Mai eine deutliche Warnung aus, als er in Nairobi&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4193,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[243],"tags":[29,2750,72,1526,366,2749,345],"class_list":{"0":"post-4192","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-niger","8":"tag-afrika","9":"tag-dschihad","10":"tag-islam","11":"tag-islamismus","12":"tag-niger","13":"tag-terror","14":"tag-terrorismus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116434702340318303","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4192\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}