{"id":43799,"date":"2026-07-29T17:09:10","date_gmt":"2026-07-29T17:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/43799\/"},"modified":"2026-07-29T17:09:10","modified_gmt":"2026-07-29T17:09:10","slug":"transparente-led-wie-man-ein-atrium-praegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/43799\/","title":{"rendered":"Transparente LED: Wie man ein Atrium pr\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p>Seit zehn Jahren z\u00e4hlt die Mall of Africa zu den f\u00fchrenden Shopping-Destinationen Johannesburgs. Rund um das Center ist inzwischen ein komplett neues Stadtviertel entstanden \u2013 mit B\u00fcros, hochwertigen Wohnungen und einem Handelsangebot, das auch in Madrid, London oder Paris zu finden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mit rund 15 Millionen Besuchern j\u00e4hrlich ist die Mall of Africa zugleich die meistbesuchte Mall S\u00fcdafrikas.<\/p>\n<p>Schon beim Betreten der Mall f\u00e4llt Amazon als dominanter Retail-Media-Werbetreibender auf \u2013 der E-Commerce-Konzern hat seinen Prime-Dienst erst k\u00fcrzlich in S\u00fcdafrika eingef\u00fchrt und bewirbt ihn gro\u00dffl\u00e4chig auf den LED-Installationen des Centers. Ein klassisches Beispiel f\u00fcr Non-Endemic Advertising: Werbung eines branchenfremden Anbieters innerhalb einer Handelsimmobilie. Das d\u00fcrfte nicht jedem anderen Mieter in der Mall gefallen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-340121 size-large\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2026-06-jnb-mall-of-africa-12-1024x640.jpg\" alt=\"Nivea-Werbung auf einer der baumf\u00f6rmigen LED-S\u00e4ulen im Atrium der Mall of Africa (Foto: invidis)\" width=\"1024\" height=\"640\"  \/>Nivea-Werbung auf einer der baumf\u00f6rmigen LED-S\u00e4ulen im Atrium der Mall of Africa (Foto: invidis)<\/p>\n<p>Bei ihren gro\u00dfformatigen LED-Fl\u00e4chen folgt die Mall of Africa einem breiteren Markttrend: Transparente LED-Technik, montiert an frei stehenden Glas-Aufzugssch\u00e4chten und Fassaden, h\u00e4lt die Sichtachsen zwischen Aufz\u00fcgen, Vorplatz und Innenraum offen. Da die Betrachtungsabst\u00e4nde in solchen Atrien meist gro\u00df sind, reicht die Aufl\u00f6sung der transparenten Displays v\u00f6llig aus. Gesteuert wird die Installation \u00fcber einen Video-Controller der Novastar VX-Serie.<\/p>\n<p>Transparente LEDs verbrauchen und wiegen weniger<\/p>\n<p>Transparente LED haben mehrere Vorteile f\u00fcr solche Standorte: Sie wiegen weniger, verbrauchen weniger Strom, kosten in der Anschaffung deutlich weniger und bringen eine geringere Brandlast als klassische LED-Fl\u00e4chen mit. F\u00fcr gro\u00dfe Atrien und Glasfassaden z\u00e4hlt die Technik deshalb zu den attraktivsten Optionen.<\/p>\n<p>Auch der <a href=\"https:\/\/invidis.de\/2026\/07\/retail-adidas-nutzt-transparent-led-auf-schienen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Flagship-Store von Adidas<\/a> in der Mall of Africa nutzt die Technologie. Mit einem flexiblen Schiebesystem in der Decke kann die globale Sportmarke dabei seinen digitalen Auftritt im Eingangsbereich saisonal anpassen. Auch die Schuhwand im Store hat digitale Feature.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-340122\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2026-06-jnb-mall-of-africa-13-1024x640.jpg\" alt=\"Digitaler Pop-up-W\u00fcrfel mit LED-Kanten und interaktivem LED-Boden am Haupteingang der Mall of Africa (Foto: invidis)\" width=\"1024\" height=\"640\"  \/>Digitaler Pop-up-W\u00fcrfel mit LED-Kanten und interaktivem LED-Boden am Haupteingang der Mall of Africa (Foto: invidis)<\/p>\n<p>Adidas ist dabei einer von vielen dauerhaften Mietern in der Mall of Africa. Insgesamt ist die Verkaufsfl\u00e4che im Einkaufszentrum zu mehr als 95 Prozent ausgelastet. Somit bleibt kaum Platz f\u00fcr klassische neue Mieter.<\/p>\n<p>Pop-up-Fl\u00e4chen f\u00fcr kurzfristige Aktivierungen<\/p>\n<p>Das Center hat deshalb dauerhaft installierte Pop-up-Fl\u00e4chen geschaffen, die sich kurzfristig aktivieren lassen. Ein Beispiel ist Souq, eine Plug-and-Play-Fl\u00e4che mit gro\u00dfformatiger LED in der Glasfassade und durchg\u00e4ngigem Digital Signage im gesamten Store \u2013 Marken ziehen hier einfach mit ihren Produkten und Inhalten ein, w\u00e4hrend die digitale Infrastruktur bereits steht.<\/p>\n<p>J\u00fcngstes Beispiel ist ein freistehender, w\u00fcrfelf\u00f6rmiger Digital-Pop-up am Haupteingang des Centers, dessen Kanten und S\u00e4ulen mit LED verkleidet sind und der zus\u00e4tzlich \u00fcber einen interaktiven LED-Boden verf\u00fcgt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-340144\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2026-06-jnb-mall-of-africa-10-1024x640.jpg\" alt=\"LED-W\u00fcrfel vor einem gro\u00dfformatigen LED-Display am Haupteingang der Mall of Africa (Foto: invidis)\" width=\"1024\" height=\"640\"  \/>LED-W\u00fcrfel vor einem gro\u00dfformatigen LED-Display am Haupteingang der Mall of Africa (Foto: invidis)<\/p>\n<p>Mieter k\u00f6nnen den W\u00fcrfel kurzfristig mit eigenen Inhalten bespielen \u2013 aktuell etwa der Fahrdienst Bolt, der hier f\u00fcr sein Sicherheitsversprechen wirbt. Dank vorinstallierter Digital-Signage-Technik l\u00e4sst sich die Fl\u00e4che im Handumdrehen mit eigenem Content bespielen und z\u00e4hlt zu den auff\u00e4lligsten Aktivierungsfl\u00e4chen der Mall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit zehn Jahren z\u00e4hlt die Mall of Africa zu den f\u00fchrenden Shopping-Destinationen Johannesburgs. 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