{"id":43900,"date":"2026-07-30T10:50:10","date_gmt":"2026-07-30T10:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/43900\/"},"modified":"2026-07-30T10:50:10","modified_gmt":"2026-07-30T10:50:10","slug":"aegypten-archaeologischer-fund-enthuellt-geheimnisse-der-thebanischen-elite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/43900\/","title":{"rendered":"\u00c4gypten: Arch\u00e4ologischer Fund enth\u00fcllt Geheimnisse der thebanischen Elite"},"content":{"rendered":"<p>Niederl\u00e4ndische Arch\u00e4ologen sto\u00dfen in der N\u00e4he des ber\u00fchmten Tals der K\u00f6nige auf ein Grab. Die St\u00e4tte gibt Einblicke in das Leben und den Glauben eines Mannes namens Paser. Dabei haben die Forscher den wichtigsten Teil noch gar nicht ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Arch\u00e4ologen haben im S\u00fcden \u00c4gyptens eine 3000 Jahre alte Grabst\u00e4tte freigelegt. Das Grab, das einem Mann namens Paser zugeschrieben wird, wurde von Experten der niederl\u00e4ndischen Universit\u00e4t Leiden in der Nekropole von Scheich Abd el-Kurna am Westufer Luxors entdeckt, wie das \u00e4gyptische Tourismus- und Antikenministerium mitteilte.  <\/p>\n<p>Sie gingen anhand des k\u00fcnstlerischen Stils der Inschriften davon aus, dass das Grab aus der Ramessidenzeit stammt. Das \u00f6stlich einer bereits bekannten Bestattungsst\u00e4tte gelegene Grab folgt demnach dem traditionellen Aufbau der sogenannten thebanischen Gr\u00e4ber aus dem Neuen Reich (1570\u20131069 v. Chr.). <\/p>\n<p>Es besteht aus einem offenen Hof, der zu einer in den Fels gehauenen Kapelle in Form eines umgekehrten \u201eT\u201c f\u00fchrt. Darunter befinden sich unterirdisch angelegte Grabkammern.  <\/p>\n<p>Im Hof fanden die Arch\u00e4ologen den Angaben zufolge mehrere gut erhaltene Bauelemente, darunter eine Lehmziegelbank zum Aufstellen einer Totenstele und eine Treppe, die von Rampen flankiert zum Eingang f\u00fchrt. <\/p>\n<p>Im Inneren zeigten Inschriften mit Pasers Namen ihn beim Verehren verschiedener Gottheiten in Schreinen sowie gemeinsam mit seiner Frau sitzend vor einem Opfertisch. Scheich Abd el-Kurna ist Teil der weitl\u00e4ufigen thebanischen Nekropole, die Hunderte von Gr\u00e4bern von Adligen, Beamten, Priestern und anderen hochrangigen Mitgliedern der Gesellschaft beherbergt.<\/p>\n<p>Carina van den Hoven leitete die Ausgrabung der Grabst\u00e4tte. Sie ist \u00c4gyptologin am Niederl\u00e4ndischen Institut f\u00fcr den Nahen Osten der Universit\u00e4t Leiden. \u201eAngesichts der Lage sowie der Architektur und Ausstattung des Grabes geh\u00f6rte Paser wahrscheinlich zur thebanischen Elite oder zum Adel des Neuen Reiches. Er k\u00f6nnte etwa ein Regierungsbeamter oder Priester gewesen sein\u201c, erkl\u00e4rt die Forscherin. Nun st\u00fcnden weitere Arbeiten an dem Grab bevor. <\/p>\n<p>Das Team wird nach und nach die Wandverzierungen und die Bestattungs\u00fcberreste untersuchen und analysieren. Das Ziel der Forscher sei es, mehr \u00fcber die Identit\u00e4t und die Lebensgeschichten der hier bestatteten Personen zu erfahren. <\/p>\n<p>Doch wo befinden sich die sterblichen \u00dcberreste des Mannes, dem diese Grabst\u00e4tte gewidmet war? \u201eDerzeit wissen wir es nicht\u201c, sagt van den Hoven. \u201eNoch haben wir die unterirdischen Grabkammern des Grabes nicht freigelegt. Daran werden wir bald arbeiten\u201c, sagt die \u00c4gyptologin.<\/p>\n<p>\u00c4gypten pr\u00e4sentiert regelm\u00e4\u00dfig spektakul\u00e4re Funde. Erst vor wenigen Tagen hatten Arch\u00e4ologen an der St\u00e4tte Marina el\u2011Alamein westlich von Alexandria <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article6a4a2e770b14ed961bb52994\/spektakulaere-funde-fast-2000-jahre-verschlossen-archaeologen-entdecken-intakte-graeber-in-aegypten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article6a4a2e770b14ed961bb52994\/spektakulaere-funde-fast-2000-jahre-verschlossen-archaeologen-entdecken-intakte-graeber-in-aegypten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">18 teils noch intakte Gr\u00e4ber und zahlreiche Beigaben freigelegt<\/a>. Die Experten bargen unter anderem 24 Goldst\u00fccke, die nach Angaben des Tourismus- und Antikenministeriums als Bestattungsritual in die M\u00fcnder der Verstorbenen gelegt worden waren.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden hoffen, mit den Entdeckungen den seit Jahren angeschlagenen Tourismus wieder anzukurbeln, der f\u00fcr das Land eine wichtige Einnahmequelle ist. Das in Ober\u00e4gypten gelegene Luxor beherbergt einige der bedeutendsten antiken Monumente und arch\u00e4ologischen St\u00e4tten der Welt.<\/p>\n<p>mit AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niederl\u00e4ndische Arch\u00e4ologen sto\u00dfen in der N\u00e4he des ber\u00fchmten Tals der K\u00f6nige auf ein Grab. 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