{"id":44178,"date":"2026-07-31T08:26:11","date_gmt":"2026-07-31T08:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44178\/"},"modified":"2026-07-31T08:26:11","modified_gmt":"2026-07-31T08:26:11","slug":"afrika-schnittblumenkultur-und-kreislaufwirtschaft-gabot-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44178\/","title":{"rendered":"Afrika: Schnittblumenkultur und Kreislaufwirtschaft | Gabot.de"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">Rund um den Naivasha-See in Kenia, rund 120 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi, gibt es seit Jahrzehnten eine intensive Schnittrosenkultur, die unter s\u00fcdlicher Sonne vor allem f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt produziert.\n\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\tAnzeige<\/p>\n<p>    <a href=\"#\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/avw.gif\" border=\"0\" alt=\"\"\/><\/a><\/p>\n<p>Der Rosenproduzent Joost Zuurbier ist hier mit seiner Schwester seit 2001 mit seinen Bilashaka Flowers ans\u00e4ssig und baut Rosen ganzj\u00e4hrig auf 76 Hektar Fl\u00e4che an. Bilashaka Flowers besch\u00e4ftigt 1.400 Menschen, die t\u00e4glich 400.000 Rosenstiele schneiden. Die G\u00e4rtnerei war Teil einer wissenschaftlichen Studie, bei der es um die Kompostierung von Rosenabf\u00e4llen geht. Das Ergebnis zeigt, dass diese Form der Kreislaufwirtschaft nicht nur \u00f6kologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.<\/p>\n<p>Pro Hektar Anbaufl\u00e4che fallen t\u00e4glich bis zu 40 kg Rosenabf\u00e4lle aus abgeschnittenen Bl\u00e4ttern, aber auch von Stielen an. Die Stiele enthalten Lignin, ein nat\u00fcrliches Polymer, das schwer abbaubar ist. Zun\u00e4chst wurden Laborexperimente durchgef\u00fchrt, um zu untersuchen, wie der Holzstoff Lignin optimal abgebaut werden kann und die Kompostqualit\u00e4t wurde untersucht. Anschlie\u00dfend wurden gro\u00df angelegte Feldversuche durchgef\u00fchrt, bei denen Rosenabfallhaufen von bis zu 4.000 kg \u00fcber Monate hinweg erforscht wurden hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und Abbauprozessen. Erst dann wurde der erzeugte Kompost in Anbauversuchen eingesetzt, um die Auswirkungen auf Bodenqualit\u00e4t, Produktion und wirtschaftlichen Ertrag zu bewerten. Das Ergebnis ist, dass diese Art des Komposts, der innerhalb von sechs Monaten in guter Qualit\u00e4t entsteht, ein wichtiger organischer Beitrag f\u00fcr eine effektive Bewirtschaftung einer nachhaltigeren Kultur von Rosen ist. Der h\u00f6here Gehalt an organischer Substanz und eine verbesserte Bodenstruktur haben auch eine positive Wirkung auf den Ertrag. Im Vergleich zum Versuchsbeet ohne Rosenkompost stieg die Anzahl der geernteten Stiele.<\/p>\n<p>Kompostieren ist also eine effiziente Methode, um Gr\u00fcnabf\u00e4lle zu verwerten, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, die Ernteertr\u00e4ge zu steigern und den Bedarf an Minerald\u00fcnger zu senken. Dies steht im Einklang mit einem der konkreten Nachhaltigkeitsziele von Bilashaka Flowers: Der Reduzierung des Minerald\u00fcngereinsatzes um 20% in den kommenden f\u00fcnf Jahren. Dar\u00fcber hinaus zeigte sich ein weiterer unerwarteter Vorteil: Das reichhaltige mikrobielle Leben im Kompost tr\u00e4gt aktiv dazu bei, R\u00fcckst\u00e4nde von Pflanzenschutzmitteln schneller abzubauen. Durch Kompostierung k\u00f6nnen Roseng\u00e4rtner langfristig die Produktivit\u00e4t und Bodenqualit\u00e4t sichern und gleichzeitig h\u00f6here Ertr\u00e4ge erzielen. (Quelle:\u00a0PFFH)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund um den Naivasha-See in Kenia, rund 120 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi, gibt es seit Jahrzehnten eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44179,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[29,118,2437,17066,17067],"class_list":["post-44178","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-afrika","tag-afrika","tag-kenia","tag-nairobi","tag-naivasha","tag-schnittrosen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117013642183237321","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44178"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44178\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}