{"id":44233,"date":"2026-07-31T13:06:08","date_gmt":"2026-07-31T13:06:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44233\/"},"modified":"2026-07-31T13:06:08","modified_gmt":"2026-07-31T13:06:08","slug":"kanzler-merz-ueber-ceuta-marokko-muss-die-rueckkehrverordnung-unverzueglich-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44233\/","title":{"rendered":"Kanzler Merz \u00fcber Ceuta: &#8222;Marokko muss die R\u00fcckkehrverordnung unverz\u00fcglich umsetzen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\n  Von&amp;nbspLaura Fleischmann\n<\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 31\/07\/2026 &#8211; 14:21 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     14:37\n                                        <\/p>\n<p>Nach Angaben von Ceutas Regierungschef Juan Jes\u00fas Vivas sind<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/31\/60000-migranten-ceuta-europa-sorge-migrationskrise\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> innerhalb von 24 Stunden etwa 60.000 Migranten<\/a> irregul\u00e4r von Marokko in die spanische Exklave gelangt. Das entspreche etwa 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung Ceutas.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Ceuta ist eine spanische Exklave an der nordafrikanischen K\u00fcste. Mindestens 38 Menschen sollen bei dem Versuch, nach Ceuta zu gelangen, ums Leben gekommen sein.<\/p>\n<p>Juan Jes\u00fas Vivas erkl\u00e4rte zudem: &#8222;Wir befinden uns in einer Situation des totalen humanit\u00e4ren und sozialen Notstands.&#8220; Inzwischen hat Spaniens Regierung Milit\u00e4r entsendet.<\/p>\n<p>Nachdem der Grenzschutz von Ceuta zusammengebrochen ist, hat die EU-Kommission Spanien Hilfe angeboten. Magnus Brunner, EU-Kommissar f\u00fcr Migration, erkl\u00e4rte, dass die Europ\u00e4ische Grenzschutzagentur Frontex helfen k\u00f6nnte, die Lage unter Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die spanische Regierung zu entschlossenem Handeln in Ceuta aufgefordert. Der Schutz der EU-Au\u00dfengrenzen sei &#8222;entscheidend f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung illegaler Migration\u201c, erkl\u00e4rte Merz in einer <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-friedrich-merz-zur-lage-in-ceuta--2448818\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">offiziellen Pressemitteilung<\/a> zur Lage in Ceuta.<\/p>\n<p>Er habe die klare Erwartung an alle EU-Mitgliedstaaten, dieser Pflicht nachzukommen, sagte der Kanzler. Deutschland stehe dazu in Kontakt mit der spanischen Regierung. Spanien wolle und m\u00fcsse die Situation in Ceuta &#8222;schnellstm\u00f6glich wieder in den Griff bekommen&#8220;. Merz begr\u00fc\u00dfte daher die Absicht Madrids, die irregul\u00e4r eingereisten Migranten nicht auf das europ\u00e4ische Festland weiterreisen zu lassen.<\/p>\n<p>Von Marokko erwarte die Bundesregierung, dass es die Migranten unverz\u00fcglich zur\u00fccknehme. Merz verwies zudem auf die zugesagte Unterst\u00fctzung durch die Europ\u00e4ische Kommission und EU-Kommissar Magnus Brunner. Die im Juni verabschiedete R\u00fcckkehrverordnung m\u00fcsse nun &#8222;unverz\u00fcglich und umfassend umgesetzt werden&#8220;.<\/p>\n<p>Johannes Volkmann (CDU), Mitglied im Ausw\u00e4rtigen Ausschuss des Bundestages und im Migrationsausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, sagt zu Euronews: &#8222;Die Bilder zeigen einen be\u00e4ngstigenden Kontrollverlust der sozialistischen Regierung Spaniens an unseren europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen.&#8220; Sollten die Personen nicht zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, &#8222;gef\u00e4hrdet das massiv die Akzeptanz eines Europas der offenen Grenzen &#8211; auch bei uns in Deutschland.&#8220;<\/p>\n<p>Daniel K\u00f6lbl (CDU), stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss, erkl\u00e4rt Euronews: &#8222;Der Schutz der EU-Au\u00dfengrenzen muss in Spanien schnellstm\u00f6glich wieder hergestellt werden.&#8220; Die spanische Regierung m\u00fcsse sich nun die Frage gefallen lassen, welche Verantwortung sie dazu beitr\u00e4gt, dass innerhalb einer Woche mehrere zehntausend Migranten illegal in die EU eingereist sind.<\/p>\n<p>Die Co-Parteivorsitzende der AfD, Alice Weidel, postet auf X: &#8222;50.000 illegale Grenz\u00fcbertritte z\u00e4hlen die spanischen Beh\u00f6rden in Ceuta bisher, das Ziel der meisten dieser Migranten d\u00fcrfte Deutschland sein. Auch heute geht der Ansturm auf die Grenze ungebremst weiter, w\u00e4hrend Ceuta in der Nacht verw\u00fcstet wurde. Deutschland muss sich vorbereiten: Grenzen m\u00fcssen gesichert und Abweisungen rigoros durchgesetzt werden. Notfalls ist der Schengen-Raum zudem auszusetzen.&#8220;<\/p>\n<p>Sebastian Fiedler (SPD), Mitglied im Innenausschuss, sagt zu Euronews: &#8222;Die Ereignisse in Ceuta zeigen, wie schnell sich Migrationsbewegungen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, wenn sich rechtliche oder tats\u00e4chliche Rahmenbedingungen an den EU-Au\u00dfengrenzen \u00e4ndern. Die Sorge ist nicht in erster Linie, dass die jetzt in Ceuta angekommenen Menschen unmittelbar nach Deutschland weiterziehen. Die eigentliche Herausforderung ist die Signalwirkung: Wenn Schleuser den Eindruck vermitteln k\u00f6nnen, dass eine Route Erfolg verspricht, steigt das Risiko weiterer Migrationsbewegungen. Deshalb ist es richtig, dass die EU-Kommission zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung durch Frontex angeboten hat.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspLaura Fleischmann Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 31\/07\/2026 &#8211; 14:21 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 14:37 Nach Angaben von Ceutas Regierungschef Juan Jes\u00fas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44234,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[1615,7093,95,746,96,1544],"class_list":["post-44233","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-ceuta","tag-frontex","tag-marokko","tag-migration","tag-morocco","tag-spanien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117014743421129854","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44233\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}