{"id":44456,"date":"2026-08-01T15:36:07","date_gmt":"2026-08-01T15:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44456\/"},"modified":"2026-08-01T15:36:07","modified_gmt":"2026-08-01T15:36:07","slug":"krankheiten-ebola-ausbruch-im-kongo-verschaerft-sich-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44456\/","title":{"rendered":"Krankheiten &#8211; Ebola-Ausbruch im Kongo versch\u00e4rft sich &#8211; Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Genf (dpa) &#8211; Trotz wochenlanger Bem\u00fchungen bekommt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola-Ausbruch in Zentralafrika nicht unter Kontrolle &#8211; im Gegenteil. Die Lage versch\u00e4rfe sich in der Demokratischen Republik Kongo weiter, und das Risiko einer Ausbreitung in Nachbarl\u00e4nder steige, teilte die WHO mit. Der Ausbruch sein inzwischen der gr\u00f6\u00dfte, den das Land je erlebt habe. \u201eEs ist eine erhebliche Ausweitung der Ma\u00dfnahmen erforderlich, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen\u201c, so die WHO.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Innerhalb der vergangenen Woche seien so viele Infektionen (567) und so viele Todesf\u00e4lle (296) wie in keiner einzelnen Woche zuvor gemeldet worden. Insgesamt nennt die WHO 3.605 laborbest\u00e4tigte F\u00e4lle, darunter 1.587 Todesf\u00e4lle. 651 Patienten h\u00e4tten die Infektion \u00fcberlebt. Der bislang gr\u00f6\u00dfte Ausbruch im Kongo passierte zwischen 2018 und 2020, als es 3.317 best\u00e4tigte F\u00e4lle gab.\u00a0<\/p>\n<p>Komplizierte Sicherheitslage<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die h\u00f6heren Zahlen gingen teils auf bessere \u00dcberwachung und mehr Labortests zur\u00fcck, so die WHO. \u201eDer Anstieg ist jedoch gr\u00f6\u00dftenteils auf die Ausbreitung des Ausbruchs zur\u00fcckzuf\u00fchren\u201c, hei\u00dft es weiter. Nur h\u00f6chstens 80 Prozent der Kontakte von Infizierten w\u00fcrden \u00fcber drei Wochen auf eine Infektion hin beobachtet, n\u00f6tig sind nach Angaben von Spezialisten aber 95 Prozent.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Hintergrund ist die schwierige Sicherheitslage mit Rebellenkonflikten, hunderttausenden Vertriebenen und einem gro\u00dfen Misstrauen der Bev\u00f6lkerung.\u00a0<\/p>\n<p>Zu wenige erreichen Behandlungszentren<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Infizierten noch weit h\u00f6her als die der best\u00e4tigten F\u00e4lle liegt. Viele an Ebola Erkrankte werden nicht in Behandlungszentren gebracht und Angeh\u00f6rige nehmen bei Todesf\u00e4llen oft an, es handele sich um eine andere Krankheit.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Beerdigungen gelten als besonders heikel, weil die Menschen \u00fcber den Tod hinaus hochansteckend sind und Angeh\u00f6rige sich beim Waschen der Leichname leicht infizieren k\u00f6nnen. Hilfsorganisationen bieten Familien mit Schutzanz\u00fcgen und anderen Vorkehrungen sichere und w\u00fcrdevolle Beerdigungen an.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es handelt sich um einen Ausbruch der Bundibugyo-Variante, gegen die es noch keinen freigegebenen Impfstoff gibt. Ein Test mit einem neu entwickelten Impfstoff l\u00e4uft zurzeit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260801-930-471182\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Genf (dpa) &#8211; Trotz wochenlanger Bem\u00fchungen bekommt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola-Ausbruch in Zentralafrika nicht unter Kontrolle &#8211;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[246],"tags":[29,188,335,4970,4971,386,385,284,485,2850],"class_list":["post-44456","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-republik-kongo","tag-afrika","tag-demokratische-republik-kongo","tag-gesundheit","tag-krankheit","tag-krankheiten","tag-republic-of-the-congo","tag-republik-kongo","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-un","tag-wissenschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117020995487958399","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44456"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44456\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44456"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}