{"id":44496,"date":"2026-08-01T22:43:29","date_gmt":"2026-08-01T22:43:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44496\/"},"modified":"2026-08-01T22:43:29","modified_gmt":"2026-08-01T22:43:29","slug":"ceuta-krise-laut-spanien-beendet-merz-und-21-weitere-eu-regierungschefs-prangern-madrids-migrationspolitik-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44496\/","title":{"rendered":"Ceuta-Krise laut Spanien beendet: Merz und 21 weitere EU-Regierungschefs prangern Madrids Migrationspolitik an"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspADdy tspADdz\">Mehrere europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs haben mit einem offenen Brief den Druck auf Spanien nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta erh\u00f6ht. In dem Schreiben, das auch Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet hat, \u00e4u\u00dfern sie ihre gro\u00dfe Besorgnis \u00fcber die Lage und werfen Madrid indirekt vor, mit j\u00fcngsten Entscheidungen unerw\u00fcnschte Signale ausgesendet zu haben.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">So prangert der Brief eine migrationspolitische Entscheidung der spanischen Regierung an. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/um-sozialstaat-und-rente-zu-sichern-spanien-will-status-von-500000-einwanderern-legalisieren-15186694.html?icid=in-text-link_15898668\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vor einigen Monaten hatte Spanien als Ma\u00dfnahme gegen den Arbeitskr\u00e4ftemangel die Legalisierung von rund 500.000 irregul\u00e4ren Migranten eingeleitet.<\/a><\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Die Unterzeichner mahnen in dem Brief an, man m\u00fcsse sich mit politischen Ma\u00dfnahmen auseinandersetzen, die Anreize f\u00fcr Migration geben k\u00f6nnten\u00a0\u2013 und nennen an dieser Stelle ausdr\u00fccklich die \u201eLegalisierung einer sehr gro\u00dfen Zahl irregul\u00e4rer Migranten\u201c. Profitieren sollen von dieser Ma\u00dfnahme allerdings Asylsuchende, die ihren Antrag vor Ende 2025 gestellt haben, keine Neuank\u00f6mmlinge.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass unkontrollierte Massen\u00fcbertritte, die Instrumentalisierung von Migration oder andere hybride Bedrohungen den Eindruck entstehen lassen, dass eine illegale Einreise in die Europ\u00e4ische Union m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p class=\"tspAPfc\">Offener Brief mehrerer europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Zudem stellt der Brief eine Verbindung zwischen dem Ansturm und einem Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs her. Diese sei \u201ebenutzt worden, um diesen Angriff auszul\u00f6sen und unser Migrations- und Asylsystem zu missbrauchen\u201c. Das Gericht hatte entschieden, dass die sofortige Zur\u00fcckweisung von Migranten nur dann zul\u00e4ssig ist, wenn diese beim irregul\u00e4ren Grenz\u00fcbertritt einen Zaun oder eine andere Sperre \u00fcberwunden haben. F\u00fcr Menschen, die \u00fcber einen unbefestigten Abschnitt wie das Meer nach Spanien gelangen, sei eine Einzelfallpr\u00fcfung n\u00f6tig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/mass-crossings-of-migrants-on-foot-and-by-sea-from-morocco-into-spanish-territory-in-ceuta.jpeg\"   alt=\"Migrants run on the beach, as they attemp to make their way past a Spanish soldier, following mass crossings of migrants on foot and by sea from Morocco into Spanish territory, in Ceuta, Spain, August 1, 2026. REUTERS\/Fabian Bimmer\" aria-labelledby=\"caption-15905603\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Migranten rennen am Samstag an einem spanischen Soldaten vorbei. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 REUTERS\/Fabian Bimmer <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Der Brief richtet sich an EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa, EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und den irischen Regierungschef Miche\u00e1l Martin, dessen Land den EU-Ratsvorsitz innehat. Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni und D\u00e4nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen initiierten das Schreiben, das 22 europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs unterschrieben haben. Neben Spanien und Irland hatten auch Frankreich, Luxemburg und Portugal nicht unterzeichnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/topshot-morocco-spain-migration.jpeg\"   alt=\"TOPSHOT - People gather along the fence at the site of clashes near Fnideq, on the Morocco-Spain border, on July 31, 2026. Thousands of migrants crossed overnight from Morocco into Spain's north Africa's Ceuta enclave, a police source said on July 31, adding that it was impossible to estimate how many people in total. A total of 18 people died while attempting to reach the Spanish enclave, the source said. (Photo by Abdel Majid BZIOUAT \/ AFP)\" aria-labelledby=\"caption-15905691\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Bilder vom Freitag zeigen chaotische Szenen an der Grenze zwischen Marokko und Ceuta. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 AFP\/ABDEL MAJID BZIOUAT <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">\u201eWir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass unkontrollierte Massen\u00fcbertritte, die Instrumentalisierung von Migration oder andere hybride Bedrohungen den Eindruck entstehen lassen, dass eine illegale Einreise in die Europ\u00e4ische Union m\u00f6glich ist\u201c, hei\u00dft es in dem Brief.<\/p>\n<p class=\"tspAWfu\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Auch Spaniens Premier Pedro S\u00e1nchez forderte angesichts der europ\u00e4ischen Kritik am Umgang seines Landes mit der Migrationskrise in Ceuta eine digitale Sondersitzung der Innenminister aller 27 EU-Staaten.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">S\u00e1nchez hat sich seinerseits in einem Brief an Irlands Regierungschef Miche\u00e1l Martin \u00fcber das Verhalten einiger Mitgliedstaaten in der Ceuta-Krise beschwert. \u201eEine solche Haltung \u2013 motiviert durch Vorurteile, Falschinformationen, Unwissenheit oder politische Interessen \u2013 verst\u00f6\u00dft nicht nur gegen europ\u00e4isches Recht, humanit\u00e4res Recht und die Grunds\u00e4tze der Solidarit\u00e4t, die uns verbinden, sondern l\u00e4uft auch den langfristigen Interessen Europas zuwider.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/es-hiess-spanien-habe-die-tur-geoffnet-social-media-postings-losten-offenbar-ceuta-ansturm-mit-aus-15905704.html?icid=single-topic_15898668___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBPkk\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eEs hie\u00df, Spanien habe die T\u00fcr ge\u00f6ffnet\u201c Social-Media-Postings befeuerten offenbar Ceuta-Ansturm <\/a><\/p>\n<p class=\"tspADdy\">\u201eIm gegenw\u00e4rtigen internationalen Kontext kann sich die Europ\u00e4ische Union eine solche egoistische, spaltende und rechtswidrige Reaktion nicht leisten\u201c, schrieb S\u00e1nchez.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Ausl\u00f6ser des Streits war die Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika. Nach Angaben der \u00f6rtlichen Regierung gelangten seit Wochenbeginn rund 60.000 Menschen von Marokko auf dem Land- oder Seeweg in das Gebiet \u2013 mehrere Menschen starben bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen. Die Regierung in Madrid erkl\u00e4rte am Freitagabend, \u201efast alle\u201c Ank\u00f6mmlinge seien inzwischen nach Marokko zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p> Massive Kritik von Rechtspopulisten <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Rechtspopulistische und konservative Politiker in Europa und in den USA <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/hunderte-posts-zur-ceuta-krise-ukraine-bezichtigt-russland-einer-propaganda-kampagne-15902850.html?icid=in-text-link_15898668\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kritisierten Spanien scharf f\u00fcr seine vermeintlich laxe Migrationspolitik<\/a>. Besonders hart hatte Italiens rechtsgerichtete Ministerpr\u00e4sidentin reagiert. Meloni bezeichnete die Bilder aus Ceuta als \u201eschockierend\u201c und brachte ein Aussetzen der Schengen-Zusammenarbeit mit Spanien ins Gespr\u00e4ch. Italien f\u00fchrte schlie\u00dflich f\u00fcr zun\u00e4chst einen Monat wieder Kontrollen im Flug- und Schiffsverkehr mit Spanien ein.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">F\u00fchrende Politiker aus D\u00e4nemark, Schweden, Finnland, Tschechien und \u00d6sterreich schlossen sich Italiens Forderung an, das Schengen-Abkommen mit Spanien auszusetzen.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Madrid bezeichnete Drohungen anderer L\u00e4nder mit einem Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum als \u201edemagogisch\u201c. Spaniens Au\u00dfenminister Jos\u00e9 Manuel Albares betonte zudem, niemand k\u00f6nne unkontrolliert von Ceuta auf das spanische Festland und damit in den \u00fcbrigen Schengen-Raum gelangen. F\u00fcr Ceuta gilt die Freiz\u00fcgigkeit des sonstigen Schengen-Raums nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/migrants-cross-into-the-spanish-enclave-of-ceuta.jpeg\"   alt=\"Spanish Prime Minister Pedro Sanchez visits the border area, amid mass crossings of migrants on foot and by sea from Morocco into Spanish territory, in Ceuta, Spain, July 31, 2026. REUTERS\/Jon Nazca\" aria-labelledby=\"caption-15905090\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Der spanische Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez besucht am 31. Juli 2026 Ceuta. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 REUTERS\/Jon Nazca <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">S\u00e1nchez hatte die Ereignisse bei einem Besuch in Ceuta als \u201eAngriff\u201c auf die territoriale Integrit\u00e4t Spaniens bezeichnet. Er machte von der \u201eSchleusermafia\u201c verbreitete Ger\u00fcchte \u00fcber eine angeblich ge\u00f6ffnete Grenze f\u00fcr den Ansturm verantwortlich. Mittlerweile seien \u201enahezu alle, die in Ceuta angekommen waren, (&#8230;) wieder nach Marokko zur\u00fcckgekehrt\u201c, schrieb Albares auf X. Dies wurde durch Berichte unabh\u00e4ngiger Medien vor Ort best\u00e4tigt. \u201eKeine einzige Person hat die Grenze zum EU-Festland \u00fcberschritten\u201c, versicherte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner.<\/p>\n<p> Dutzende im Mittelmeer ertrunken <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Bis Freitagmorgen hatten innerhalb von 24 Stunden Zehntausende Migranten die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta \u00fcberquert. Mindestens 67 Migranten kamen nach j\u00fcngsten Angaben der spanischen Regierung bei dem Versuch, die Exklave zu erreichen, ums Leben. Die meisten Menschen seien bei dem Versuch ertrunken, schwimmend nach Ceuta zu gelangen, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums in Madrid.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/morocco-spain-migration.jpeg\"   alt=\"Police officers man a roadblock on the outskirts of Fnideq, on the Morocco-Spain border, on July 30, 2026. Hundreds of people were converging on Morocco's northern town of Fnideq on July 30 evening, following rumours that the border with Spain's Ceuta had opened, according to an AFP journalist. Spain had earlier reported nine deaths after hundreds of migrants entered the north African exclave from Morocco, mainly by swimming. (Photo by Abdel Majid BZIOUAT \/ AFP)\" aria-labelledby=\"caption-15899924\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Die Polizei hat in Ceuta Stra\u00dfensperren eingerichtet. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 AFP\/ABDEL MAJID BZIOUAT <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, entsandte die Regierung 60 Soldaten sowie 200 Spezialkr\u00e4fte der Polizei nach Ceuta, teilte das Ministerium am sp\u00e4ten Donnerstagabend mit. Die Regierung in Madrid setzt in der Exklave erstmals seit 2021 wieder Milit\u00e4r zur Unterst\u00fctzung der Grenzsicherung ein.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Auch an der Grenze zwischen Marokko und Melilla kam es laut dem staatlichen Fernsehsender RTVE am Freitagabend zu Auseinandersetzungen mit Beamten. Mehrere Menschen h\u00e4tten Steine auf die Sicherheitskr\u00e4fte geschleudert, w\u00e4hrend diese Tr\u00e4nengas eingesetzt h\u00e4tten. Zun\u00e4chst war unklar, ob einige der Migranten nach Melilla gelangt waren.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Ceuta bildet zusammen mit Melilla die einzige Landgrenze der Europ\u00e4ischen Union zum afrikanischen Kontinent. In beiden St\u00e4dten kommt es immer wieder zu Versuchen von Migranten, auf diesem Weg in die EU einzureisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1785624209_558_morocco-spain-migration.jpeg\"   alt=\"Migrants wait to board coaches as the Moroccan authorities transfer some back to their hometowns after they left Spain's North African enclave of Ceuta following an attempt to cross at the Morocco-Spain border, at Fnideq in northern Morocco on August 1, 2026. More than 48,000 migrants have returned to Morocco from Spain's Ceuta after tens of thousands crossed the frontier into its north African enclave in recent days, Spain's interior ministry said on July 31. Hundreds of people converged on Morocco's northern town of Fnideq on July 30 evening, following rumours that the border with Spain's Ceuta had opened, according to an AFP journalist. (Photo by Abdel Majid BZIOUAT \/ AFP)\" aria-labelledby=\"caption-15905095\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Migranten warten darauf, in Reisebusse einzusteigen, die von Marokko bereitgestellt wurden, um sie in ihre Heimatst\u00e4dte zur\u00fcckzubringen, nachdem sie die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika verlassen haben. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 AFP\/ABDEL MAJID BZIOUAT <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Die Ereignisse wecken Erinnerungen an den Mai 2021, als innerhalb weniger Tage rund 10.000 Jugendliche aus Marokko und L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara die Exklave erreichten. Damals befanden sich Spanien und Marokko in einer diplomatischen Krise: Nachdem Madrid Brahim Ghali, den Anf\u00fchrer der Polisario, der Front der Sahrauis, die f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit der von Marokko beanspruchten Westsahara k\u00e4mpft, zur medizinischen Behandlung aufgenommen hatte, setzte Marokko die Grenzkontrollen aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1785624209_124_morocco-spain-migration.jpeg\"   alt=\"Moroccan security forces confront migrants attempting to cross into Spain's North African enclave of Ceuta during clashes near the town of Fnideq, on the Morocco-Spain border, on July 31, 2026. The European Union on July 31 scrambled to contain one of the largest migrant crises faced by the block in recent years, after tens of thousands of people poured into into Spain's North African Ceuta enclave in just days. (Photo by Abdel Majid BZIOUAT \/ AFP)\" aria-labelledby=\"caption-15905100\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspATfo\"\/> Marokkanische Sicherheitskr\u00e4fte gehen am 31. Juli 2026 bei Zusammenst\u00f6\u00dfen in der N\u00e4he der Stadt Fnideq an der marokkanisch-spanischen Grenze gegen Migranten vor, die versuchen, in die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika einzudringen. <\/p>\n<p class=\"tspABds\"> \u00a9 AFP\/ABDEL MAJID BZIOUAT <\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Der aktuelle Massenansturm stellt eine Ausnahme dar. So schreibt die italienische Zeitung \u201eLa Repubblica\u201c, im gesamten Jahr 2025 sei es lediglich sechs illegalen Migranten gelungen, Ceuta zu erreichen, und vom Beginn dieses Jahres bis zum vergangenen 15. Juli keinem einzigen.<\/p>\n<p class=\"tspADdy\">Als einen Grund, warum sich pl\u00f6tzlich Zehntausende auf den Weg machten, nannte die spanische Zeitung \u201eEl Pa\u00eds\u201c <a href=\"https:\/\/elpais.com\/espana\/2026-07-30\/es-un-fracaso-para-el-pais-ver-a-una-chica-haciendo-la-senal-de-la-victoria-tras-haber-pasado-a-ceuta.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">bereits am Mittwoch<\/a>, dass sich in Marokko die Nachricht einer einfachen Einreise nach Spanien verbreitet hatte. Hinzu kam die offensichtliche Unt\u00e4tigkeit der Sicherheitsbeh\u00f6rden in Marokko. So beschrieb Juan Carlos Sanz, Marokko-Korrespondent der Zeitung, ein gro\u00dfes Aufgebot an Grenzpolizisten, Panzerw\u00e4gen und Gendarmen in Kampfausr\u00fcstung an der Grenze. \u201eSie hielten standhaft ihre Position, w\u00e4hrend Tausende Menschen schweigend am Strand entlangzogen und in der Flut schwammen.\u201c<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/bundnis-zwischen-moskauer-dreckskerlen-und-dem-wahnsinnigen-regime-in-nordkorea-selenskyj-beklagt-einsatz-nordkoreanischer-rakete-15901630.html?icid=topic-list_15898668___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" 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target=\"_blank\">sagte dem Tagesspiegel<\/a>: \u201eOhne jeden Zweifel h\u00e4tte all dies nicht ohne die Unt\u00e4tigkeit der Beh\u00f6rden geschehen k\u00f6nnen.\u201c (Reuters, AFP, dpa, Tsp)<\/p>\n<p>Korrektur: Zun\u00e4chst stand im Text, neun Menschen seien beim Versuch, die Landgrenze zu \u00fcberqueren, gestorben. Offenbar starben die Menschen aber im Wasser. Zudem wurde der Begriff \u201eEnklave\u201c in \u201eExklave\u201c korrigiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrere europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs haben mit einem offenen Brief den Druck auf Spanien nach dem Ansturm Zehntausender&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44497,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[11208,7949,3197,331,2219,17059,8759,2093,228,95,96,1544,3707],"class_list":["post-44496","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-alexander-dobrindt","tag-daenemark","tag-die-eu","tag-frankreich","tag-friedrich-merz","tag-giorgia-meloni","tag-irland","tag-italien","tag-jugend","tag-marokko","tag-morocco","tag-spanien","tag-ursula-von-der-leyen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117022674353240951","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44496"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44496\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}