{"id":44542,"date":"2026-08-02T08:07:17","date_gmt":"2026-08-02T08:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44542\/"},"modified":"2026-08-02T08:07:17","modified_gmt":"2026-08-02T08:07:17","slug":"spanische-nordafrika-exklave-suche-nach-weiteren-leichen-vor-ceuta-fortgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44542\/","title":{"rendered":"Spanische Nordafrika-Exklave: Suche nach weiteren Leichen vor Ceuta fortgesetzt"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Beh\u00f6rden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave ertrunken sind. Der spanische staatliche Fernsehsender RTVE berichtete am Morgen, die Polizeieinheit Guardia Civil durchk\u00e4mme die Gew\u00e4sser vor der K\u00fcste. Bisher wurden 67 Menschen aus dem Meer geborgen, die schwimmend von Marokko aus das EU-Gebiet erreichen wollten und dabei ertranken.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die spanische Zeitung \u201eEl Pa\u00eds\u201c zitierte einen anonymen Polizeibeamten mit den Worten: \u201eEs gibt mehr Tote im Meer\u201c. Den Informationen der Zeitung zufolge bereiten die Beh\u00f6rden der Stadt eine Einrichtung vor, um bis zu 200 Leichen aufbahren zu k\u00f6nnen.\n  <\/p>\n<p>            Schwimmende Barriere und Bojenkette als Meeresgrenze<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Fernsehbilder von der K\u00fcste vor Ceuta, wo w\u00e4hrend des Ansturms noch Tausende Migranten entlangliefen, zeigten am Morgen eine ruhige Lage. Versuche, \u00fcber das Meer in die Exklave zu gelangen, seien nicht zu beobachten, berichtete eine RVTE-Reporterin vor Ort.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zu sehen waren lediglich einige Arbeiter, die dem Sender zufolge mit der Installation von Bojen als physische Grenze besch\u00e4ftigt seien. Am Freitag hatte die Guardia Civil bereits eine 500 Meter lange aufblasbare orangefarbene Barriere installiert. Zusammen mit der Bojenkette solle damit die Kontrolle und \u00dcberwachung des Gebiets verbessert werden, hei\u00dft es in einem Post.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit der Schaffung dieser physischen Grenze im Meer will Spanien nicht zuletzt auch eine L\u00fccke schlie\u00dfen, die durch ein Gerichtsurteil des spanischen Obersten Gerichtshofs entstanden war und die bei dem j\u00fcngsten Ansturm allem Anschein nach eine Rolle gespielt hatte.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Gerichtshof hatte entschieden, dass denjenigen Menschen eine Einzelpr\u00fcfung auf Asyl zustehe, die beim irregul\u00e4ren Grenz\u00fcbertritt \u00fcber einen unbefestigten Abschnitt wie das Meer nach Spanien gelangen. Eine sofortige Zur\u00fcckweisung von Migranten ist demnach nur dann zul\u00e4ssig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre \u00fcberwunden werden muss.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Beh\u00f6rden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender Migranten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44543,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[743,1615,17060,436,17016,95,96,1551,161,1544],"class_list":["post-44542","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-asyl","tag-ceuta","tag-el-pais","tag-eu","tag-exklave","tag-marokko","tag-morocco","tag-oberster-gerichtshof","tag-polizei","tag-spanien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117024892303859793","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44542\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}