{"id":44636,"date":"2026-08-02T22:56:34","date_gmt":"2026-08-02T22:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44636\/"},"modified":"2026-08-02T22:56:34","modified_gmt":"2026-08-02T22:56:34","slug":"ceuta-fast-60-000-migranten-stuermen-grenze-zwischen-marokko-und-ceuta-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44636\/","title":{"rendered":"Ceuta: Fast 60.000 Migranten st\u00fcrmen Grenze zwischen Marokko und Ceuta"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In den vergangenen Tagen sind rund 60.000 Migranten in der spanischen Exklave <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ceuta\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ceuta<\/a> eingetroffen. Es sind mindestens 57 Migranten ums Leben gekommen. Die meisten Menschen seien bei dem Versuch ertrunken, schwimmend von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/marokko\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marokko<\/a> aus in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/madrid\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Madrid<\/a>. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Pr\u00e4sident der autonomen Stadt, Juan Jes\u00fas Vivas, sagte am Freitag, dass die Situation derzeit absolut untragbar sei. Die Zahl der neu eingetroffenen Migranten entspricht 70 Prozent der regul\u00e4ren Einwohnerzahl der Stadt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">37.500 Menschen, die irregul\u00e4r in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika gekommen sind, haben das Gebiet wieder Richtung Marokko verlassen. Das berichteten der staatliche TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf das Innenministerium in Madrid. Die Angaben bilden den Stand von 15.30 Uhr ab.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das w\u00fcrde bedeuten, dass drei Viertel der rund 50.000 Menschen, die nach Regierungsangaben in den vergangenen Tagen irregul\u00e4r in die Exklave an der Meerenge von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/gibraltar\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gibraltar<\/a> gelangt waren, nicht mehr dort sind.<\/p>\n<p>\u201eDie spanische Regierung steht an der Seite der Stadt Ceuta\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Migranten trafen in den vergangenen Tagen meist schwimmend aus Marokko in Ceuta ein. Die spanische Regierung entsandte zus\u00e4tzliche Soldaten zur Sicherung der Grenze.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Spaniens Regierungschef Pedro S\u00e1nchez hat den Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave C34<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">euta in Nordafrika als \u201eAngriff\u201c auf das spanische Staatsgebiet verurteilt. Er w\u00fcrde \u201edas, was geschehen ist, als einen Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrit\u00e4t Spaniens bezeichnen\u201c, sagte S\u00e1nchez bei einem Besuch der spanischen Exklave in Nordafrika am Freitag. \u201eDie spanische Regierung steht an der Seite der Stadt Ceuta\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der pl\u00f6tzliche Ansturm auf Ceuta ist S\u00e1nchez zufolge auf Ger\u00fcchte zur\u00fcckzuf\u00fchren, die von der Schleusermafia infolge eines aktuellen Gerichtsurteils in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spanien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanien<\/a> zur Einwanderung verbreitet worden seien. \u201eAus unseren Gespr\u00e4chen mit den marokkanischen Beh\u00f6rden geht hervor, dass die Schleusermafia ein f\u00fcr sie vorteilhaftes Verst\u00e4ndnis eines Urteils des Obersten Gerichtshofs verbreitet hat\u201c, sagte er. Diese Auslegung habe sich \u201ein den letzten Stunden wie ein Lauffeuer verbreitet\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">S\u00e1nchez bezog sich auf ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs von Anfang dieses Monats, wonach die sofortige R\u00fcckf\u00fchrung von Migranten, die die Grenze illegal \u00fcberqueren, nicht f\u00fcr diejenigen gilt, die auf dem Seeweg ankommen.<\/p>\n<p>Zusammenarbeit mit Marokko \u201evorbildlich\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Innenminister Grande-Marlaska bezeichnete die Zusammenarbeit mit den marokkanischen Beh\u00f6rden als \u201evorbildlich\u201c. Beide L\u00e4nder w\u00fcrden \u201eso bald wie m\u00f6glich Ma\u00dfnahmen\u201c ergreifen, um die illegal nach Ceuta Gekommenen nach Marokko zu bringen. Die Ankunft von Migranten aus Marokko dauerte auch am Freitagmorgen an, wie es aus Polizeikreisen in Ceuta hie\u00df.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf marokkanischer Seite beobachtete ein AFP-Reporter Hunderte Menschen, die sich an der Grenze zwischen der Stadt Fnideq und Ceuta versammelten. Mehrere Menschen gaben Ceuta als Ziel an. Ein junger Mann mit Rucksack sagte, er sei zu Fu\u00df aus dem 70 Kilometer entfernten Tanger angereist, nachdem er geh\u00f6rt habe, \u201edass die Grenze am Grenz\u00fcbergang Bab Sebta ge\u00f6ffnet worden\u201c sei.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es ist die gr\u00f6\u00dfte Zahl von nach Ceuta gekommenen Migranten seit 2021. Damals st\u00fcrmten mehr als 10.000 Menschen die Grenze zu der Exklave. Die meisten Migranten kamen \u00fcber das Meer am Strand an. Andere gelangten \u00fcber einen Grenz\u00fcbergang im S\u00fcden des gut 18 Quadratkilometer gro\u00dfen Gebiets nach Ceuta. Die Polizei und die spanische Guardia Civil schienen kaum einzuschreiten. Spanien entsandte jedoch angesichts der Lage Soldaten in die Exklave.<\/p>\n<p>Regionalpr\u00e4sident: \u201eHumanit\u00e4rer und sozialer Notstand\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir befinden uns in einer Situation des totalen humanit\u00e4ren und sozialen Notstands\u201c sagte Ceutas Regionalpr\u00e4sident Juan Jes\u00fas Vivas im Fernsehen. Die Aufnahmezentren seien nicht mehr aufnahmef\u00e4hig.<\/p>\n<p>Auch in Enklave Melilla Hunderte Migranten angekommen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch in der zweiten spanischen Nordafrika-Exklave <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/melilla\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Melilla<\/a> haben Hunderte Migranten die Grenze \u00fcberwunden. Etwa 400 Menschen seien \u00fcber zwei Grenz\u00fcberg\u00e4nge von Marokko aus auf dem Landweg und \u00fcber einen Damm im S\u00fcden der Stadt in das Gebiet gelangt, sagte der Pr\u00e4sident der autonomen Stadt, Juan Jos\u00e9 Imbroda, dem Radiosender Cope am Donnerstagabend. Die Sicherheitskr\u00e4fte h\u00e4tten die Lage unter Kontrolle gehalten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bundeskanzler <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/friedrich-merz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> (CDU) hat die Regierung in Madrid zu entschlossenem Handeln aufgefordert. Spanien m\u00fcsse \u201edie Situation in Ceuta schnellstm\u00f6glich wieder in den Griff bekommen\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eIch begr\u00fc\u00dfe daher die spanische Absicht, die illegalen Migranten nicht auf den europ\u00e4ischen Kontinent zu lassen.\u201c Zugleich betonte Merz: \u201eVon Marokko erwarten wir, dass sie die illegalen Migranten unverz\u00fcglich wieder zur\u00fccknehmen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDer Schutz der Au\u00dfengrenzen der Europ\u00e4ischen Union ist entscheidend f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung illegaler Migration\u201c, betonte Merz. \u201eIch habe die klare Erwartung an alle EU-Mitgliedstaaten, dass sie dieser Pflicht nachkommen.\u201c <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> stehe in Kontakt mit der spanischen Regierung.<\/p>\n<p>EU bereit, Spanien zu unterst\u00fctzen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die EU hat angesichts des Andrangs von Migranten in der Exklave Ceuta Spanien Unterst\u00fctzung angeboten. Migrationskommissar Magnus Brunner habe \u201edie Bereitschaft der EU zum Ausdruck gebracht, Spanien &#8211; unter anderem \u00fcber Frontex &#8211; verst\u00e4rkt zu unterst\u00fctzen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen\u201c, teilte er auf der Plattform X mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man stehe zudem in Kontakt mit den marokkanischen Beh\u00f6rden, \u201eum sicherzustellen, dass alle notwendigen Anstrengungen unternommen werden, um diese gef\u00e4hrlichen Reisen zu verhindern\u201c, schrieb Brunner weiter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frankreich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> versch\u00e4rft angesichts des Andrangs von Migranten in Ceuta seine Kontrollen an der Grenze zu Spanien. Angesichts der Lage in Ceuta habe er bereits am Donnerstagabend Anweisungen erteilt, die Kontrollen an der spanischen Grenze unverz\u00fcglich zu verst\u00e4rken, teilte Frankreichs Innenminister Laurent Nu\u00f1ez mit. Au\u00dferdem werde die schnelle Eingreiftruppe der Grenzschutzbeh\u00f6rde f\u00fcr Kontrollen auch im Hinterland eingesetzt. Die bislang an der Grenze zu <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/italien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italien<\/a> zur Kontrolle der Migration eingesetzte Einheit besteht aus Kr\u00e4ften der Polizei, Gendarmerie, des Zolls sowie aus Soldaten der Anti-Terror-Gruppe Sentinelle.<\/p>\n<p>Italien fordert Ausschluss Spaniens aus Schengen-Raum      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Italiens rechte Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni bringt aktuell sogar den Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum ins Spiel. In einem X-Post erkl\u00e4rte sie, Italien werde angesichts der Entwicklungen nicht tatenlos zusehen. Die Bilder aus Ceuta nannte Meloni zudem ersch\u00fctternd. Ihre Regierung sei dabei, die \u201ezust\u00e4ndigen Gremien\u201c einzuberufen, und nach Beratungen auch mit \u201eau\u00dferordentlichen Ma\u00dfnahmen\u201c einzugreifen. Konkret gehe es ihr dabei darum, die Grenzen und die Sicherheit der B\u00fcrger zu sch\u00fctzen &#8211; \u201eetwa durch die Aussetzung des Schengen-Raums mit Spanien\u201c. Italienische Medien werteten Melonis Vorsto\u00df als Forderung, die im Schengen-Regelwerk vorgesehene M\u00f6glichkeit vor\u00fcbergehender Grenzkontrollen an den Binnengrenzen in einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Sicherheitslage anzuwenden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Madrid bestellte wegen der \u00c4u\u00dferungen Italiens Botschafter ein. Spaniens Au\u00dfenminister Jos\u00e9 Luis Albares warf seinem italienischen Kollegen vor, die Einwanderung f\u00fcr politische Zwecke zu instrumentalisieren. Solche \u00c4u\u00dferungen seien \u201eunangemessen\u201c f\u00fcr \u201eein befreundetes Partnerland\u201c. Madrid erwarte von Rom \u201eeurop\u00e4ische Solidarit\u00e4t und nicht parteipolitische Demagogie\u201c.<\/p>\n<p>\u201eZu Hause gibt es nichts\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Junge Marokkaner, die nach Ceuta gekommen waren, sagten der Nachrichtenagentur AP, sie h\u00e4tten gehofft, in Spanien bessere Arbeitsm\u00f6glichkeiten zu finden. Sie h\u00e4tten sich aber angesichts des Chaos in der Exklave zur R\u00fcckkehr entschlossen. \u201eZu Hause gibt es nichts. Ich muss Zw\u00f6lf-Stunden-Schichten f\u00fcr einen mageren Lohn arbeiten. Deshalb bin ich hierhergekommen\u201c, sagte der 21-j\u00e4hrige Abdulah Buji, der aus der Stadt Tetouan stammt. \u201eAber auch hier habe ich keine M\u00f6glichkeiten gefunden, also muss ich zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der 33-j\u00e4hrige Marokkaner Ahmed Karim sagte, er sei wegen des Mangels an Arbeitspl\u00e4tzen in seiner Heimat nach Ceuta gekommen. \u201eViele Menschen wollen nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa<\/a> oder Amerika, aber sie haben keine M\u00f6glichkeit dazu\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die an der K\u00fcste Nordafrikas gelegenen und von Marokko beanspruchten St\u00e4dte Ceuta und Melilla sind seit Jahrhunderten unter der Kontrolle Spaniens. Beide gehen auf Gr\u00fcndungen der Ph\u00f6nizier zur\u00fcck. Spanier und Portugiesen nahmen die St\u00e4dte im 15. Jahrhundert ein &#8211; quasi als Fortsetzung der Reconquista (R\u00fcckeroberung), mit der die christlichen Heere die arabischen Herrscher von der Iberischen Halbinsel vertrieben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ceuta, auf einer Halbinsel an der Meerenge von Gibraltar gelegen, wurde 1415 von den Portugiesen erobert. Die Spanier \u00fcbernahmen 1580 mit der Annexion Portugals die Herrschaft \u00fcber die Stadt. Ceuta blieb auch spanisch, als <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/portugal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Portugal<\/a> 1640 die Unabh\u00e4ngigkeit zur\u00fcckerlangte. Das rund 225 Kilometer weiter \u00f6stlich gelegene Melilla wurde 1497 von den Spaniern erobert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beide K\u00fcstenst\u00e4dte haben seit 1995 ein Autonomiestatut und sind auch Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte. Ihr jeweils kleines Territorium wird vom Mittelmeer und von Marokko eingeschlossen. Ceuta misst rund 18,5 Quadratkilometer und hat etwa 84.000 Einwohner, Melilla mit seinen rund 87.000 Einwohnern hat eine Fl\u00e4che von etwa 12,3 Quadratkilometern &#8211; etwas gr\u00f6\u00dfer als zum Beispiel der Berliner Stadtteil <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kreuzberg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kreuzberg<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den vergangenen Tagen sind rund 60.000 Migranten in der spanischen Exklave Ceuta eingetroffen. 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