{"id":44654,"date":"2026-08-03T03:37:09","date_gmt":"2026-08-03T03:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44654\/"},"modified":"2026-08-03T03:37:09","modified_gmt":"2026-08-03T03:37:09","slug":"todeszahl-angeblich-kleiner-marokko-macht-tiktok-fake-news-fuer-ansturm-auf-ceuta-verantwortlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44654\/","title":{"rendered":"Todeszahl angeblich kleiner: Marokko macht Tiktok-Fake-News f\u00fcr Ansturm auf Ceuta verantwortlich"},"content":{"rendered":"<p>Todeszahl angeblich kleinerMarokko macht Tiktok-Fake-News f\u00fcr Ansturm auf Ceuta verantwortlich<\/p>\n<p>03.08.2026, 04:35 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:07 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/August-2-2026-Ceuta-Madrid-Spain-Migrants-return-to-the-Moroccan-border-of-their-own-initiative-foll.webp\" alt=\"August-2-2026-Ceuta-Madrid-Spain-Migrants-return-to-the-Moroccan-border-of-their-own-initiative-following-an-unprecedented-mass-crossing-into-the-Spanish-enclave-of-Ceuta-Spain-August-2-2026\"\/>Die meisten Migranten haben die\u00a0spanische Exklave Ceuta mittlerweile wieder verlassen. (Foto: picture alliance \/ ZUMAPRESS.com)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Mehrere Migranten behaupten, dass sie zum Ceuta-Grenz\u00fcbertritt ermuntert worden seien. Die marokkanische Regierung weist die Schuld von sich. Auch bei der offiziellen Todeszahl gehen die Angaben zwischen Marokko und Spanien auseinander.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In ihrer ersten offiziellen Reaktion nach dem massenhaften Andrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat die marokkanische Regierung den Zwischenfall unter anderem mit Falschinformationen im Internet erkl\u00e4rt. Der Andrang der Migranten sei nicht organisiert gewesen, sondern spontan zustande gekommen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Er machte die Verbreitung falscher Informationen im Netz, Aktivit\u00e4ten von Schleusern und eine Falschinterpretation eines spanischen Gerichtsurteils verantwortlich, das die R\u00fcckf\u00fchrung bestimmter Migranten begrenzt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angesichts der Krise in der an Marokko grenzenden Exklave wurden auch Vermutungen ge\u00e4u\u00dfert, dass die marokkanische Regierung den Massenandrang auf Ceuta bewusst ausgel\u00f6st oder zumindest geduldet haben k\u00f6nnte, um Spanien unter Druck zu setzen. Mehrere Migranten schilderten spanischen Medien zufolge unabh\u00e4ngig voneinander, dass sie nicht gestoppt, sondern vielmehr zum Grenz\u00fcbertritt ermuntert worden seien. Viele andere berichteten auch, sie seien durch Videos und Nachrichten auf Plattformen wie Tiktok auf die angeblich offene Grenze aufmerksam geworden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Sprecher des marokkanischen Innenministeriums erkl\u00e4rte weiter, die Regierung in Rabat arbeite mit den spanischen Beh\u00f6rden zusammen und bleibe bei der Bek\u00e4mpfung irregul\u00e4rer Migration ein zuverl\u00e4ssiger Partner. Das Ministerium geht nach eigenen Angaben davon aus, dass rund 40.000 Migranten Ceuta erreichen wollten. Rund 1100 weitere sollen versucht haben, Melilla zu erreichen &#8211; die zweite spanische Exklave in Nordafrika, die wie Ceuta landseitig von Marokko und seeseitig vom Mittelmeer umschlossen wird. Die spanische Regierung geht nach eigenen Angaben von 50.000 bis 60.000 Migranten aus, die es innerhalb kurzer Zeit von Marokko in die abgeschottete Exklave geschafft haben und sp\u00e4ter zur\u00fcckgekehrt sind.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Zahl der Todesopfer bezifferte die marokkanische Seite auf elf. Die spanischen Beh\u00f6rden sprachen zuletzt von mindestens 72 Migranten, die beim Versuch, Ceuta zu erreichen, ums Leben gekommen seien. Viele von ihnen ertranken demnach, als sie nach Ceuta schwimmen wollten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie es zu dem Ansturm auf die Stadt mit rund 84.000 Einwohnern kam, lie\u00df sich bislang nicht abschlie\u00dfend kl\u00e4ren. Neben einer m\u00f6glichen Rolle der marokkanischen Beh\u00f6rden wurde auch dar\u00fcber diskutiert, dass die spanische Migrationspolitik falsche Signale gesendet haben k\u00f6nnte &#8211; insbesondere die Legalisierung des Aufenthaltsstatus von bereits im Land lebenden irregul\u00e4ren Migranten. Diese Ma\u00dfnahme gilt zwar nicht f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge, aber es hei\u00dft, sie k\u00f6nnte bei Migranten falsche Hoffnungen gen\u00e4hrt haben. Zudem wird vielfach einem spanischen Gerichtsurteil eine Rolle beim j\u00fcngsten Ansturm zugesprochen. Es erschwert Zur\u00fcckweisungen nach einer Einreise \u00fcber das Meer. Darauf verwies auch das Innenministerium in Rabat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der beispiellose Ansturm w\u00e4re nach Ansicht nahezu aller Beobachter ohne das zumindest zeitweilige Wegschauen der marokkanischen Beh\u00f6rden kaum m\u00f6glich gewesen, berichten spanische Medien. Die normalerweise streng bewachte Grenze sei gut kontrollierbar. Zehntausende Menschen k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzung der Zeitung &#8222;El Pais&#8220; nicht &#8222;ohne Billigung oder Mitwirkung&#8220; der Verantwortlichen die Grenze \u00fcbertreten. Die in zahlreichen Videos dokumentierte Unt\u00e4tigkeit marokkanischer Sicherheitskr\u00e4fte lasse &#8222;keinen Zweifel&#8220; daran, so die Einsch\u00e4tzung der spanischen Zeitung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, bho\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Todeszahl angeblich kleinerMarokko macht Tiktok-Fake-News f\u00fcr Ansturm auf Ceuta verantwortlich 03.08.2026, 04:35 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:07 min) Die meisten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44655,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[745,3193,1615,1682,95,746,96,283,17130,1544,4469],"class_list":["post-44654","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-asylpolitik","tag-asylrecht","tag-ceuta","tag-fluechtlinge","tag-marokko","tag-migration","tag-morocco","tag-politik","tag-schengener-abkommen","tag-spanien","tag-zuwanderung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117029492716078054","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44654"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44654\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}