{"id":4471,"date":"2026-04-20T06:38:02","date_gmt":"2026-04-20T06:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4471\/"},"modified":"2026-04-20T06:38:02","modified_gmt":"2026-04-20T06:38:02","slug":"gold-und-lithiumfoerderung-in-mali-laeuft-weitgehend-planmaessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4471\/","title":{"rendered":"Gold- und Lithiumf\u00f6rderung in Mali l\u00e4uft weitgehend planm\u00e4\u00dfig"},"content":{"rendered":"<p class=\"post-teaser\">W\u00e4hrend die Regierung Dutzende Explorationslizenzen entzieht, bleibt der Betrieb f\u00fchrender Gold- und Lithiumminen stabil. Der Sektor zeigt Widerstandskraft.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tvom 5. November 2025\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t4 Min<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/B2-Gold-Fekola-Mine-Mali-1024x682.png\" alt=\"Gold- und Lithiumf\u00f6rderung in Mali l\u00e4uft weitgehend planm\u00e4\u00dfig\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"sync\" width=\"1024\" height=\"682\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tB2Gold &#8211; Fekola Mine, Mali<\/p>\n<p>Kanadische, britische und australische Bergbauunternehmen best\u00e4tigen, dass ihre malischen Minen trotz der angespannten Sicherheitslage weiterlaufen. Damit sendet der rohstoffreiche Staat in Westafrika ein wichtiges Signal der Stabilit\u00e4t \u2013 auch wenn politische Unsicherheit und islamistische Gewalt zunehmen.<\/p>\n<p>Internationale Betreiber bekr\u00e4ftigen Vertrauen in Mali<\/p>\n<p>B2Gold CA11777Q2099 A0M889, einer der gr\u00f6\u00dften kanadischen Goldproduzenten, erkl\u00e4rte, dass die Produktion im Fekola-Komplex im S\u00fcdwesten Malis &#8222;ununterbrochen&#8220; laufe. Alle Genehmigungen und Lizenzen seien g\u00fcltig, teilte das Unternehmen mit. Die Mine, rund 450 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt, arbeite mit voller Kapazit\u00e4t und halte an ihrem Produktionsziel von 515.000 bis 550.000 Unzen Gold f\u00fcr 2025 fest.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Welle von Lizenzentz\u00fcgen \u2013 mehr als 90 Explorationsgenehmigungen wurden widerrufen \u2013 habe B2Gold zufolge keine Auswirkungen auf den Betrieb. Betroffen seien vor allem inaktive Projekte, die gegen den 2023 eingef\u00fchrten Bergbaukodex versto\u00dfen h\u00e4tten. Die Genehmigung f\u00fcr das Fekola-Regionalprojekt befinde sich laut Unternehmen &#8222;in der finalen Pr\u00fcfungsphase&#8220;.<\/p>\n<p>Auch Resolute Mining AU000000RSG6 794836 betonte, dass der Betrieb seiner Syama-Mine im S\u00fcden des Landes normal weiterl\u00e4uft. Das London-notierte Unternehmen spricht von &#8222;minimalen Unterbrechungen&#8220; und verweist auf Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der Lieferketten. Besonders Treibstoff und Sprengstoff seien von Engp\u00e4ssen betroffen. Um die Abh\u00e4ngigkeit von Bamako zu verringern, diversifiziere Resolute die Zulieferwege und setze auf alternative Logistikrouten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erkennt das Management an, dass die Lage im Land &#8222;unvorhersehbar&#8220; bleibe. Die Sicherheit der Besch\u00e4ftigten und der umliegenden Gemeinden stehe im Vordergrund.<\/p>\n<p>Lithiumprojekt Bougouni markiert Wendepunkt f\u00fcr Malis Rohstoffmix<\/p>\n<p>Einen Gegenpol zu den Sicherheitsrisiken bildet der strategische Ausbau der Lithiumf\u00f6rderung. Das britische Unternehmen Kodal Minerals GB00BH3X7Y70 A1XBMR er\u00f6ffnete Anfang November gemeinsam mit Pr\u00e4sident Assimi Go\u00efta offiziell die erste Produktionsphase des Bougouni-Projekts im S\u00fcden des Landes. Der Standort wird von der lokalen Betreibergesellschaft Les Mines de Lithium de Bougouni (LMLB) betrieben, an der der malische Staat 35 % h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Bereits w\u00e4hrend der Inbetriebnahme im Februar erreichte das Werk Konzentrate mit 5,53 % Lithiumoxid. Seitdem wurden \u00fcber 45.000 Tonnen produziert. Ziel ist eine j\u00e4hrliche F\u00f6rderung von 125.000 Tonnen hochgradigen Spodumenkonzentrats. Die erste Exportcharge soll im November den Hafen von San Pedro in C\u00f4te d\u2019Ivoire erreichen \u2013 ein Schritt, der laut Kodal Minerals die ersten Ums\u00e4tze ausl\u00f6sen wird.<\/p>\n<p>Kodal-Chef Bernard Aylward lobte die &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistung&#8220; des 650-k\u00f6pfigen Teams, von dem 95 % malische Besch\u00e4ftigte sind. Der Erfolg sei &#8222;ein Symbol f\u00fcr die wachsende Rolle des Landes im globalen Markt f\u00fcr kritische Rohstoffe&#8220;.<\/p>\n<p>Zwischen geopolitischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Widerstandskraft<\/p>\n<p>Trotz dieser Erfolge bleibt Mali ein Hochrisikostandort. Angriffe islamistischer Gruppen im Norden und Treibstoffmangel in der Hauptstadt Bamako belasten die Wirtschaft. Die j\u00fcngste Entscheidung der Regierung, Dutzende Explorationslizenzen zu entziehen, zeigt zugleich den Versuch, den Sektor st\u00e4rker zu regulieren und inaktive Projekte zu sanktionieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr internationale Investoren steht Mali damit zwischen geopolitischer Unsicherheit und wachsender industrieller Bedeutung. Gold bleibt das R\u00fcckgrat der Exportwirtschaft, w\u00e4hrend Lithium als neues Zugpferd des Energiesektors gilt. Die aktuelle Betriebsstabilit\u00e4t bei B2Gold, Resolute und Kodal Minerals deutet darauf hin, dass die Rohstoffunternehmen auf Kontinuit\u00e4t und lokale Partnerschaften setzen \u2013 trotz aller Risiken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend die Regierung Dutzende Explorationslizenzen entzieht, bleibt der Betrieb f\u00fchrender Gold- und Lithiumminen stabil. 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