{"id":44882,"date":"2026-08-04T14:04:06","date_gmt":"2026-08-04T14:04:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44882\/"},"modified":"2026-08-04T14:04:06","modified_gmt":"2026-08-04T14:04:06","slug":"nigeria-trauer-um-priester-der-bei-machetenangriff-getoetet-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/44882\/","title":{"rendered":"Nigeria: Trauer um Priester, der bei Machetenangriff get\u00f6tet wurde"},"content":{"rendered":"<p>Die Polizei im Norden Nigerias hat im Fall des Mordes an einem Priester die Ermittlungen gestartet. Der Priester wurde bei einem scheinbaren Hinterhalt am Stra\u00dfenrand get\u00f6tet. Die Di\u00f6zese Lokoja gab den Tod von Pater Samuel Opeyemi Oyetoro in einer am 30. Juli auf Facebook ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung bekannt und rief die Katholiken auf, f\u00fcr den get\u00f6teten Priester zu beten.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-07\/menschenhandel-die-sichtbarkeit-wachst.html\" title=\"Menschenhandel: Die Sichtbarkeit w\u00e4chst\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2023\/07\/30\/Sr-OkwuAEM.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Menschenhandel: Die Sichtbarkeit w\u00e4chst\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der UN-Welttag gegen Menschenhandel an jedem 30. Juli ruft ein Ph\u00e4nomen in Erinnerung, das viele lieber \u00fcbersehen w\u00fcrden. Moderne Sklaverei ist aber Realit\u00e4t. Gut, dass diese &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u201eWir empfehlen unseren geliebten Priester der unendlichen Barmherzigkeit Gottes an und danken f\u00fcr seinen treuen Dienst, seine aufopferungsvolle Liebe und seine unersch\u00fctterliche Hingabe an das Volk Gottes\u201c, schrieb die Di\u00f6zese in ihrer Stellungnahme.<\/p>\n<p>Wie der vatikanische Nachrichtendienst Fides am Montag verlauten lie\u00df, sei die Polizei am 29. Juli gerufen worden, nachdem \u201edie Leiche eines unbekannten Mannes\u201c auf einer \u00f6rtlichen Stra\u00dfe entdeckt worden war. Am Kopf des Toten habe man schwere Machetenschnittwunden feststellen k\u00f6nnen. Der Leichnam sei dann f\u00fcr eine Autopsie in die Gerichtsmedizin \u00fcberf\u00fchrt worden. Das Opfer wurde sp\u00e4ter als Pater Opeyemi identifiziert.<\/p>\n<p>\u201eBarbarische Tat\u201c <\/p>\n<p>Ahmed Usman Ododo, Gouverneur des Bundesstaates Kogi, verurteilte den Mord als \u201ebarbarische Tat\u201c und versicherte der katholischen Kirche sowie der Familie des Priesters, dass \u201edie T\u00e4ter der Justiz nicht entkommen werden\u201c. Ododo \u201ewies die Sicherheitsbeh\u00f6rden an, eine professionelle und umfassende Untersuchung durchzuf\u00fchren, um die Fakten im Zusammenhang mit der T\u00f6tung zu kl\u00e4ren und sicherzustellen, dass alle Beteiligten die volle H\u00e4rte des Gesetzes zu sp\u00fcren bekommen\u201c, teilte das B\u00fcro des Gouverneurs in einer am 31. Juli ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung mit.<\/p>\n<p>Angriff auf Kirche im Bundesstaat Enugu <\/p>\n<p>Derweil wurde bekannt, dass w\u00e4hrend der Sonntagsmesse mindestens sieben bewaffnete M\u00e4nner gegen 8:30 Uhr in die St.-Joseph-Kirche in Inoyi, im Bezirk Udi des Bundesstaates Enugu (S\u00fcdost-Nigeria) eingedrungen seien. Nachdem sie mindestens drei Personen \u2013 einen Seminaristen, einen Katecheten und einen Gl\u00e4ubigen \u2013 entf\u00fchrt hatten, flohen sie in einen nahegelegenen Wald.<\/p>\n<p>Einige Pfarrmitglieder h\u00e4tten versucht, die Angreifer zu verfolgen, gaben jedoch auf, da die Angreifer schwer bewaffnet waren und sie das Leben der Geiseln nicht weiter gef\u00e4hrden wollten. Die Polizei startete eine Suchaktion, die\u00a0 mindestens einer der Geiseln die Flucht vor den Entf\u00fchrern und die R\u00fcckkehr nach Hause erm\u00f6glichte. Es handelt sich um den Katecheten. Der Seminarist, Lawrence Chidera Igbo, und der Gl\u00e4ubige, der nur mit seinem Taufnamen Emmanuel identifiziert wurde, befinden sich weiter in der Hand der Entf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Religi\u00f6se Gewalt <\/p>\n<p>Der Mord an Pater Opeyemi ist der j\u00fcngste in einer Reihe von zunehmend gewaltt\u00e4tigen Angriffen auf Priester, Ordensleute und Laienkatholiken im Land. Im M\u00e4rz erkl\u00e4rte die &#8222;U.S. Commission on International Religious Freedom&#8220; (USCIRF), Nigeria stehe vor \u201eeiner schrecklichen Krise religi\u00f6ser Gewalt\u201c, und \u00e4u\u00dferte in ihrem Jahresbericht 2026 entsprechende Bedenken. Die Nigerianer \u201esehen sich weiterhin Verletzungen der Religionsfreiheit und Gewalt ausgesetzt\u201c, die von \u201enichtstaatlichen Militanten ausgeht, die eine gewaltsame Interpretation des Islam verfechten\u201c, sagte Vicky Hartzler, die damalige USCIRF-Vorsitzende und ehemalige republikanische Abgeordnete im Repr\u00e4sentantenhaus aus Missouri. \u201eDie nigerianische Regierung ist seit viel zu langer Zeit nachl\u00e4ssig darin, die Gewalt und die ihr zugrunde liegenden komplexen Faktoren ernsthaft und direkt anzugehen\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>(fides\/ucan &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Polizei im Norden Nigerias hat im Fall des Mordes an einem Priester die Ermittlungen gestartet. 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