{"id":45374,"date":"2026-08-06T23:50:09","date_gmt":"2026-08-06T23:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/45374\/"},"modified":"2026-08-06T23:50:09","modified_gmt":"2026-08-06T23:50:09","slug":"rueckendeckung-aus-afrika-infantino-bleibt-im-amt-die-uefa-bleibt-unversoehnlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/45374\/","title":{"rendered":"R\u00fcckendeckung aus Afrika: Infantino bleibt im Amt, die UEFA bleibt unvers\u00f6hnlich"},"content":{"rendered":"<p>R\u00fcckendeckung aus AfrikaInfantino bleibt im Amt, die UEFA bleibt unvers\u00f6hnlich<\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren (04:36 min)<\/p>\n<p>07.08.2026 | 00:36 Uhr <\/p>\n<p>Gianni Infantino denkt nicht an R\u00fcckzug. Nach dem Fifa-Krisentreffen holt er lieber zum Gegenangriff aus. Der Unterst\u00fctzung aus Afrika kann sich der Pr\u00e4sident sicher sein, die UEFA h\u00e4lt dagegen den Druck aufrecht und erstmals \u00e4u\u00dfert sich auch ein weiterer Verband kritisch. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Gianni Infantino setzte sein breitestes Grinsen auf und pr\u00e4sentierte sich bester Laune, nachdem er am Mittwoch in einer Krisensitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat FIFA-intern R\u00fcckendeckung erfahren hatte. Doch wom\u00f6glich verging dem angez\u00e4hlten Weltverbandspr\u00e4sidenten das Lachen schnell wieder, denn die UEFA bleibt unvers\u00f6hnlich und machte abermals deutlich: Ein Weiter so soll es mit ihr nicht geben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Der europ\u00e4ische Verband teilte mit, dass er seinen Boykott der Weltmeisterschaften der M\u00e4nner und Frauen aufrechterhalten werde. &#8222;Die Verb\u00e4nde der UEFA haben sich sehr deutlich zu den Bedingungen ge\u00e4u\u00dfert, an die sie ihre Nichtteilnahme an FIFA-Wettbewerben gekn\u00fcpft haben&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung. &#8222;Erstens mussten die Pl\u00e4ne zur Ver\u00e4u\u00dferung der gro\u00dfen Wettbewerbe zur\u00fcckgezogen werden, und zweitens muss die Zusicherung erfolgen, dass derartige Versuche, den Sport auf diese Weise zu verunstalten, nie wieder unternommen werden. Diese Bedingungen wurden nicht erf\u00fcllt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Auch der s\u00fcdamerikanische Verband CONMEBOL \u00e4u\u00dferte sich erstmals seit Bekanntwerden der Privatisierungspl\u00e4ne kritisch \u00fcber das Gebaren des FIFA-Pr\u00e4sidenten. Dagegen darf Infantino weiter auf R\u00fcckhalt aus Afrika z\u00e4hlen. Das Exekutivkomitee des Kontinentalverbandes CAF &#8222;bekr\u00e4ftigte&#8220; auf X &#8222;einstimmig seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino und dankte ihm f\u00fcr seine \u00fcber Jahre hinweg geleistete, unerm\u00fcdliche Unterst\u00fctzung des afrikanischen Fu\u00dfballs&#8220;.<\/p>\n<p>Fifa stellt sich hinter Infantino<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Die Zeichen stehen somit auf weitere Eskalation, denn die FIFA und ihr Alleinherrscher Infantino hatten am sp\u00e4ten Mittwochabend nach einem angedeuteten Fehlereingest\u00e4ndnis schnell zum Gegenangriff auf die Kritiker ausgeholt. &#8222;Die FIFA wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrit\u00e4t dulden und alle erforderlichen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen&#8220;, drohte der Weltverband. In die \u00d6ffentlichkeit wurde nach der Notfallsitzung das Bild eines internen Schulterschlusses transportiert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Generalsekret\u00e4r Mattias Grafstr\u00f6m und die anwesenden Mitglieder der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bekr\u00e4ftigten in der fast 500 W\u00f6rter langen Stellungnahme &#8222;ihre uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung f\u00fcr FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino \u2013 den einzigen Amtstr\u00e4ger, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nden gew\u00e4hlt wurde&#8220;. Gleichzeitig betonte Infantino selbst &#8222;seine volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr den FIFA-Generalsekret\u00e4r und die FIFA-Administration&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Beim Gruppenspiel des Afrika-Cups der Frauen zwischen Malawi und Sambia in Rabat pr\u00e4sentierte sich der Schweizer l\u00e4chelnd und winkend auf der Trib\u00fcne. Er zeigte sich gemeinsam mit den Council-Mitgliedern Fleetwood Fouzi Lekjaa und Hany Abo Rida, posierte mit den Verbandspr\u00e4sidenten der beteiligten Nationalteams f\u00fcr Fotos. Die Partie verfolgte er\u00a0im Stade El Barid Seite an Seite mit Generalsekret\u00e4r Grafstr\u00f6m, der sich zuvor in einem internen Schreiben von ihm distanziert haben soll.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Nun zeigten beide gemeinsam demonstrativ den erhobenen Daumen in die Kameras. &#8222;Wir sind fest davon \u00fcberzeugt, dass die Ergebnisse der heutigen Sitzung die Governance der FIFA st\u00e4rken und dazu beitragen werden, das Vertrauen in die Organisation wiederherzustellen&#8220;, schrieb Infantino unter das entsprechende Foto bei Instagram. Es sei nun wieder m\u00f6glich, &#8222;uns auf einheitliche und transparente Weise auf die bevorstehenden Gro\u00dfveranstaltungen und Herausforderungen vorzubereiten&#8220;.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1786060209_735_image.webp\" alt=\"Video poster\"\/>Was Infantino vor Gericht bringen k\u00f6nnte<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Dabei waren wenige Stunden zuvor noch Ger\u00fcchte aufgekommen, wonach Infantino Marokko das Finale der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2030 versprochen habe. Im Gegenzug verlange er Unterst\u00fctzung durch das Land, dies berichtete die Times unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Der Weltverband dementierte dies.<\/p>\n<p>Nicht viel Raum f\u00fcr Selbstkritik<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">Die Selbstkritik nach dem geplatzten Investorendeal fiel derweil knapp aus. Beim Projekt FIFA Forward Enterprise (FFE) seien &#8222;Fehler unterlaufen&#8220;, r\u00e4umte die FIFA nebul\u00f6s und lapidar ein. Intern sei das Ziel nun, die &#8222;Prozesse (&#8230;) hinsichtlich ihrer Effektivit\u00e4t und Effizienz&#8220; kontinuierlich zu verbessern. Es herrsche Einigkeit dar\u00fcber, &#8222;dass es nicht die Absicht war, dem FIFA-Rat und den FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nden das Gef\u00fchl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein, und dass das Verfahren anders h\u00e4tte gehandhabt werden m\u00fcssen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH StorylineParagraph_p__4mkZU\">In einem separaten Schreiben an den FIFA-Rat und die FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nde sei f\u00fcr diese Fehler um Entschuldigung gebeten und zugesichert worden, &#8222;dass sich solche Vorf\u00e4lle nicht wiederholen werden&#8220;. Es werde nun zwar eine \u00dcberpr\u00fcfung durchgef\u00fchrt, generell seien s\u00e4mtliche Ma\u00dfnahmen aber &#8222;in voller \u00dcbereinstimmung mit dem Regelwerk der FIFA&#8220; erfolgt.<\/p>\n<p>Verwendete Quellen: ntv.de, ino\/sid<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"R\u00fcckendeckung aus AfrikaInfantino bleibt im Amt, die UEFA bleibt unvers\u00f6hnlich Artikel anh\u00f6ren (04:36 min) 07.08.2026 | 00:36 Uhr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":45375,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[29,2911,17325,152,12892,12059],"class_list":["post-45374","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-afrika","tag-afrika","tag-fifa","tag-fifa-skandal","tag-fussball","tag-gianni-infantino","tag-uefa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117051249324501818","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}