{"id":45896,"date":"2026-08-11T03:59:33","date_gmt":"2026-08-11T03:59:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/45896\/"},"modified":"2026-08-11T03:59:33","modified_gmt":"2026-08-11T03:59:33","slug":"warum-der-is-terroristen-nach-afrika-lockt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/45896\/","title":{"rendered":"Warum der IS Terroristen nach Afrika lockt"},"content":{"rendered":"<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Wie konnte es zum CSD-Anschlag in Berlin kommen? Ermittler haben herausgefunden: Abdul B. versuchte zuvor, sich dem IS in Afrika anzuschlie\u00dfen \u2013 nur ein Weg der Radikalisierung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/portraetbild-dominik-bardow.jpg\" alt=\"\" width=\"60\" height=\"60\"\/><\/p>\n<p>Dieser Text enth\u00e4lt eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einsch\u00e4tzungen von Dominik Bardow sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einflie\u00dfen. Informiere dich \u00fcber <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/so-arbeitet-die-redaktion\/verbirgt-analyse-kolumne-textsorten-ueberblick-35664152\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die verschiedenen journalistischen Textarten<\/a>.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Immer wieder werden Menschen in Deutschland Opfer eines islamistischen Anschlags. Nicht selten reklamiert der <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/terrormiliz-islamischer-staat\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Islamische Staat (IS)<\/a> die Taten f\u00fcr sich. Erst diese Woche wurde <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/inland\/richter-wendet-farhad-n-baerendienst-muslime-42584256\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der 25-j\u00e4hrige Amokfahrer Farhad N.<\/a>, der in M\u00fcnchen zwei Menschen t\u00f6tete, zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Wie kann es dazu kommen, dass junge Menschen, die teils Jahre in Deutschland gelebt haben, sich so radikalisieren? Zwei Experten versuchen sich an einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Anschlag auf den CSD in Berlin<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die Tat war grausam: Abdul B. fuhr Ende Juli unweit der &#8222;Christopher Street Day&#8220;-Parade im Berliner Tiergarten einen Transporter in eine Menschenmenge und stach danach auf Passanten ein. Eine Frau starb. Auch der Attent\u00e4ter verlor sein Leben. Die Polizei stellte ihn am Tag danach und erschoss ihn. Der Fall sorgt nicht nur f\u00fcr Entsetzen und Debatten, sondern wirft auch die Frage nach der Vergangenheit des Attent\u00e4ters auf.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">2025 hatte der 21-J\u00e4hrige versucht, in den Libanon zu reisen, um sich der Terror-Miliz IS anzuschlie\u00dfen. Daf\u00fcr kam er dort und nach seiner R\u00fcckkehr in Berlin in Haft. Kurz davor hatte er, <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">laut <\/a><a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_5\" data-component-path=\"content.textlink_5\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\">Recherchen von <\/a><a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_6\" data-component-path=\"content.textlink_6\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WDR, NDR und <\/a><a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_7\" data-component-path=\"content.textlink_7\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\">&#8222;<\/a><a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_8\" data-component-path=\"content.textlink_8\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SZ<\/a><a target=\"_blank\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_9\" data-component-path=\"content.textlink_9\" data-component-name=\"link.external\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/csd-attentaeter-mauretanien-100.html\">&#8222;<\/a>, vergeblich versucht, in Mauretanien einzureisen. Das Recherche-Team wirft in seinem St\u00fcck die Frage auf: Droht das westafrikanische Land Tummelplatz f\u00fcr <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_10\" data-component-path=\"content.textlink_10\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/reise\/thema\/europa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europas<\/a> Dschihadisten zu werden?<\/p>\n<p>F\u00fcr Terror-Experten ist Abdul B. ein Musterfall f\u00fcr IS-Strategien<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Terror-Experte Hans-Jakob Schindler sagt, der Fall Abdul B. sei musterhaft daf\u00fcr, wie der IS Menschen rekrutiert. &#8222;Man kann fast die gesamte Situation des IS an der Person beschreiben. Er war erst online unterwegs und versuchte sich dann vor Ort anzuschlie\u00dfen.&#8220; Dass er zuerst nach Mauretanien wollte, wo er Kontaktleute kannte, \u00fcberrascht den Experten nicht. Keimzellen der Terrornetzwerke, wie auch bei Al-Qaida, l\u00e4gen jetzt eher in Westafrika als im Nahen Osten.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">&#8222;Wenn man fragt, wo die meisten K\u00e4mpfer, die meisten Anschl\u00e4ge sind und wo das meiste Geld ist, wo IS und Al-Qaida Gebiete kontrollieren und sich noch ausbreiten, dann ist das Subsahara-Afrika.&#8220; Vor allem in der Sahel-Region, im Dreil\u00e4ndereck <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_11\" data-component-path=\"content.textlink_11\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/reise\/thema\/mali\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mali<\/a>, Niger und Burkina Faso, gedeiht der Terror. <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_12\" data-component-path=\"content.textlink_12\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.visionofhumanity.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Global-Terrorism-Index-2025.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Laut Studien sterben 51 Prozent der Terroropfer weltweit<\/a> in diesem Epizentrum des Dschihadismus.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">B. sagte zwar den Ermittlern laut Berichten, man gehe dorthin, um &#8222;Islam zu lernen&#8220;, das sei sein Ziel gewesen. F\u00fcr Schindler aber war es wohl kaum religi\u00f6se Bildung, die ihn im Mai 2025 nach Westafrika trieb. &#8222;Mauretanien wirkt als logischer erster Punkt, weil man dort als Einreiseland weiter in benachbarte Gebiete kommt \u2013 ein Sprungbrett.&#8220; Denn Reisen in den Sahel sind oft zu gef\u00e4hrlich oder unm\u00f6glich. Wer sich im Kampf in den Nachbarl\u00e4ndern beweisen wolle, reise daher zun\u00e4chst nach Mauretanien.<\/p>\n<p>IS-Rekrutierung in Afrika und Anschl\u00e4ge in der Heimat<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Koranschulen und Islamzentren in abgelegenen Orten gelten f\u00fcr den IS als m\u00f6gliche Rekrutierungsorte. Ein nach Mauretanien geflohener Berliner Prediger habe <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_13\" data-component-path=\"content.textlink_13\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/csd-attentaeter-stand-in-kontakt-mit-salafisten-prediger-a-15a39b6d-f1c9-4369-bb73-f04e03e34494\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">laut Berichten B. ins Land locken wollen<\/a>. Bei der Einreise wurde B. jedoch gestoppt und zur\u00fcckgeschickt. &#8222;Das spricht daf\u00fcr, dass die Beh\u00f6rden Terrorbezug erkannt haben&#8220;, sagt Schindler. Aber nicht jede Afrika- oder Religionsreise sei verd\u00e4chtig.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Bei der Vorgeschichte von B. sieht jedoch anders aus. Der CSD-Attent\u00e4ter soll sich intensiv mit IS-Propaganda besch\u00e4ftigt, Kontakte \u00fcber Chats gesucht und mehrfach auszureisen versucht haben, bevor er in Berlin zuschlug. Es h\u00e4nge mit ge\u00e4nderten Strategien zusammen, sagt Schindler. &#8222;Seit 2017 ruft der IS weniger auf, nach Syrien oder Irak zu reisen.&#8220; Stattdessen ruft er Freiwillige nach Afrika oder zu Terror-Akten daheim auf.<\/p>\n<p>Experten fordern mehr Online-\u00dcberwachung und Programme<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nach dem CSD-Attentat fand die Polizei ein Bekennervideo mit IS-Treueeid auf dem Handy von B. Schindler fordert daher mehr \u00dcberwachung im Netz. &#8222;Online sind Extremisten unter sich, deshalb braucht es mehr Gegenma\u00dfnahmen.&#8220; Es braucht also mehr Online-Deradikalisierungs- und Aussteigerprogramme, mehr Monitoring und genauere Analysen. Wie das aussehen k\u00f6nnte, wei\u00df Deradikalisierungsexpertin Margareta Wetchy. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Am Forschungszentrum modus|zad wertet sie islamistische Inhalte auf TikTok oder YouTube aus. Radikalisierung habe viele Faktoren und verlaufe individuell, nicht nur durch diese Inhalte, sagt sie, aber &#8222;das Feld wird heterogener, Inhalte sprechen ein breites Feld an Personen an&#8220;. So gebe es auch popkulturelle Elemente, Online-Shops, Spenden-Aufrufe, viel Emotionalisierung in Bild und Wort.<\/p>\n<p>KI-Imame und geheime Kan\u00e4le <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Neuster Clou seien etwa durch K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) erstellte Imame, die wie Chatbots Fragen zu Religion beantworten. &#8222;Durch KI ergeben sich neue M\u00f6glichkeiten. Inhalte k\u00f6nnen leichter erstellt, auf Deutsch \u00fcbersetzt und verbreitet werden. Dann m\u00fcssen Akteure ihre Stimme oder ihr Gesicht nicht mehr preisgeben.&#8220; Aber auch reale Mentoren lassen sich \u00fcber das Internet finden.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Es gebe auch Einladungen zu Offline-Events oder in andere Kan\u00e4le, aber &#8222;dann fehlt uns der Blick, was dort genau passiert&#8220;, sagt Wetchy. Damit es gar nicht erst so weit kommt, Bedarf es Pr\u00e4vention. Ihre Organisation bietet selbst keine an, aber es gebe viele weitere Anlaufstellen.<\/p>\n<p>Lokale Pr\u00e4vention, aber wenig Hilfe im Netz<\/p>\n<p data-speakable=\"\">&#8222;In Deutschland bestehen professionalisierte, oft lokale Beratungsstrukturen. Wenn Angeh\u00f6rige unsicher \u00fcber Inhalte sind, k\u00f6nnen sie sich dorthin wenden und Unterst\u00fctzung holen&#8220;, sagt Wetchy. Ufuq.de etwa biete <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_14\" data-component-path=\"content.textlink_14\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.ufuq.de\/publikation\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angebote f\u00fcr den Unterricht,<\/a> auch das Netzwerk Violence Prevention Network (VPN) ber\u00e4t. Abdul B. hatte Vorgespr\u00e4che beim VPN-Deradikalisierungsprogramm in Berlin.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Als Au\u00dfenstehende ist es nicht immer einfach, eine Radikalisierung zu erkennen, aber es gebe Warnsignale, sagt Wetchy: &#8222;Wenn sich junge Menschen zur\u00fcckziehen, von Freundschaften l\u00f6sen, in Schwarz-Wei\u00df-Denken verfallen, in Hass auf Bev\u00f6lkerungsgruppen.&#8220;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">H\u00e4ufig werden solche Verhaltens\u00e4nderungen durch Social Media ausgel\u00f6st. Insgesamt sei die Wirkung von dort gezeigten Inhalten aber wenig erforscht, da bestehe Handlungsbedarf. Den sieht auch Terror-Experte Schindler. &#8222;Die Social-Media-Industrie ist in keiner Weise proaktiv&#8220;, kritisiert er. Der Experte fordert mehr Mitarbeit der Betreiber und Meldepflicht bei Verdachtsf\u00e4llen, wie in der Finanzbranche.<\/p>\n<p>Terror hierzulande muss auch in Afrika bek\u00e4mpft werden<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Abdul B. radikalisierte sich aber nicht nur online, sondern <a data-brain-zone=\".42588410.content.textlink_15\" data-component-path=\"content.textlink_15\" data-component-name=\"link.external\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/is-attentaeter-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00fcber Kontakte und Verwandte mit Terror-Bez\u00fcgen<\/a>. Daher werde f\u00fcr Europas Sicherheit kein Weg daran vorbeif\u00fchren, sich mit Afrika zu besch\u00e4ftigen. &#8222;Wenn wir Terrorismus dort bek\u00e4mpfen wollen, wo er sein Hauptgebiet hat, brauchen wir eine Eind\u00e4mmungs-Strategie in Nachbarl\u00e4ndern, wenn Sahel-Staaten nicht kooperieren&#8220;, sagt Schindler. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Denn die Milit\u00e4rregime in Burkina Faso, Mali und Niger fordern teils den Abzug westlicher Organisationen und milit\u00e4rischer Einheiten. So zog sich die Bundeswehr 2023 in Mali zur\u00fcck, welches es eigentlich stabilisieren und sch\u00fctzen sollte. <\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Schindler schl\u00e4gt daher eine andere Herangehensweise vor. Mehr Entwicklungs- und Klimaschutz-Hilfe k\u00f6nnte viele Probleme in der Region entspannen. Dazu &#8222;sollte man verhindern, dass sich Konflikte der Sahel-Region nach Norden und S\u00fcden ausbreiten&#8220;. Ansonsten k\u00f6nnte nicht nur Mauretanien Sammelort f\u00fcr Terroristen sein, sondern viele weitere afrikanische L\u00e4nder.<\/p>\n<p>\u00dcber die Gespr\u00e4chspartnerDr. Hans-Jakob Schindler ist Senior Director des Counter Extremism Project (CEP), eine internationale Nichtregierungsorganisation zur Bek\u00e4mpfung extremistischer Ideologien. Schindler war Koordinator f\u00fcr Terrorgruppen\u00fcberwachung bei den Vereinten Nationen und diente in der deutschen Diplomatie, ber\u00e4t Regierungen und Unternehmen zu Terrorismus, Terrorfinanzierung, Sanktionen und Missbrauch digitaler Plattformen. Er promovierte zu Internationalem Terrorismus.Dr. Margareta Wetchy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei modus|zad, Zentrum f\u00fcr angewandte Deradikalisierungsforschung gGmbH. Modus|zad betreibt angewandte Forschung f\u00fcr die Extremismuspr\u00e4vention. Das Ziel ist es, f\u00fcr ein verbessertes gesellschaftliches Reaktionsverm\u00f6gen gegen\u00fcber neuen Entwicklungen extremistischer Szenen und Akteure zu sorgen. Dazu analysiert modus|zad extremistische Einflussnahme in verschiedenen ideologischen Kontexten, sowohl in analogen als auch in digitalen R\u00e4umen, und bereitet die Erkenntnisse f\u00fcr die Praxis auf.Verwendete Quellen <\/p>\n<p>\nTeaserbild: \u00a9 picture alliance \/ photothek.de\/Juliane Sonntag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie konnte es zum CSD-Anschlag in Berlin kommen? 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