{"id":46230,"date":"2026-08-12T16:59:08","date_gmt":"2026-08-12T16:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46230\/"},"modified":"2026-08-12T16:59:08","modified_gmt":"2026-08-12T16:59:08","slug":"ebola-im-kongo-ebola-who-warnt-vor-rekord-epidemie-im-kongo-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46230\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo &#8211; Ebola: WHO warnt vor Rekord-Epidemie im Kongo &#8211; Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Genf (dpa) &#8211; Der aktuelle <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a>-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo k\u00f6nnte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nie dagewesene Ausma\u00dfe annehmen. Die Epidemie im Kongo breite sich mit Rekordgeschwindigkeit aus, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. \u201eBei der derzeitigen Geschwindigkeit droht sie, den Ebola-Ausbruch in Westafrika von 2014 bis 2016 in den Schatten zu stellen\u201c, warnte er bei einer Pressekonferenz in Genf.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In Westafrika wurden damals mehr als 28.600 Menschen infiziert; mehr als 11.300 starben. Im Kongo haben sich in den vergangenen Monaten nach den j\u00fcngsten WHO-Angaben bislang rund 4.400 Menschen angesteckt, und mehr als 2.000 sind an der gef\u00e4hrlichen Krankheit gestorben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Noch immer w\u00fcrden zu wenige Kontaktpersonen von Infizierten nachverfolgt, um den Ausbruch zu stoppen, sagte Tedros. Es sei besorgniserregend, wie viele Tote nach wie vor in ihren Gemeinden sterben, ohne zuvor auf den Ebola-Kontaktlisten registriert worden zu sein, meinte der WHO-Chef. Die meisten Infektionen w\u00fcrden von unbehandelten Patienten im sp\u00e4ten Krankheitsstadium ausgehen, oder von Begr\u00e4bnissen.<\/p>\n<p>Personalbedarf im Gesundheitswesen geht in die Tausende<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDer Ausbruch hatte einen gro\u00dfen Vorsprung und ist uns nach wie vor weit voraus. Wir versuchen nun, diesen R\u00fcckstand aufzuholen\u201c, sagte er. Um die Ansteckungsketten zu unterbrechen, m\u00fcssten k\u00fcnftig 95 Prozent aller Kontakte erfasst werden, statt nur 80 Prozent wie bisher. Au\u00dferdem sei es notwendig, Tausende zus\u00e4tzliche Menschen im Gesundheitsbereich auszubilden und die Zahl der Behandlungsbetten auf 3.000 zu verdreifachen, sagte Tedros.Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen und l\u00f6st ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzud\u00e4mmen, auch weil es f\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli l\u00e4uft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren, und auch an Vakzinen wird gearbeitet.<\/p>\n<p>Bislang keine gef\u00e4hrlichen Virus-Mutationen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bislang seien im Kongo keine gef\u00e4hrlichen Mutationen an dem Virus beobachtet worden, sagte Sylvie Briand, die leitende Wissenschaftlerin der WHO. Ursachen f\u00fcr die rasche Ausbreitung seien vielmehr die starken Bev\u00f6lkerungsbewegungen und anhaltende Gewalt in betroffenen Gebieten, sowie soziale und wirtschaftliche Faktoren.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Zentrum des Ausbruchs befindet sich in der Provinz Ituri, die von Unsicherheit und einer gro\u00dfen Zahl von Binnenfl\u00fcchtlingen gepr\u00e4gt ist. Viele andere F\u00e4lle gibt es in den Provinzen Nord- und S\u00fcd-Kivu, in denen die Sicherheitslage ebenfalls ein gro\u00dfes Problem ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260812-930-520468\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Genf (dpa) &#8211; Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo k\u00f6nnte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46231,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[29,192,194,190,188,193,191,462,461,2599,335,189,4970,4971,284,3461,2850],"class_list":["post-46230","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-afrika","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-ebola","tag-gesundheit","tag-kongo","tag-krankheit","tag-krankheiten","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-who","tag-wissenschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117083607058238061","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46230\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}