{"id":4635,"date":"2026-04-20T08:59:35","date_gmt":"2026-04-20T08:59:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4635\/"},"modified":"2026-04-20T08:59:35","modified_gmt":"2026-04-20T08:59:35","slug":"vatikan-papst-leo-xiv-beginnt-erste-afrika-reise-in-algerien-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4635\/","title":{"rendered":"Vatikan: Papst Leo XIV. beginnt erste Afrika-Reise in Algerien"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\">Algier &#8211; Papst Leo XIV. ist zum Auftakt seiner ersten Afrika-Reise in Algerien angekommen. Mit einer Dauer von insgesamt elf Tagen ist es f\u00fcr das seit fast einem Jahr amtierende Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken die bislang l\u00e4ngste Reise. Weitere Stationen sind Kamerun, Angola und \u00c4quatorialguinea.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Bei einem gemeinsamen Treffen bekr\u00e4ftigte Algeriens Staatspr\u00e4sident Abdelmadjid Tebboune die Bereitschaft seines Landes zu einer engeren Zusammenarbeit mit dem Vatikan. Der Papstbesuch sei historisch, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur den Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Tebboune betonte die Bedeutung von Dialog, Frieden und Toleranz als gemeinsame Werte und verwies auf Algeriens Engagement f\u00fcr soziale Gerechtigkeit. Mit Blick auf internationale Konflikte, insbesondere in der Region, sprach sich der Pr\u00e4sident f\u00fcr ein Ende der Gewalt, mehr Hilfe f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung und die Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates aus. Frieden und Zusammenarbeit seien entscheidend f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung globaler Krisen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Nach dem Treffen mit Tebboune stand ein Besuch in der Gro\u00dfen Moschee der Hauptstadt Algier auf dem Programm.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Algerien &#8211; einem muslimisch gepr\u00e4gten Land &#8211; war bislang noch nie ein Papst zu Besuch. Von den ann\u00e4hernd 47 Millionen Einwohnern sind nur etwa 9.000 Katholiken. F\u00fcr Leo hat Algerien jedoch eine besondere Bedeutung: In der dortigen Region wurde im vierten Jahrhundert der Heilige Augustinus von Hippo geboren, der Namensgeber des Augustinerordens, dem der heutige Papst seit fast 50 Jahren angeh\u00f6rt. Vor seiner Zeit im Vatikan war Leo dessen weltweiter Leiter.\u00a0<\/p>\n<p>Mehr Katholiken in Afrika als in Europa<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Am Dienstag wird er die Stadt Annaba (fr\u00fcher: Hippo) besuchen, die Wirkungsst\u00e4tte des Heiligen Augustinus. Leo wurde im vergangenen Mai zum Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus gew\u00e4hlt. Seine erste Auslandsreise f\u00fchrte Leo Ende vergangenen Jahres in die T\u00fcrkei und den Libanon. Im vergangenen Monat war er in Monaco.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Afrika waren in den vergangenen Jahrzehnten P\u00e4pste immer wieder zu Besuch. Am h\u00e4ufigsten reiste der polnische Pontifex Johannes Paul II. dorthin: insgesamt 15 Mal. Franziskus war f\u00fcnf Mal in Afrika. Der Kontinent geh\u00f6rt zu den Weltregionen, in denen die katholische Kirche w\u00e4chst. Aktuell leben dort etwa 290 Millionen Katholiken &#8211; inzwischen sogar mehr als in Europa. Weltweit kommen aus Afrika inzwischen etwa ein F\u00fcnftel (20,3 Prozent) aller Katholiken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Algier &#8211; Papst Leo XIV. ist zum Auftakt seiner ersten Afrika-Reise in Algerien angekommen. Mit einer Dauer von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4636,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[93,92,162,165,2093,163,1164,746,1355,741],"class_list":{"0":"post-4635","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-algerien","8":"tag-algeria","9":"tag-algerien","10":"tag-angola","11":"tag-aequatorialguinea","12":"tag-italien","13":"tag-kamerun","14":"tag-kirche","15":"tag-migration","16":"tag-religion","17":"tag-vatikan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116436216338295606","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4635"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4635\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}