{"id":46425,"date":"2026-08-13T15:58:27","date_gmt":"2026-08-13T15:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46425\/"},"modified":"2026-08-13T15:58:27","modified_gmt":"2026-08-13T15:58:27","slug":"oesterreich-plant-rueckfuehrungszentrum-in-uganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46425\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich plant R\u00fcckf\u00fchrungszentrum in Uganda"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6sterreich, Deutschland, die Niederlande, D\u00e4nemark und Griechenland sind nach Medienberichten in fortgeschrittenen Gespr\u00e4chen \u00fcber die Einrichtung eines Zentrums f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung von Migranten in Uganda. Die Anlage k\u00f6nnte nach bisherigen Planungen bis 2027 ihren Betrieb aufnehmen und zun\u00e4chst als Pilotprojekt dienen, schreibt die griechische Zeitung &#8222;Kathimerini&#8220; unter Berufung auf diplomatische Quellen.<\/p>\n<p>Demnach sollen die zust\u00e4ndigen Minister der f\u00fcnf L\u00e4nder am 4. September in Kopenhagen \u00fcber den Stand der Verhandlungen beraten. Vor einem m\u00f6glichen Abschluss des Abkommens sollen technische Expertenteams nach Afrika entsandt werden, um die Einzelheiten eines solchen Zentrums zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Bis zu 10.000 Migranten k\u00f6nnten untergebracht werden<\/p>\n<p>Nach den bisherigen Pl\u00e4nen k\u00f6nnten dort zun\u00e4chst bis zu 10.000 Migranten untergebracht werden, deren Asylantr\u00e4ge in EU-Staaten bereits abgelehnt wurden. Ziel w\u00e4re es, die R\u00fcckkehr in die Herkunftsl\u00e4nder zu organisieren. Die \u00dcberlegungen gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass ein Teil der Betroffenen eine freiwillige R\u00fcckkehr in die Heimat einem l\u00e4ngeren Aufenthalt in Uganda vorziehen k\u00f6nnte. Wie genau die R\u00fcckf\u00fchrungen organisiert und welche rechtlichen Bedingungen daf\u00fcr gelten w\u00fcrden, ist Gegenstand der Verhandlungen.<\/p>\n<p>Als Alternative zu Uganda wird nach Angaben von &#8222;Kathimerini&#8220; Ruanda gepr\u00fcft. Kenia sei ebenfalls erwogen worden, scheine inzwischen aber aus den Gespr\u00e4chen ausgeschieden zu sein. Die Pl\u00e4ne stehen im Zusammenhang mit den Bem\u00fchungen mehrerer EU-Staaten, darunter Italien, R\u00fcckf\u00fchrungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen und neue Modelle f\u00fcr die Abwicklung au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union zu entwickeln. Noch ist allerdings offen, ob die Verhandlungen \u00fcber ein Zentrum in Uganda tats\u00e4chlich zu einem Abkommen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nach der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika will Italien das sogenannte Albanien-Modell auf europ\u00e4ischer Ebene ausweiten und schl\u00e4gt den Aufbau von R\u00fcckf\u00fchrungszentren f\u00fcr irregul\u00e4re Migranten in sicheren Drittstaaten vor. \u00dcber dieses Thema f\u00fchrt die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni Gespr\u00e4che mit ihren EU-Partnern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00d6sterreich, Deutschland, die Niederlande, D\u00e4nemark und Griechenland sind nach Medienberichten in fortgeschrittenen Gespr\u00e4chen \u00fcber die Einrichtung eines Zentrums&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46426,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[24],"tags":[743,17087,2093,206,746,283,207],"class_list":["post-46425","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-uganda","tag-asyl","tag-illegale-migration","tag-italien","tag-menschenrechte","tag-migration","tag-politik","tag-uganda"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117089029549560799","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46425"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46425\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46426"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}