{"id":46431,"date":"2026-08-13T16:45:13","date_gmt":"2026-08-13T16:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46431\/"},"modified":"2026-08-13T16:45:13","modified_gmt":"2026-08-13T16:45:13","slug":"ebola-im-kongo-ebola-in-weiterer-provinz-im-kongo-festgestellt-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46431\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo &#8211; Ebola in weiterer Provinz im Kongo festgestellt &#8211; Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Kinshasa\/Bunia (dpa) &#8211; In der Demokratischen Republik Kongo sind nun bereits sechs Provinzen des zentralafrikanischen Landes von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a> betroffen. Mittlerweile seien auch F\u00e4lle in der Stadt Buta in der Provinz Bas U\u00e9l\u00e9 best\u00e4tigt worden, die auf Infizierte aus der Nachbarprovinz Haut U\u00e9l\u00e9 zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, sagte der Direktor der afrikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC, Jean Kaseya, in seinem w\u00f6chentlichen Lagebericht. Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums sind seit Mai 4.566 F\u00e4lle best\u00e4tigt, 2.128 Menschen starben an der hochansteckenden Infektionskrankheit.<\/p>\n<p>Ausbruch k\u00f6nnte sich zum weltweit gr\u00f6\u00dften entwickeln<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doch dies seien nur die Zahlen seit der offiziellen Bekanntgabe des Ebola-Ausbruchs, betonte Kaseya. \u201eAlle uns vorliegenden Studien deuten darauf hin, dass der Ausbruch etwa im Februar begann, und wir haben keine Ahnung, was zwischen Februar und Mai passiert ist.\u201c Alle Daten zu Fallzahlen umfassten lediglich die Zeit von Mai bis jetzt. \u201eWir behaupten nicht, dass diese Daten korrekt sind\u201c, sagte Kaseya.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Doch angesichts des rasanten Anstiegs der Fallzahlen oder Todesopfer, die schon jetzt um ein Mehrfaches gr\u00f6\u00dfer sind als nach zw\u00f6lf Wochen im bisher gr\u00f6\u00dften Ebola-Ausbruch in Westafrika warnte Kaseya: \u201eWenn wir diesen Ausbruch nicht stoppen, wird er l\u00e4nger als ein Jahr andauern und der gr\u00f6\u00dfte weltweit sein.\u201c Dann steige auch das Risiko, dass sich der Ausbruch auf weitere Staaten ausbreite. In der ersten Phase des Ausbruchs hatte es auch F\u00e4lle in Uganda gegeben, die auf Reisende aus dem Kongo zur\u00fcckzuf\u00fchren waren.<\/p>\n<p>Fast zwei Drittel der Ebola-Patienten sterben nicht in Krankenh\u00e4usern<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Hinzu komme: Normalerweise treten Todesf\u00e4lle in Krankenh\u00e4usern und Isolierstationen auf, in denen Ebola-Patienten behandelt werden und dann dort sterben. Derzeit stammen jedoch mehr als 63 Prozent der Todesf\u00e4lle aus der allgemeinen Bev\u00f6lkerung in D\u00f6rfern und St\u00e4dten und werden h\u00e4ufig nicht von geschulten Helfern beigesetzt. \u201eWir wissen nicht, wie mit dem Leichnam umgegangen wird, und deshalb findet der Ausbruch auf Gemeindeebene statt und breitet sich auf Gemeindeebene aus\u201c, sagte Kaseya mit Blick auf die hochansteckenden Leichen verstorbener Ebola-Patienten.<\/p>\n<p>Lebensbedrohliches Fieber<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen und l\u00f6st ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzud\u00e4mmen, auch weil es f\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli l\u00e4uft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Angesichts der Schwere des Ausbruchs soll zudem abgekl\u00e4rt werden, ob der Erreger wom\u00f6glich mutiert ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260813-930-525873\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kinshasa\/Bunia (dpa) &#8211; In der Demokratischen Republik Kongo sind nun bereits sechs Provinzen des zentralafrikanischen Landes von Ebola&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46432,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[29,192,194,190,188,193,191,462,461,2599,335,189,4970,4971,284,2850],"class_list":["post-46431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-afrika","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-ebola","tag-gesundheit","tag-kongo","tag-krankheit","tag-krankheiten","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-wissenschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117089214440858967","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46431"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46431\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}